Kurzbeschreibung
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Dvd kann vor allem durch ihre Farbgestaltung und die absolute Rauschfreiheit zu überzeugen. Nur stellenweise ergeben sich Unebenheiten in Kontrastumfang und Sättigung. Der Ton vermag Raum zu schaffen, seltsam bleibt die Reaktion der Stereospur, welche sich auf den hinteren Boxen selbständig macht.
Bild: Die satten und ausgewogenen Farbtöne wirken lediglich im Kontrast der weiten Schneeflächen leicht übersättigt. Hauptsächlich sind es die Märchenszenen, die mit ausgewogenen Farben bebildert, eine Sättigung erreichen, welche bewusst höher gezogen wurde, um das Märchenhafte eindrucksvoller zu inszenieren. Dabei konnte leider nicht vermieden werden, dass Effekte wie rote Hände (00:45:18) entstehen. Auch die Kontraste leiden hierunter etwas (linke Gesichtshälfte, 00:14:53). Von Rauschen bleibt der Film erfreulicherweise vollkommen verschont (Himmel, 00:49:34). Selbst die weitläufigen Schneefelder, die üblicherweise eine willkommene Angriffsfläche darstellen, bleiben klar und farbstabil, rutschen lediglich minimal ins Blaustichige ab. Kleine, pointiert gesetzte Effekte, wie das Glitzern von Eiskristallen (01:05:35) sind klar strukturiert entworfen.
Ton: Die Stimmen der 5.1-Spuren klingen voller und vermögen im Zusammenspiel mit der übrigen Kulisse ein rundes Klangbild zu hinterlassen. Die DTS-Spur ergibt sich etwas feiner in ihren Abstufungen. Der Dolbydecoder vermag interessanterweise auch bei der Stereospur anzuspringen, zumindest konnte auf den hinteren Boxen ein Signal festgestellt werden, was ebenfalls darauf hinweisen könnte, dass es sich bei der dritten Tonspur um eine Dolby-Surround-Spur handelt. Effekte wie das Grollen beim Abgang der Lawinen kommen auf allen Spuren dunkel und Kraftvoll herüber. Aber auch kleinere Effekte, wie das Heulen von Wind (00:55:36) ermöglichen die Entstehung einer dichten Atmosphäre und vor allem eines ausgefüllten Raumeindrucks.
Extras: Das Making Of beinhaltet neben Szenen aus Film und Dreh auch Kommentare und Interviews. Die nicht verwendeten Szenen scheinen eher belanglos und auch "Das Geheimnis des Bergkristalls" wiederholt nicht mehr als eine Sequenz aus dem Film, die zugegebenerweise als Schlüsselszene bezeichnet werden muss. Die Auflistung der Besetzung präsentiert sich erfreulicherweise einmal gut leserlich. Erweitert sieht sich das Bonusmaterial durch Kinotrailer, Programmtipps, Erläuterungen zu den Extras und einem wirklich hübsch gestalteten Booklet, welches Informationen zu Film, Dreh und literarischer Vorlage gibt. Schön wäre gewesen, auf der Dvd einen Bezug zum Originalmärchen, beispielsweise über einen Vergleich, herzustellen. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Fünffacher Gewinner des Bayerischen Filmpreises, Gewinner des Deutschen Filmpreises und seit letztem Jahr auch Träger des Bayerischen Verdienstordens. Trotz Rückschlägen in der jüngeren Vergangenheit zählt Joseph Vilsmaier fraglos zu den renommiertesten, erfolgreichsten und auch eigenwilligsten deutschen Filmschaffenden. Und wie kaum ein anderer umgibt sich der gebürtige Münchner am liebsten mit der Familie, überträgt Ehefrau Dana Vavrova und seinen Töchtern Hauptrollen, vergisst aber auch Freunde wie Jürgen Schornagel, Max Tidof, Katja Riemann oder den Drehbuchautoren Klaus Richter nicht. Sie alle hat Vilsmaier nun für 'Bergkristall' in die raue, verschneite Welt der Alpen mitgenommen. 'Bergkristall' basiert auf einer rund 150 Jahre alten Novelle des österreichischen Literaten Adalbert Stifter und erzählt die ewig gültige Geschichte eines Liebespaars, das aus zwei verfeindeten Dörfern stammt. Dieser Fehde zum Trotz - Romeo und Julia standen wohl Pate - geben sich der Schuster Sebastian (Daniel Morgenroth) aus Gschaid und die Färberstochter Susanne (Vavrova) aus Millsdorf das Ja-Wort. Doch Jahre später muss Susanne unter dem Druck der Dorfbewohner nach Millsdorf zurückkehren. Leidtragende sind die Kinder, die nun zwischen Vater und Mutter, Dorf und Dorf, hin und herpendeln. Bei einer dieser Wanderungen geraten der 13-jährige Konrad (Francois Göske, Kreuzkamm Junior aus dem 'fliegenden Klassenzimmer') und seine kleine Schwester Sanna (Josefina Vilsmaier) in ein schweres Unwetter. Da entsinnen sie sich der Legende um den sagenumwobenen Bergkristall, mit dessen Hilfe sie ihre Eltern wieder zusammenbringen wollen. Derweil tobt der Schneesturm immer gnadenloser.
Um Liebe und Verrat, um Freiheit und Familie, um Eifersicht und Hass geht es in diesem bildgewaltigen Mix aus modernem Heimatfilm, anrührendem Familiendrama und beschaulichem Weihnachtsmärchen. Etwas unnötig allerdings eine in der Jetztzeit angesiedelte Rahmenhandlung, in der Herbert Knaup und Katja Riemann als Skitouristenpaar mit ihren Kindern Stifters adaptierter Geschichte lauschen. Der Kern der Handlung, die eigentliche Suche nach dem legendären Bergkristall, belohnt schließlich alle Freunde des klassischen Melodrams mit einem dick aufgetragenen Happy Ending, in dem sich erst Sebastian und Susanne, dann auch noch die verfeindeten Dorfbewohner in die Arme fallen. Versöhnliches zur Vorweihnachtszeit für Jung und Alt - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen. lasso.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Trotz der jahrhundertealten Fehde zwischen den Dörfern Gschaid und Millsdorf verlieben sich der Schuster Sebastian (Daniel Morgenroth) und die schöne Färberstochter Susanne (Dana Vavrova). Dennoch gilt die junge Frau in Gschaid als "eingebildete" Millsdorferin, leidet unter Vorurteilen und Hass.
Schweren Herzens kehrt sie ohne den 13jährigen Konrad (François Göske) und die 11jährige Sanna (Josefina Vilsmaier) zu ihren Eltern zurück. Die Geschwister hoffen auf eine Versöhnung ihrer Eltern durch den Zauber des Bergkristalls, der einer alten Sage nach Liebende wieder vereinen soll.
Als sich die Kinder nach einem Besuch bei der Mutter in der Heiligen Nacht in den verschneiten Bergen verirren und in Lebensgefahr geraten, kommen die verfeindeten und verbohrten Dörfler endlich