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Kundenrezensionen

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Gibt es zu Weihnachten etwas Schöneres, als in einer schneebedeckten Alphütte vor dem Feuer zu sitzen, den glitzernden Tannenbaum anzuschauen und dabei Geschenke auszutauschen? Adalbert Stifters Meistererzählung "Bergkristall" verheißt dem Leser zunächst genau so ein beschauliches Weihnachtsfest. Aber es kommt anders, als man denkt: Die beiden Kinder Konrad und Sanna verbringen den Tag vor dem Heiligen Abend bei ihren Großeltern, doch auf dem Nachhauseweg zu den Eltern setzt heftiges Schneetreiben ein. Der Weg ist lang, denn die beiden Alpdörfer, in denen Eltern und Großeltern leben, sind nicht nur durch unterschiedliche Sitten und Gebräuche getrennt, sondern auch durch einen mächtigen Berg. Auf ihn geraten die Geschwister hinauf und, so scheint es zunächst, sie finden nicht mehr herunter - bis doch noch das Weihnachtswunder geschieht. Stifter brilliert mit eindringlichen Beschreibungen der winterlichen Natur und einer herzerwärmenden Geschwisterliebe. Nicht nur zu Weihnachten eine der schönsten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur.
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am 24. Dezember 2009
»Bergkristall«, erstmals 1845 erschienen, ist eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte und gilt als die ergreifendste Erzählung, die Adalbert Stifter geschrieben hat: eine Erzählung von Drama und Rettung, Auferstehung und Versöhnung, die Menschen in der kalten Zeit zueindander finden lässt. Stifter verknüpft in seiner volkstümlichen Erzählung vom »Bergkristall« naturhafte und religiöse Motive.

Die Geschichte spielt in 19. Jahrhundert in den österreichischen Bergen. Zwei Bergdörfer, Gschaid und Milsdorf, sind durch einen Berg voneinander getrennt, die Einwohner sind sich gegenseitig fremd. Dessen ungeachtet hat der Schuster aus Gschaid die Milsdorfer Färberstochter geheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder, Konrad und Sanna.

Am Heiligen Abend schickt die Mutter Konrad und Sanna zu den Großeltern in Milsdorf, um ihnen Weihnachtsgrüße und -geschenke zu übermitteln. Dazu gehen die Kinder über den beide Dörfer trennenden Pass. Die Großmutter schickt ihrerseits die Kinder so rechtzeitig auf den Heimweg, dass sie vor Einbruch der Dämmerung wieder daheim sein müssten.

Auf dem Heimweg aber geraten sie in dichten Schneefall, die Kinder verlieren die Orientierung und verirren sich auf dem Berg. Sie finden auch nicht den gewohnten Wegweiser: eine rote Säule, die dort als Mahnmal für einen tödlich verunglückten Wanderer steht. Anstatt talwärts zu gehen, irren die Kinder hinauf in die nackte Fels- und Eisregion. Als es dämmert, steigen sie in eine Eishöhle, um dort zu übernachten. Bruder und Schwester verbringen die Nacht in einer Eishöhle.

Noch in der Nacht sind die Männer aus zwei Bergdörfern aufgebrochen, um die Kinder in einer dramatischen Rettungsaktion zu suchen. Am Morgen des Weihnachtstages werden die Kinder unversehrt gefunden. Die Bewohner der beiden Bergdörfer, die sich bisher gegenseitig als Fremde angesehen und behandelt haben, versöhnen sich aufgrund dieser gemeinsamen Rettungsaktion der auf dem Berg verschollenen Kinder.

Der »Bergkristall« ist eine der schönsten Erzählungen von Adalbert Stifter, in der sich beim Lesen auch ein literarischer Zauber verbreitet. Diese ergreifende Weihnachtsgeschichte ist eine phantasievolle und zeitlose Erzählung nicht nur für Kinder.
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am 30. Dezember 2012
Weltliteratur,angenehm zu lesen und von Lebenserfahrung getragen. Bedauerlich finde ich, daß - und ich rede nicht von der Rechtschreibung dieser Zeit - daß immer wieder "echte Schnellschüsse" in Punkto Rechtschreibung durch die Bücher kreiseln. "Gibt es bei Amazon keine Lektoren, die der deutschen Sprache mächtig sind. Auch in anderen - vor allem Übersetzungen - ist dieser Punkt schon peinlich. Ein echtes No Go !!! Bei diesem Werk ist es aber noch im grünen Bereich !
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am 13. Dezember 2004
Das Schönste an der Geschichte "Bergkristall" ist doch das, daß die Kinder, die sich im Schneetreiben verstiegen haben und dann vor dem Uunwetter Schutz in einer Eishöhle finden, bei all dem Glitzern glauben, dass sie jetzt beim Christkind sind. Während der Leser fürchtet, dass sie jetzt jämmerlich erfrieren werden, werden sie dann doch noch gefunden und gerettet. Seinerzeit gab es einen wundrschönen Film von Käutner, in dem das sehr schön zur Geltung kam. Mal sehen, ob der neue Film das auch kann.
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am 22. Februar 2005
Adalbert Stifter polarisiert! Durchaus verständlich scheinen die Argumente vorherrschender Stifter-Kritikaster: antiquiert, verklärt-idyllenphantastisch, heimatschwulstig, naturanheimelnd. Nein, dieser Dichter ist weiß Gott nicht mehr up to date. Warum also liest man Stifter? -- Die Antwort vermag wahrscheinlich nicht sein berühmtester Roman, der legendäre "Nachsommer" zu geben, denn die Legende dieses Buchs eilt der langatmigen Handlung voraus (wobei man vermerken darf, dass mancherorts die Langeweile der Realität des Romans vorauseilt, was auch ungerecht wäre, denn so schlimm ist es nun auch wieder nicht). Wer den "Nachsommer" anfängt, ist froh, wenn die Schelle geht oder das Telefon klingelt, um ihn vor dem Einschlafen zu bewahren. Nein, die Antwort, warum Stifter ein lesenswerter Autor ist, verbirgt sich eher in diesem Buch, in "Bergkristall", eine kleine Erzählung aus der Sammlung "Bunte Steine". Die Naturbeschreibungen halten sich hier in Grenzen, und wo diese nun doch im stifterschen Stile auftreten, sind sie notwendig weil handlungstragend. Denn wie in allen Texten des alten Österreichers erhebt sich auch hier die Natur zum eigenen Protagonisten, zum Herren über Leben und Tod, der mit kühl-herziger Berechnung zwei Kinder vor dem Erfrieren verschont. Das nachträgliche Beten der Dorfbewohner wirkte redundant, verwiese Stifter nicht damit zugleich auf die pantheistische Gottesvorstellung der archaischen Bergwelt. Ein lesenswertes Buch für Stifter-Reinschnupperer. Ich kann "Bergkristall" empfehlen, sowie die fortgeschrittene Lektüre der Erzählungen in "Bunte Steine".
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am 22. Juli 2013
Wohl kaum ein anderer als Stifter, kann so wunderbare Naturschilderungen in seinen Werken wiedergeben.
In dieser Novelle beschreibt er meisterhaft die Bergwelt und die Bewohner zweier sich nicht wohlwollend gesonnener Dörfer.
Man bekommt Einblicke in die damals herrschenden Vorurteile, die erst nach der Suche nach zwei verlorenen Kindern
ihr Ende finden.
Für Klassik-interessierte unbedingt empfehlenswert!
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am 21. Februar 2014
Nachdem ich die Sendung im Fernsehen versäumt hatte, wollte ich die Geschichte lesen, Adalbert Stifter ist leider heute nicht mehr aktuell, dennoch ist es eine lesens- und liebenswerte Geschichte, die man kleinen Kindern vorlesen und erklären kann, ältere Kinder interessieren sich jedoch für andere Literatur. Schade!
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am 31. Dezember 2008
Sicher wirken Stifters Sprache und Erzählaufbau für heutige Verhältnisse betulich und die Weihnachtstümelei um das "Christkindlein" zu Beginn befremdlich, ferner nerven die Verniedlichungen der Sprache zu Beginn gewaltig ("Bäumchen", "Ärmchen"), aber das gibt sich schnell und Stifter entwickelt seine volkstümliche Erzählung von den beiden Kindern, die sich am Heiligabend im Schneetreiben in den Österreichischen Bergen verirren, mit einer Gelassenheit und Souveränität, die in Deutschland kaum ihresgleichen hat, sondern eher an einen Tolstoj ohne Psychologie erinnert. Die geruhsame Art, in der die Geschichte aufgebaut wird und die Gelassenheit, in der sie sich entwickelt, erinnern an das zwangsläufige Dahinfließen eines breiten Stromes.
Stifter kommt am Ende ohne große Dramaturgie und ohne Knalleffekte aus und beeindruckt dennoch ungemein. Das können nur die Größten unter den Erzählern.
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am 18. Januar 2015
Gebe zu das Buch erst gekauft zu haben, nachdem ich den Film im Kino gesechen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Buch, dass man öfters lesen kann.
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am 22. Dezember 2012
Bergkristall bsonders von Erich Ponto vorgelesen Eine der schönsten Weihnachtsgeschichten ! Jedes Jahr von Neuem Gruß

prof. dr. H. Frenzel
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