Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 3,75 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Berlin Alexanderplatz Gebundene Ausgabe – Mai 2007


Alle 23 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, Mai 2007
EUR 12,95 EUR 99,00
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 6,00
Audio-CD, Audiobook, CD
"Bitte wiederholen"
EUR 16,25
3 neu ab EUR 12,95 1 gebraucht ab EUR 99,00
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 664 Seiten
  • Verlag: Schirmer Mosel; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3829602537
  • ISBN-13: 978-3829602532
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 6,6 x 30,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.129.868 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Im Maxim-Gorki-Theater gab der Schauspieler Ben Becker den Franz Biberkopf in einer Bearbeitung von Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz, wobei es ihm auf brillante Art und Weise gelang, das Leben eines kleinen Mannes, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis von der rasant veränderten Großstadt daran gehindert wird, ein anständiger Mensch zu werden, auch auf der Bühne darzustellen. Jetzt hat Becker Döblins Roman, der nicht zuletzt von den vielen tausend neuen Stimmen der großen Stadt -- ihrem Jargon, ihrer Musik und Reklame-Sprache -- erzählt, seine Stimme gegeben: Markant, polyphon und über die ganzen drei Stunden der Lesung überaus unterhaltsam. Döblin hätte sich über diesen Franz Biberkopf wohl sehr gefreut.

Das Booklet zum Hörbuch listet erklärungsbedürftige Ausdrücke des Berliner Dialektes auf, die zum Verständnis des Textes wichtig sind. Auch dies ein schöner Nebenaspekt dieser gelungenen Produktion. --Stefan Kellerer

Hörbuch, drei CDs, Spieldauer ca. 174 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Der Arzt Alfred Döblin schrieb mit dem 1929 veröffentlichten Text „Berlin Alexanderplatz“ den bekanntesten deutschen Großstadtroman. Bereits 1931 wurde der Stoff mit Heinrich George verfilmt. Neben der Thematik – erzählt wird die Geschichte eines einfachen, kleinen Mannes, der beständig versucht, anständig zu leben, der aber immer wieder auf Menschen und Situationen hereinfällt – sind vor allem die Technik des „inneren Monologs“ und die Montagetechnik des Romans bemerkenswert. Das, was die Großstadt ausmacht, das Häusergewirr, das Zeitungs- und Reklamegeschrei, strahlender Glanz, Zuhältermilieu und Tegel montiert Döblin in Anlehnung an die neuen Filmtechniken zu einer Gesamtheit der „bedrohlichen“ Großstadt. Die pausenlosen Monologe des Protagonisten entwerfen das Porträt des kleinen Mannes, der kurze Zeit später als verhängnisvoller Prototyp des Mitläufers massenhaft auftritt.

Als passenden Interpreten dieser Berliner Großstadtgeschichte kann man sich kaum einen anderen als Ben Becker vorstellen. Auch ohne seine erfolgreiche Darstellung des Franz Biberkopf am Maxim Gorki Theater in Berlin (2000) würde man für die hier vorliegende Hör- Version zu dieser Einschätzung kommen. Der Kraft-Schauspieler, der im Lebenspartner seiner Mutter, in Otto Sander, ein echtes Vorbild fand, hat in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen beeindruckt. Unvergesslich seine Rolle in „Comedian Harmonists“, wofür er die „Goldene Kamera“ erhielt. Für die Darstellung des Jobst Dettmann in dem Krimi „Polizeiruf 110. Totes Gleis“ erhielt Becker den Adolf-Grimme-Preis.

Döblin wusste, wovon er schrieb: Als Armenarzt kannte er das Milieu und seine Sprache. Dieser neue Naturalismus wird von Ben Becker virtuos in Szene gesetzt. Die Rolle des kraftstrotzenden, gutmütigen Kerls, der so unbeholfen, hilflos und naiv auf alle – egal ob Frauen oder Männer – hereinfällt, scheint ihm auf den Leib geschnitten zu sein. Er interpretiert Franz Biberkopf als Kreatur, die immerfort einem „es“ ausgeliefert ist. Immer hört man „es tat dieses und jenes mit ihm“. Den für diesen Roman typischen Wechsel zwischen Berliner Jargon, Schlager, Werbe- Slogans, Bevölkerungsstatistiken, Börsennachrichten und vielen anderen Elementen, die das Leben eines Großstadtmenschen begleiten, meistert der Sprecher souverän. Was Ben Becker hier liefert, ist ein in jeder Hinsicht brillantes Hör-Erlebnis und kann wärmstens weiterempfohlen werden!

Am 10. August 2003 jährte sich der Geburtstag von Alfred Döblin zum 125. Mal. Mit dem Medizinstudium in Berlin (1900) begann Döblin auch seine literarische Tätigkeit. Von 1912 bis 1920 zählte der Autor zu den führenden Vertretern der expressionistischen Literatur. 1928, ein Jahr bevor sein Meisterwerk „Berlin Alexanderplatz“ erschien, wurde Döblin in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. 1933 entzog man ihm die ärztliche Kassenpraxis. Daraufhin emigrierte er über Zürich nach Paris. 1940 floh er in die USA. Nach dem Krieg konnte sich Alfred Döblin mit Deutschland nicht mehr anfreunden und ging wieder nach Paris. 1957 starb Alfred Döblin.

Lesung, Spieldauer: ca. 174 Minuten, 3 CD. Mit ausführlichem Booklet.
(culture.text ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 28. Oktober 2006
Format: Audio CD
Die Geschichte von Franz Biberkopf, Berlin Alexanderplatz, ist in dieser Hörbuch-Version ein Highlight. Hannes Messemer, der die Texte liest, setzt das Buch mit seiner sehr variantenreichen, virtuosen Stimme in bestechender Weise in gesprochene Sprache um, so dass die Geschichte und ihre Dialoge mit allen Gestalten pointiert und im Wechselspiel ihrer Einstellungen und Situationen sehr eindrücklich für den Hörenden entsteht. Auch schafft er es für meine Begriffe, den atmosphärischen Kolorit der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts sehr gut zu treffen. Dieses Hörbuch mit seinen 11 CDs und seinem großen Umfang an Text Alfred Döblins und sonstigem Material (Booklet) kann daher als ein ganz eigenes Kunstwerk auf Basis von Alfred Döblins Romanwerk angesehen werden. Das Hörbuch hat mich ohne Zweifel sehr beeindruckt und sehr gefallen. Ich habe es gerne angehört.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kubine am 17. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Berlin Ende der Zwanziger Jahre: Die Weltwirtschaftskrise ist überwunden, die Wirtschaft hat sich stabilisiert, das Ende der Weimarer Republik ist abzusehen. Franz Biberkopf wird nach 4 Jahren aus der Haftanstalt in Tegel entlassen und weiß nicht mehr so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Kein geregelter Tagesrhythmus mehr, wie soll es mit ihm bloß weitergehen. Er hat niemanden mehr, nachdem er sein Geliebte Ida erschlagen hat. Durch die Hilfe der Gefangenenfürsorge, findet er zurück uns Leben und schwört, anständig zu bleiben. Er findet Arbeit als Strassenhändler, erst verkauft er Schlipshalter, später Zeitungen. Lina, Franz' neue Freundin unterstützt ihn und sorgt dafür, dass er anständig bleibt. Aber ein Zwischenfall mit Linas Onkel sorgt dafür, dass Franz alles wieder in Frage stellt und seinem anständigen Leben den Rücken kehrt. Er ist verletzt und muss erst mal seine Wunden lecken. Als er sich wieder gefangen hat, macht er die Bekanntschaft von Reinhold, dessen Freundschaft zu ihm Franz fast zum Verhängnis werden soll. Reinhold bringt Franz in Kontakt zu Pums, einem Hehler, der sich seine "Waren" selber besorgt. Bei einem "Einkauf" und einem Streit mit Reinhold verliert Franz seinen rechten Arm. Sein ehemaliger Knastbruder Herbert und seine Freundin Eva kümmern sich um ihn, pflegen ihn gesund. Eva stellt Franz ihre Freundin Sonja vor, die Franz fortan nur noch Mieze ruft. Er scheint wieder ein halbwegs anständiges Leben zu führen, bis er aus Langeweile wieder anfängt, für Pums zu arbeiten. Weder Mieze noch Herbert und Eva können ihn davon abhalten. Als Mieze eines Tage nicht nach Hause kommt, fällt ein dunkler Schatten auf Franz, der ihn fast zu Grunde richtet.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leser am 1. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe Berlin Alexanderplatz nach zwanzig Jahren wieder zur Hand genommen und war erneut völlig begeistert von der virtuosen Beschreibung der Erlebnisse des Franz Biberkopf im Berlin der Jahre 1928-29. Die Geschichte ist die eines Kleinkriminellen, der aus dem Gefängnis entlassen beschließt anständig zu werden und doch an verschiedenen Prüfungen des Lebens scheitert, wieder kriminell, und dann zum Krüppel wird, schließlich seine Braut verliert und zum Schluss erkennt, dass er sich im Leben nur auf sich selbst und auf Gott verlassen kann. Döblin beschreibt ihn als den 'Hiob' Berlins.

Was mich bei der diesmaligen Lektüre jedoch besonders berührt hat, sind die Beschreibungen Berlins kurz vor dem Sieg der Nationalsozialisten. Es besteht eine breite Kluft zwischen der großen Masse der Armen, der Arbeiter, Arbeitslosen, Kleinhändler, Handwerker etc. und den wenigen Großbesitzern (die Letzteren bleiben im Roman anonym). Die Armen kämpfen ums Überleben und wenn sie 'anständig' bleiben, dann ist es vor allem aus Angst vor der Polizei und vor Strafe. Es gibt eine große Gewaltbereitschaft, politisch wählt man die Extreme und jeder sehnt sich nach einer Perspektive für eine positivere Zukunft. Die Beschreibungen erinnern in Manchem an das heutige Moskau, Bukarest oder Kiev. Man bekommt Angst, wenn man Döblin liest, dass sich die Geschichte wiederholen könnte, wenn die Politik im Osten sich nicht ändert und weiter wenig Gewinner, viele Verlierer und wenig Perspektive und Stolz auf das Erreichte hervorbringt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gordian Ezazi am 4. August 2005
Format: Taschenbuch
Man mag, kann und muss über Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz" differenziert diskutieren. Die einen geißeln es als überladenes, wirres Roman-Ungetüm, während die anderen in ihm eines der größten deutschen Werke sehen, das sich in methodischer und sprachlicher Qualität als wahrer Schatz erweist.
Ob einem das Buch gefällt oder nicht, mag durchaus daran liegen, mit welcher Intention man sich an es heranwagt. Will ich einen zeitgenössischen Weimar-Roman lesen, der sich primär um die gesellschaftlichen Probleme der damaligen Zeit dreht und diese anhand des „babylonischen Berlins" festmacht oder möchte ich darüber hinaus, und das ist eine nicht zu vernachlässigende Prämisse, in die persönlich-emotionalen Weiten einer tragischen und zugleich umstrittenen Figur (Franz Bieberkopf) abtauchen. Das lässt sich synthetisch nur schwer miteinander vereinbaren, weshalb das Buch an manch gehegter Erwartungshaltung scheitert (siehe hierzu andere Rezensionen).
Franz Biberkopfs Kampf mit der Großstadt Berlin, ist auch ein Kampf mit dem Geist seiner Zeit. Verlockung und Abscheu zugleich: wie der verbotene Apfel im Garten Eden verführt ihn die Faszination an der Kriminalität. Biberkopf stilisiert sich dabei immer wieder selbst als Opfer, das sich den Fängen der urbanen Umgebung ausgesetzt sieht. Vieles von dem wie Biberkopf handelt, ist dabei kennzeichnend für die gesamtgesellschaftlichen Strukturen der Weimarer Republik
Dennoch tut man sich schwer Bieberkopf zu (er)fassen und sogleich auch die historische Dimension der 20er-Jahre („Goldenen Zwanziger") und deren fundamentale Umwälzungen zu begreifen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen