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Bergkristall. Eine Winternovelle
 
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Bergkristall. Eine Winternovelle [Gebundene Ausgabe]

Adalbert Stifter
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 105 Seiten
  • Verlag: Edition Ruprecht; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3767569477
  • ISBN-13: 978-3767569478
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.101.332 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Adalbert Stifter
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Eindringliche Weihnachtsgeschichte aus den Alpen
"Unsere Kirche feiert verschiedene Feste, die zu Herzen dringen. Eines der schönsten Feste feiert die Kirche fast mitten im Winter, wo beinahe die längsten Nächte und kürzesten Tage sind, wo die Sonne am schiefsten gegen unsere Gefilde steht und Schnee alle Fluren deckt, das Fest der Weihnacht." Der große Erzähler Adalbert Stifter (1805-1868) führt Sie in diesem Buch in die unberührte Natur des Hochgebirges. In der ewigen Welt des Eises verirren sich am Heiligen Abend zwei Kinder. Erzählt wird die Geschichte dieser kalten Winternacht und der Rettungsaktion, zu der sich die Bewohner zweier Dörfer aufmachen. Eine Geschichte von Fremdheit und Sorge, Enzweiung und Versöhnung.
Mit zarter Hand beschreibt Stifter diese Welt und schafft so eine Weihnachtserzählung, die jede Generation aufs Neue in ihren Bann zieht.

Klappentext

Stifter formulierte in der Vorrede zu seiner Erzählungssammlung Bunte Steine, zu der auch Bergkristall gehört, jenes berühmte »Sanfte Gesetz«, einen ontologischen Entwurf, der nicht im Einseitigen, Sensationellen, sondern im Allgemeinen und Gesetzlichen, im Gleichmäßigen und Stetigen das Natur- und Menschenerhaltende sieht. Bergkristall ist wohl die vollkommenste Einlösung der Forderungen dieses »Sanften Gesetzes«, das gerade dem Unscheinbaren und Kleinen Bedeutung und Würde zuspricht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Gibt es zu Weihnachten etwas Schöneres, als in einer schneebedeckten Alphütte vor dem Feuer zu sitzen, den glitzernden Tannenbaum anzuschauen und dabei Geschenke auszutauschen? Adalbert Stifters Meistererzählung "Bergkristall" verheißt dem Leser zunächst genau so ein beschauliches Weihnachtsfest. Aber es kommt anders, als man denkt: Die beiden Kinder Konrad und Sanna verbringen den Tag vor dem Heiligen Abend bei ihren Großeltern, doch auf dem Nachhauseweg zu den Eltern setzt heftiges Schneetreiben ein. Der Weg ist lang, denn die beiden Alpdörfer, in denen Eltern und Großeltern leben, sind nicht nur durch unterschiedliche Sitten und Gebräuche getrennt, sondern auch durch einen mächtigen Berg. Auf ihn geraten die Geschwister hinauf und, so scheint es zunächst, sie finden nicht mehr herunter - bis doch noch das Weihnachtswunder geschieht. Stifter brilliert mit eindringlichen Beschreibungen der winterlichen Natur und einer herzerwärmenden Geschwisterliebe. Nicht nur zu Weihnachten eine der schönsten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Große Erzählkunst 31. Dezember 2008
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich kannte Stifter bisher nicht, bin nur zufällig über die ZEIT-Liste der 100 Bücher auf ihn gestoßen, war aber nun selber überrascht, dass Deutschland einen Erzähler dieses Formats vorzuweisen hatte. Sicher wirken Sprache und Erzählaufbau für heutige Verhältnisse betulich und die Weihnachtstümelei um das "Christkindlein" zu Beginn befremdlich, ferner nerven die Verniedlichungen der Sprache zu Beginn gewaltig ("Bäumchen", "Ärmchen"), aber das gibt sich schnell und Stifter entwickelt seine volkstümliche Erzählung von den beiden Kindern, die sich am Heiligabend im Schneetreiben in den Österreichischen Bergen verirren, mit einer Gelassenheit und Souveränität, die in Deutschland kaum ihresgleichen hat, sondern eher an einen Tolstoj ohne Psychologie erinnert. Die geruhsame Art, in der die Geschichte aufgebaut wird und die Gelassenheit, in der sie sich entwickelt, erinnern an das zwangsläufige Dahinfließen eines breiten Stromes.
Stifter kommt am Ende ohne große Dramaturgie und ohne Knalleffekte aus und beeindruckt dennoch ungemein. Das können nur die Größten unter den Erzählern.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bergkristall 13. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Das Schönste an der Geschichte "Bergkristall" ist doch das, daß die Kinder, die sich im Schneetreiben verstiegen haben und dann vor dem Uunwetter Schutz in einer Eishöhle finden, bei all dem Glitzern glauben, dass sie jetzt beim Christkind sind. Während der Leser fürchtet, dass sie jetzt jämmerlich erfrieren werden, werden sie dann doch noch gefunden und gerettet. Seinerzeit gab es einen wundrschönen Film von Käutner, in dem das sehr schön zur Geltung kam. Mal sehen, ob der neue Film das auch kann.
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