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Produktinformation
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Konrad und Sanna gehen am Tag vor Weihnachten von ihrem abgelegenen Bergdorf ins dahinterliegende Tal, um die Großmutter zu besuchen. Das Wetter ist schön, und der Gang ist ihnen vertraut. Auf dem Heimweg aber beginnt es plötzlich heftig zu schneien: sie verlieren die Orientierung und suchen in einer Eishöhle Zuflucht. Das ganze Dorf bricht zur Suche auf und rettet die Kinder.
Die rührende Erzählung erschien 1845 in der Wiener Zeitung unter dem Titel: Der heilige Abend, 1852/53 in seiner Sammlung Bunte Steine als Bergkristall und 1864 in einer illustrierten Sonderausgabe als Der Weihnachtsabend. Stifters Geschichte dient als Vorlage für Joseph Vilsmeiers Film Bergkristall, der am 25. November in den Kinos anläuft.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr schöne Weihnachtserzählung,
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Bergkristall (Taschenbuch)
Gibt es zu Weihnachten etwas Schöneres, als in einer schneebedeckten Alphütte vor dem Feuer zu sitzen, den glitzernden Tannenbaum anzuschauen und dabei Geschenke auszutauschen? Adalbert Stifters Meistererzählung "Bergkristall" verheißt dem Leser zunächst genau so ein beschauliches Weihnachtsfest. Aber es kommt anders, als man denkt: Die beiden Kinder Konrad und Sanna verbringen den Tag vor dem Heiligen Abend bei ihren Großeltern, doch auf dem Nachhauseweg zu den Eltern setzt heftiges Schneetreiben ein. Der Weg ist lang, denn die beiden Alpdörfer, in denen Eltern und Großeltern leben, sind nicht nur durch unterschiedliche Sitten und Gebräuche getrennt, sondern auch durch einen mächtigen Berg. Auf ihn geraten die Geschwister hinauf und, so scheint es zunächst, sie finden nicht mehr herunter - bis doch noch das Weihnachtswunder geschieht. Stifter brilliert mit eindringlichen Beschreibungen der winterlichen Natur und einer herzerwärmenden Geschwisterliebe. Nicht nur zu Weihnachten eine der schönsten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Große Erzählkunst,
Von helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Bergkristall (Taschenbuch)
Ich kannte Stifter bisher nicht, bin nur zufällig über die ZEIT-Liste der 100 Bücher auf ihn gestoßen, war aber nun selber überrascht, dass Deutschland einen Erzähler dieses Formats vorzuweisen hatte. Sicher wirken Sprache und Erzählaufbau für heutige Verhältnisse betulich und die Weihnachtstümelei um das "Christkindlein" zu Beginn befremdlich, ferner nerven die Verniedlichungen der Sprache zu Beginn gewaltig ("Bäumchen", "Ärmchen"), aber das gibt sich schnell und Stifter entwickelt seine volkstümliche Erzählung von den beiden Kindern, die sich am Heiligabend im Schneetreiben in den Österreichischen Bergen verirren, mit einer Gelassenheit und Souveränität, die in Deutschland kaum ihresgleichen hat, sondern eher an einen Tolstoj ohne Psychologie erinnert. Die geruhsame Art, in der die Geschichte aufgebaut wird und die Gelassenheit, in der sie sich entwickelt, erinnern an das zwangsläufige Dahinfließen eines breiten Stromes.Stifter kommt am Ende ohne große Dramaturgie und ohne Knalleffekte aus und beeindruckt dennoch ungemein. Das können nur die Größten unter den Erzählern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bergkristall,
Von Kronegger Gerhilde (Wien, Wien Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bergkristall (Taschenbuch)
Das Schönste an der Geschichte "Bergkristall" ist doch das, daß die Kinder, die sich im Schneetreiben verstiegen haben und dann vor dem Uunwetter Schutz in einer Eishöhle finden, bei all dem Glitzern glauben, dass sie jetzt beim Christkind sind. Während der Leser fürchtet, dass sie jetzt jämmerlich erfrieren werden, werden sie dann doch noch gefunden und gerettet. Seinerzeit gab es einen wundrschönen Film von Käutner, in dem das sehr schön zur Geltung kam. Mal sehen, ob der neue Film das auch kann.
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