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Berittener Bogenschütze. SZ-Bibliothek Band 62
 
 
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Berittener Bogenschütze. SZ-Bibliothek Band 62 [Gebundene Ausgabe]

Brigitte Kronauer
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 429 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1., Aufl. (23. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866155123
  • ISBN-13: 978-3866155121
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 503.029 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Brigitte Kronauer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Literaturwissenschaftler Matthias Roth ist Junggeselle und führt in einer Universitätsstadt in der Provinz ein beschauliches Leben. Er beschäftigt sich mit Joseph Conrads Theorie, daß nicht Liebe, sondern Leere das Eigentliche im Leben ausmache, und bleibt doch immer auf der Suche. Im Umgang mit Frauen wie Gisela, der Frau seines Freundes, die zum Objekt seiner heimlichen Leidenschaften wird, Marianne, der realistischen Studentin und Frau Bartels, seiner Vermieterin, versucht Roth, Wurzeln im Alltag zu finden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

Der Roman führt uns in ein Ensemble von Figuren, deren Geschichten und Erfahrungsmuster wir mit der wirklichkeitssüchtigen Sensibilität Matthias Roths nacherleben: Da ist die Zimmerwirtin, deren pralle Geschichten die Zubereitung gleichfalls eindrucksvoller Gerichte begleiten, und das Pärchen im Nebenzimmer, das sich einprägt durch das Hörbild seiner Geräusche; da ist Marianne und die Choreographie ihrer Abgänge nach gemeinsam verbrachter Nacht - doch nicht um Beziehungen, sondern um die unabsehbare Masse der trivialen, mit detailversessener, gieriger Intensität beobachteten Momente des Alltags geht es Roth. Er treibt zu auf eine Wahrnehmungsweise, die die Fülle der Einzelheiten durchbricht und die Topographie des Realen weit hinaus verlegt: »Er mußte sich von jetzt an selbst durchschlagen an eine unbekannte Küste ... Alles war nur eine Sache zwischen ihm und den Gegenständen.« Auf einer Reise dann tritt der Augenblick ein, in dem Matthias Roths Blick auf die Welt sich verändert: der Anrufung der Realität schlägt ein tausendfaches Echo entgegen, der verborgene Schimmer der Dinge leuchtet auf.

Eine unangestrengte, nicht nachlassende Energie des Vorstellens und Benennens ist hier am Werk, die den Zusammenhang unserer Lebenswirklichkeit mit bezwingender Intensität durchdringt und steigert.

Brigitte Kronauer hat mit diesem Roman, in dem der Held Kontur gewinnt durch seine sich wandelnde Betrachtungsweise der Dinge, einen Höhepunkt ihrer Erzählkunst erreicht.

»Ein Roman über das Leben mit der Kunst, der alles ist: voller Leben, Gegenwart, direkt, komisch, sinnlich, ... durchkalkuliert bis in den letzten schönen Satz, so etwas wie flüssige Mathematik.« Sibylle Cramer, Frankfurter Rundschau

»... Ein mächtiger Sprachstrom, der alles, was er berührt, deutlicher und eigentümlicher hervortreten läßt. Sagen wir es noch einmal: Ein großes Buch, weil es Wort für Wort glaubhaft ist.« Kyra Stromberg, Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Brigitte Kronauer hat ein großartiges Buch geschrieben: über die Sichtbarkeit der Dinge und den Zugang zu einer ins Licht versetzten Wahrnehmungswelt, die es neu und noch einmal zu entdecken gilt.« Otto A. Böhmer, Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Weit daneben geschossen 8. Oktober 2007
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich aus der SZ-Reihe der ersten fünfzig Bände einige Perlen, beispielsweise Kayserlings "Wellen", McEwans "Zementgarten" oder Simenons "Der Mann, der den Zügen nachsah", für mich hervorfischen konnte, las ich nun erwartungsvoll das erste Buch aus der zweiten Reihe. Ich muss es wohl eine große Enttäuschung nennen, was mir da begegnete.

Nun bin ich kein ganz unerfahrener Leser, insbesondere nicht die deutsche Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts betreffend. Von Brigitte Kronauer hatte ich bis dato noch nichts gelesen, ich gebe zu, mir war nicht einmal ihr Name präsent. Und das, obwohl sie vom Theodor-Fontane-Preis, über den Heinrich-Böll-Preis bis zum Georg-Büchner-Preis umfassend dekoriert und ausgezeichnet wurde. Mein Gefühl aber ist, dass Kronauer eher für honorige Juroren als für den gemeinen Leser schreibt. Ich wunderte mich, dass für ihr Buch "Berittener Bogenschütze" hier noch keine Rezension vorliegt, gehört es doch angeblich zu den großen Romanen des 20. Jahrhunderts, ausgewählt von Feuilletonredaktion der SZ. Jetzt glaube ich es zu wissen: Das Buch ist schlechthin unlesbar. Und damit wohl auch unrezensierbar. Ich muss über meine Angewohnheit, jedem Autor, für den ich mich entscheide, die Chance bis zur letzten Seite zu geben, sprich jedes Buch bis zum Ende zu lesen, ernsthaft nachdenken.

"Wie eben noch gar nicht vorhanden und nun ausgerechnet vor ihm erschienen, hüpfte das dünne Wässerchen und lag da, wo es sich sammelte, eben noch sprühend, in grünbraunem, allersanftestem Schein, in dem auch er stand, in den er sein Gesicht und seine Arme tauchte, wie dann in das Wasser."
Mir hüpfte dagegen der Text ständig aus dem Bewusstsein und tauchte irgendwann wieder in meinem allergrünbraunsten Geiste wieder auf. Ich las Seite um Seite, ohne zu wissen, was ich da gerade überflogen hatte. Sicherlich kommt das manchmal vor, Joyce kann man phasenweise so lesen, muss es vielleicht sogar, aber Kronauer?

Warum liest man überhaupt Prosa? Da mag es unterschiedliche Motivationen geben. Um sich zu unterhalten. Um sich zu bilden. Um abzutauchen aus dem Alltag oder gerade um einzutauchen in den Alltag. Der "Berittene Bogenschütze" konnte mir nichts davon geben. Den zweiten Stern bekommt Frau Kronauer, weil sie sehr daran gearbeitet hat, möglichst viele Wörter und Begriffe zu verwenden. Das Buch liest sich, als sei es ihr Ehrgeiz gewesen, einen möglichst großen Prozentsatz aller deutschen Wörter zu verwenden. Fleißig war sie beim Schreiben, das möchte ich zugeben.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Manchmal zu viel heiße Luft 4. November 2007
Von Diethelm Thom VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Kronauer, Brigitte, Berittener Bogenschütze, 1986 (SZ-Bibliothek)

Ein höchst komplexer Roman, der sich auf artifiziellem Niveau bewegt, viele Anspielungen (Romantik, Conrad, Haimonskinder, Kunstwerke) mit Relevanz für die Handlung, die selbst eher schlicht ist:

Der Protagonist ist Matthias Roth. Gezeigt wird eine gewisse Entwicklung vom müden Snob, der dem Leben nicht mehr viel abgewinnen kann, hin zu einem Menschen, der durch ein Naturerlebnis verwandelt wird und daraufhin ein bestätigendes Erlebnis mit Gisela, der Frau seines Freundes Hans, hat. Also eine Art Bildungsroman oder "Erweckungsroman".

Matthias Roth (MR) ist Dozent an einer Universität in einer kleineren Stadt, offensichtlich Dozent für Anglistik, denn er beschäftigt sich beständig mit dem Werk Joseph Conrads. Seine fortlaufende Interpretation bestimmter Erzählungen Conrads spiegelt gleichzeitig seine eigene Verfassung wider: Er ist zunächst der Meinung, dass Conrads Geschichten immer auf den Höhepunkt, eine Art "erstarrender Umarmung" hinauslaufen, als ob es nur den Moment höchsten Glücks als Ahnung, als Funken gebe, der dann aber erlischt und das Nichts sichtbar macht. Entsprechend seine eigene Haltung dem Leben gegenüber: Er meint, die Welt um sich herum stets vermöge seiner Einbildungskraft animieren, beleben zu müssen, macht seine Fähigkeit zu empfinden also - wie die Romantiker - zum Mittelpunkt der Welt. Dahinter verbirgt sich aber wie bei einem Snob nur eine Abhängigkeit von ständiger Stimulanz und dahinter Indifferenz, Müdigkeit, Empfindungslosigkeit. Entsprechend gestaltet sich die Beziehung zu Marianne. Als diese sich von ihm trennt, scheint ihr Verlust unerheblich. Sie wird bald ersetzt durch eine Anneliese, die er schließlich mehr und mehr auch einfach zu vergessen scheint.
Sein Leben scheint nach Mariannes Rückzug im Sommer einer Krise entgegenzusteuern und die innere Leere beherrscht ihn ganz, so dass er sich in den Semesterferien nach Süden auf den Weg macht und in der Nähe von Genua eben das erwähnte Erweckungserlebnis hat. Am letzten Tag seiner Ferien begibt er sich auf eine Wanderung in ein Tal und hat dort das Gefühl, dass die Natur eine flammende, wilde Macht entfaltet, ein Gefühl, das sich später im Winter in einer Vision einer Herbstlandschaft wiederholt. Nach Hause zurückgekehrt versucht er zunächst, dieses neue Weltgefühl aufrecht zu erhalten, er begreift, dass die Welt außerhalb seiner Person, unabhängig von ihm existiert, ihm Widerstand entgegensetzt und dass sie sich ihm in ihrer Macht und Herrlichkeit offenbaren kann. Dieses Offenbarungserlebnis, das ihn dann vollends zu verändern scheint, ist in der Begegnung mit Gisela, der Frau seines Freundes Hans (Kommunalpolitiker, Ressort Kultur) gegeben. Diese Gisela war ihm bislang immer ausgewichen, war vage und unkommunikativ gewesen. Jetzt ergibt sich ein Liebeserlebnis zwischen ihnen, weil sie seine veränderte Haltung zu spüren scheint, es kommt aber nur zu einer Umarmung. Es ist Winter, er wird danach krank, "schlottert" wie Homo Faber im Sturm der Erkenntnisse, steht z.B. nur mit einer Decke bekleidet auf dem Balkon im treibenden Schnee: "Nur das Ausharren in der Verlassenheit, ohne Fragen zu stellen, blind und taub und doch ausgeliefert einer nie erfahrenen Konfrontation...." (417). Schluss: Krank und angeschlagen begibt er sich noch einmal zu Gisela und Hans und scheint stellvertretend in der Beziehung der beiden seine Ruhe zu finden - glücklich in der Betrachtung der beiden schläft er ein, während sie ihn mit einer Decke zudeckt.
Conrad wird jetzt eher so gedeutet, dass er der Darsteller der großen Ambivalenz ist, dass er nicht das Ende der Liebe in der "erstarrenden Umarmung" andeutet, sondern auf die Macht und Existenz der tiefen Gefühle hinweist. Die Anspielungen auf das Märchen "Der blonde Eckbert" von Tieck scheinen etwas Ähnliches auszusagen: Auch hier geht es um einen 40Jährigen, der seine Frau verliert und dann im Strudel der Ambivalenz, allerdings durch ein böses Geschick, untergeht.

Titel: Von Anfang an gibt es Hinweise auf eine chinesische Kunstfigur, den berittenen Bogenschützen, eine Geschichte, nach der ein Schütze seine Pfeile ungeheuer weit schießen konnte. Für MR zunächst nur Kunst in einem Magazin abgebildet oder gelesen. In Italien wird aus Kunst eine Art Wirklichkeit, indem er auf seinem "Pilgerweg" durch das Tal u.a. den Farn betrachtet und die Vision hat, dies seien Köcher mit abgeschleuderten Pfeilen, die zitternd in der Erde stecken und somit die überwältigende Macht der Natur symbolisieren.

Insgesamt eine sehr anspruchsvolle Lektüre, die aber auch etwas Quälendes hat, weil ungeheuer subtile, langwierige Darstellungen des inneren Geschehens dominieren und in einem Missverhältnis stehen zum dürftigen äußeren Geschehen, indem sich hier alles um den Protagonisten und seinen Alltag mit sich wiederholenden Tätigkeiten dreht. Das innere Geschehen erscheint so hochgezüchtet, dass man wohl auch sagen muss, es ist manchmal zu viel heiße Luft in diesem Buch. Das Naturerlebnis des MR wirkt in seiner Erschütterung und seinem Pathos wie eine Neuauflage der Romantik. Manches erinnert an Handke - wie z.B. ein Mensch ganz verloren in seiner narzisstischen Weltschau ist, und das Liebeserlebnis später scheint mir gelegentlich an Kitsch zu streifen: "Er sah Gisela immer an dabei, und nach vielen Wochen zum ersten Mal entstand das Tal neu vor ihm, er sah es durch Giselas Augen hindurch... er sah sich selbst stehen, laufen und weinen, an verschiedenen Punkten des Tals gleichzeitig, er konnte sich plötzlich wieder dort hineinfüllen, er füllte es aus, er war überall in seinem Tal vorhanden, er lag darin als Nuss in ihrer Schale, als Skulptur in ihrer Nische, als Matthias Roth an seinem Heimatort und sagte noch immer nichts, streckte noch immer nicht die Hand aus nach ihrem Gesicht, küsste noch immer nicht ihren Mund, fragte sich nicht mehr, was sie eigentlich so wild und feierlich betrachtete. Eine wütende Bitte wurde gestellt zwischen ihnen, aber wer brachte sie vor?.." (367f.). Manche Zustandsschilderungen sind so abstrakt und tüftelig, dass man sich wohl fragt, wie viele Menschen heutzutage dem nachspüren mögen. Aber ohne Zweifel eine beeindruckende, geistvolle Produktion!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Go, Matthias, go! 24. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Zwischen den hier zitierten Literaturkritikern und den Rezensionen liegt ein grosser Graben oder eine scharfe Spannung. Den einen scheint der Text enorm gefallen zu haben, die andern hatten damit grösste Mühe.

Wir schauen in diesem Roman mit Psyche und Kopf von Matthias Roth in dessen Leben. Der Blick dabei ist mikroskopisch exakt, ausführlich und gleichzeitig poetisch, blumig, verziert, ein ausholendes, farbiges, glänzendes Panoptikum. In Roth mahlt und wühlt das Leben, wie das Leben auch in uns allen mahlt und wühlt, ohne Pause, ohne Unterbruch. Reflexives und Träumerisches, Heiteres und Bedrückendes stehen nebeneinander.

Man könnte vielleicht sagen, dass wir Roth in diesem Roman in einer Art Midlife-Krise treffen. Es gelingt ihm nicht mehr, den Alltagselementen Glanz abzugewinnen. Es z.B. mit einem heimgebrachten Pflasterstein nochmal zu versuchen, misslingt. Roth geht in die Ferien, in Ligurien. Dort kommt er einer Alternative auf die Spur, in Richtung einer Anerkennung der Wirklichkeit, wie sie nackterweise ist. Es ist auch der Weg zu ihm selbst. Wieder zuhause schwankt diese Eroberung der Wirklichkeit und des Selbst, aber eine magisch-süsse Begegnung mit der Frau seines besten Freundes Hans, Gisela, führt, wie wir Leser hoffen, zum definitiven Durchbruch und zu einer wahrhaften, souveränen, abgeklärten, freundschafts- und liebesfähigen, mehrheitlich fröhlichen Existenz.

Immer diese Klappentexte: Dieser sieht die Selbstbezogenheit, die Selbstsucht als Matthias Roths Problem. Selbst wenn das nicht ganz falsch ist, so übersieht der Klappentext die gemeinsame Quelle: Die depressive Lustlosigkeit, die Einschwärzung der Existenz durch die Depression, die Entfremdung vom bisher Geschätzten. Darum habe ich hier von der Midlife-Krise geschrieben, weil es kein Zufall ist, dass Roth diese Verstimmung um die 40 trifft, auch wenn er vielleicht schon immer einen Zug zum Aussenseiter hatte, zu negativen Sichtweisen.

Neben diesem Hauptstrang gibt es viel Heiteres beim übrigen Personal des Romans, der verliebten Amerikareisenden, der Vermieterin Bartels, Leuten am Uni-Institut z.B. Und weil Roth Conrad-Spezialist ist guckt er zur unserer Ergötzung öfter mal nach Trost und Erhellung in dessen Texten.

Es ist also nicht die Wüste aus Wortkaskaden und klingelnden Perioden und Sentenzen, wie es hier bei einigen Rezensenten anklingt. Es ist die ernsthafte und unterhaltsame Schilderung eines Schicksals, nicht mal eines abseitigen, denn Roth kämpft mit Vielem, das vielen von uns bekannt ist.

Ein schöner, grosser, ernsthafter, unterhaltsamer Roman mit einem hochindividuellen Zug, dem literarischen Zugriff auf die Wirklichkeit in der spezifischen Art der Brigitte Kronauer, einer grossen Autorin ohne Zweifel.
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Ein großartiges Buch oder ein unverdaulicher Erzählstrom 0 09.10.2007
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