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Berlin '36

Karoline Herfurth , Sebastian Urzendowsky , Kaspar Heidelbach    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Karoline Herfurth, Sebastian Urzendowsky, Axel Prahl
  • Regisseur(e): Kaspar Heidelbach
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 12. März 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003155ZRE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.460 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Berlin 1936: Die Amerikaner drohen, die Olympischen Spiele zu boykottieren, sollten im deutschen Olympia-Kader keine jüdischen Sportler vertreten sein. Aus diesem Grund wird die Jüdin Gretel Bergmann (Karoline Herfurth), die überragende Hochspringerin dieser Zeit, in die deutsche Mannschaft aufgenommen. Um jedoch zu verhindern, dass ausgerechnet sie die Goldmedaille im Hochsprung gewinnt, schicken die Nationalsozialisten die unbekannte Konkurrentin Marie Ketteler ins Rennen. Das pikante Detail: Diese ist in Wirklichkeit ein Mann (Sebastian Urzendowsky).
Während der Wettkampf-Vorbereitungen entwickelt sich zwischen den beiden Rivalinnen eine vorsichtige Freundschaft. Am Ende muss sich zeigen, ob die beiden gemeinsam gegen die Übermacht der Nationalsozialisten ankämpfen oder ob der sportliche Ehrgeiz überwiegt…

Produktbeschreibungen

Berlin 1936: Die Amerikaner drohen, die Olympischen Spiele zu boykottieren, sollten im deutschen Olympia-Kader keine jüdischen Sportler vertreten sein. Aus diesem Grund wird die Jüdin Gretel Bergmann (Karoline Herfurth), die überragende Hochspringerin dieser Zeit, in das deutsche Trainingslager aufgenommen. In den Augen der Nazis darf Gretel aber auf keinen Fall gewinnen: Der Reichssportführer schickt gegen Gretel die bis dahin unbekannte "Konkurrentin" Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky) ins Rennen um die Olympia-Qualifikation - sie soll Gretel übertreffen.
Doch die Nationalsozialisten haben nicht damit gerechnet, dass sich die beiden Außenseiterinnen und vermeintlichen Konkurrentinnen nach anfänglichen Problemen anfreunden. Am Ende muss sich zeigen, ob die beiden gemeinsam gegen die Intrige der Nazis ankämpfen oder ob
der sportliche

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wir schaffen es nur zusammen!" 2. Mai 2010
Format:DVD
Marie Ketteler(Sebastian Urzendowsky) ist sich da ganz sicher. Aber Gretel Bergmann(Karoline Herfurth), die beste deutsche Hochspringerin des Jahres 1936, weiß nicht, ob sie Marie trauen kann. Schließlich ist Marie ein Mann und trotzdem Gretels einzige ernst zu nehmende Konkurrentin auf den Olympiasieg im Hochsprung der Damen. Das Gretel dazu noch Jüdin ist und Marie von den Nationalsozialisten ins Rennen gebracht wurde, um den Sieg einer deutschen Jüdin zu verhindern, macht es nicht leichter. Aber von Anfang an:

Berlin, Olympiade 1936. Das Land ist bereits fest in den Händen der Nationalsozialisten. Die Olympiade bietet sich als ideales Propagandafest an. Allerdings wollen nicht alle Nationen mitspielen. Die Amerikaner drohen mit Boykott, falls jüdische Sportler benachteiligt oder nicht zugelassen werden. So denken die Sport-Parteibonzen daran, die Jüdin Gretel Bergmann starten zu lassen. Die lebt zwar mittlerweile in London und ist britische Meisterin, aber mit ein bisschen Druck auf ihren Vater Edwin(August Zirner) schafft man es tatsächlich Gretel in einen Auswahllehrgang zu holen. Dort muss sie sich nicht nur mit arischen Mädels Thea und Lilly herumschlagen, sondern sieht sich plötzlich auch noch Marie gegenüber. Die hat zwar kaum Ahnung vom Hochsprung, aber eine gewaltige Sprungkraft. Im Lehrgang lässt jeder Gretel spüren, dass sie lediglich ein Mensch "zweiter Klasse" ist; bis auf den Trainer Hans Waldmann(Axel Prahl). Das kostet ihn auch schnell seinen Job. Zwischen Marie und Gretel entspinnt sich trotz aller Konkurrenz eine Freundschaft. Als Gretel jedoch Maries Geheimnis entdeckt, scheint es auch damit vorbei zu sein. Gegen alle Schikanen und Erniedrigungen versucht Gretel den Weg zur Olympiade zu schaffen. Aber kann eine jüdische Frau im Jahr 1936 gegen ein ganzes Regime ankommen...

Kaspar Heidelbach hat in -Berlin 36- eine ganze Menge richtig gemacht. Getreu dem Motto, dass die besten Geschichten das Leben schreibt, hat er sich eine wahre Begebenheit herausgepickt, von der heute kaum noch jemand weiß. Er hat seinen Fokus voll und ganz auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten gerichtet und das "Monstrum Nationalsozialsimus" dabei, wenn auch stets präsent, als eine Art Hintergrundkulisse aufgebaut. Da, wo die Realität bis heute unklar ist, hat er sich selbst einen Handlungsstrang erdacht, denn: Das Ende des Films ist ergreifend, ob die Beweggründe seinerzeit jedoch tatsächlich so waren, dass weiß selbst Gretel Bergmann nicht. Hier kann man bis heute nur spekulieren.

-Berlin 36- ist anspruchsvolles Kino, dass vor allem in der Besetzungsliste alle Register zieht. Egal ob Karoline Herfurth, Axel Prahl oder Thomas Thieme, die Charaktere sind perfekt besetzt und grandios gespielt. Die Kulissen tun ein weiteres, um für einen gelungenen DVD-Abend zu sorgen. Diese kleine, feine Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus und all seiner Nebenwirkungen berührt, lässt einen nachdenklich werden, und unterhält nebenbei trefflich. Was will man mehr? Mein einziges kleines Manko: Sebastian Urzendowsky geht in seiner äußeren Aufmachung in keiner Szene des Films als Frau durch. Dafür ist sein Schauspiel wirklich stark.

Bleibt für mich als Fazit festzuhalten: -Berlin 36- wirft einen erfrischend anderen Blickwinkel auf die Zeit der Olympiade 1936. Kaspar Heidelbach hat die Menschen, und nicht das Regime, in den Vordergrund gestellt. Das wirkt oftmals noch erschreckender, präsentiert aber auch die Sichtweise auf schlichte menschliche Schwächen und Fehler. Empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wahre Geschichte einer Siegerin 9. März 2011
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
während der Film noch läuft, schreibe ich diese Rezension, um mitzuteilen: Der Film ist einfach nur sehenswert. Caroline Herfurth spielt, wie nicht anders zu erwarten, ihre Rolle überzeugend und verleiht dem Film eine besondere Note. Durch das Geheimnis Maries bleibt der Film durchweg spannend. Einfach unglaublich, dass es hier um die Tatsache geht, dass das wahre Geschlecht einer Person so lange unbemerkt bleibt.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkürhandlungen der Nazis. 17. April 2010
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Dieser Film zählt zu jenen, bei denen ich in Tränen ausbreche, weil mich das Unrecht und die Willkür in der Nazi-Zeit stets unendlich echauffieren.

Die Filmhandlung beruht auf einer wahren Begebenheit, deshalb auch nimmt die Jüdin Gretel Bergmann am Ende des Films zu den dargestellten Ereignissen Stellung.

Die hochintelligente Gretel Bergmann (Karoline Herfurth) ist 1936 eine Spitzensportlerin, hat viele Siege als Hochspringerin errungen und lebt in England. Ihre Eltern und ihre beiden Brüder wohnen noch in Deutschland. Ihr Vater wird von den Nazis genötigt, die Tochter dazu zu bewegen, nach Deutschland zurück zu kommen, um dort für die Olympiade zu trainieren. Der Grund der Nazis für dieses Ansinnen ist die Drohung seitens der USA die Spiele zu boyottieren, wenn jüdische Sportler in Deutschland nicht zu den Wettkämpfen antreten dürfen. Für die Nazis steht fest, dass man den Amerikanern nur Sand in die Augen streuen möchte und Juden in Wahrheit keine Chancen für "Berlin 1936" einräumen wird.

Um Gretel auszuhebeln, schleust man einen Mann in Frauenkleidern bei den Hochspringerinnen ein, der ihr Widerpart abgeben soll. Dieser Mann nennt sich Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky). Er wurde von seiner Mutter als Kind in die Rolle einer Frau gezwungen und erhält seitens der Nazis die Chance zukünftig als Mann weiterleben zu dürfen, wenn er gegen Gretel antritt und sie besiegt.

Die Dinge entwickeln sich anders als von den Nazis geplant. Diese veranlasst dieses Pack dazu, drastischere Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Ziele zu erreichen.....

Die Willkür des Naziregimes wird in diesem Film hervorragend aufgezeigt. Nur wenige finden den Mut Gretel beizustehen. Der Rest sieht einzig seinen Vorteil und ist aufgrund dessen zu jeder Schandtat bereit.

Die Dialoge sind eindringlich, die schaupielerischen Leistungen ganz ausgezeichnet.

Diesen Film empfehle ich ausdrücklich.
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Vor 2 Monaten von Ortwin Krug veröffentlicht
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Veröffentlicht am 11. Januar 2011 von Joroka
5.0 von 5 Sternen ..................ein sehr spannendes kammerspiel
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Veröffentlicht am 27. Mai 2010 von J. Fromholzer
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