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Beraten und verkauft Taschenbuch – 11. Februar 2008

55 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann TB (11. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442154855
  • ISBN-13: 978-3442154852
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.490 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ein großes Thema treibt die Zunft der so genannten Enthüllungsjournalisten um, die Leyendeckers, Ulfkottes und Roths: Wer regiert dieses Land wirklich? Das organisierte Verbrechen, die Lobbyisten, die Angst vor den Terroristen, die medienfixierte Politikerkaste oder die Unternehmensberater? Letzteres legt Thomas Leif in diesem Bestseller nahe.

Von der "Berater-Manie einer McKinsey-Gesellschaft" spricht er und beschreibt damit die unstrittige Tatsache, dass es zur Normalität geworden ist, Berater zu engagieren, um interne Prozesse neu auszusteuern, Einsparpotenziale zu entdecken oder einfach unpopuläre Entscheidungen zu kommunizieren -- und dies nicht nur in den mittleren und großen Unternehmen, sondern auch im politischen Entscheidungsprozess. Leif hat sich hineinbegeben in eine nach außen abgeschirmte Welt, hat Interviews mit Insidern geführt, Fallstudien ausgewertet, Einschätzungen des Bundesrechnungshofes analysiert, vertrauliche Dokumente wurden ihm zugespielt.

Das Ergebnis ist ernüchternd, wenn nicht erschreckend: Fest etabliert hat sich eine höchst einflussreiche Branche, die Unternehmen steuert, den DAX mitbestimmt und in originär demokratische Prozesse eingreift. Täte sie dies mit Sachverstand, wäre dies zwar auch bedenklich, aber weniger dramatisch. Doch Leif attestiert den Beratern einen ausgeprägten Hang zur Vereinfachung komplexer Strukturen, gepaart mit dem aufgesetzten Habitus grenzenloser Kompetenz. Dabei hätten sie eine enorme "Macht ohne Verantwortung" angesammelt -- Haftung ausgeschlossen. Die nicht selten durchschnittlichen und mitunter verheerenden Konsequenzen ihrer PowerPoint-Präsentationen trügen die Unternehmen, ihre Mitarbeiter und natürlich die Steuerzahler. Derweilen erwirtschaften Roland Berger und McKinsey Deutschland jeweils eine halbe Milliarde Euro im Jahr und arbeiten stetig an der Akquirierung neuer Aufträge, um das profitable Consulting-System am Leben zu erhalten.

Thomas Leif, etablierter Parteienforscher und Chefreporter des SWR, hat gründlich recherchiert und belegt seine Thesen ausführlich und überzeugend. Deutlich wird, dass ihm nicht daran liegt, einer in der Öffentlichkeit ohnehin häufig kritisierten Branche einen weiteren Tritt zu versetzen. Vielmehr geht es ihm darum zu verhindern, dass weiterhin undurchsichtige Beraterfirmen das wirtschaftliche Geschehen und zunehmend auch politische Richtungsentscheidungen in diesem Land bestimmen. --Henrik Flor, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Berater haben gigantische Macht auf politik, Wirtschaft und Kultur. Aber man weiß kaum was über sie." (Thomas Leif)

"Dieses Buch legt man nicht so schnell wieder aus der Hand" (kress report)

"Ein eindrucksvolles, materialreiches Dokument der Hybris der Consultants." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Eine gnadenlose Abrechnung mit der Beraterbranche." (Süddeutsche Zeitung)

"Thomas Leif hat den Schleier des Schweigens von McKinsey, Roland Berger und Co. gezogen." (Frankfurter Rundschau)

"Dem Journalisten Thomas Leif ist es gelungen, hinter die Fassade der Berater-Gilde zu blicken." (3sat Kulturzeit)

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83 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hard but Fair am 4. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Bin in der EVU-Branche als Experte (soll heißen Sachbearbeiter) tätig und von Beratern verfolgt. Gleich vorab: Habe viele Dinge im Buch wiedererkannt. Die Beratungsprojekte die ich begleiten musste, hatten ausnahmslos die gleiche Charakteristik: Zeitgeist-Powerpoint-Folien, Berater in dunklen Anzügen mit sicherem Auftreten aber ohne Fachkenntnis, nach Abschluss der Beratung entweder keine Umsetzung der empfohlenen Massnahmen oder noch schlimmer in seltenen Fällen: Umgesetzte Beratungsprojekte mit katastrophalen Auswirkungen die dann wieder zurückgefahren werden mussten. Habe diese Dinge auch in diesem Buch gefunden.

Mein Hauptkritikpunkt: Das Buch sollte besser "der Bluff der GROSSEN Unternehmensberater" heissen, weil es wirklich sehr viele kleine spezialisierte Beratungsunternehmen gibt, die wirklich noch Fachkennnisse haben. Diese sollte man nicht alle über einen Kamm scheren!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Surfer am 17. Oktober 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Idee so ein Buch zu schreiben halte ich für vollkommen richtig. Große Unternehmensberatungsfirmen rekrutieren junge beruflich unerfahrene Studienabgänger, damit diese das Blendwerk erlernen, das notwendig ist um den Kunden für hunderttausende von Euro Beratungen aufzuschwatzen, die die Kunden meist sowiso nicht umsetzen und alles beim Alten belassen.

So verdienen die erfolgreichen Berater pro Tag mehrere Tausend Euro damit, Massenentlassungen zu empfehlen oder andere Maßnahmen vorzuschlagen, ohne jemals die Folgen verantworten zu müssen.
Unternehmensberater sind schweigsamer als Geheimdienste und ihre Machenschaften und Fehler werden der Öffentlichkeit verschwiegen. Private Unternehmer lassen sich darauf ein und wollen ihr Tun legitimieren lassen, weil sie Ihr Gewissen beruhigt sehen wollen, wenn es um gravierende Entscheidungen geht.

Beim grösten Beratungsunternehmen McKinsey heißt es, entweder regelmäßig aufzusteigen oder rausgeschmissen zu werden. Eine Insiderin schätzt, daß 90 % aller McKinsey-Mitarbeiter CDU wählen würden. McKinsey berät aber auch Arbeitsämter und Gewerkschaften.
Z.B. drängt McKinsey darauf, ältere Mitarbeiter aus der Beschäftigung heraus zu drängen.

Daß das Beratungsunternehmen Roland Berger um 2004 die niedersächsische SPD für Tagesgagen von 3500 Euro in Millionenhöhe beraten hat, wurde auch vom späteren Ministerpräsidenten Wulf kritisiert.

Meine schlechte Meinung über Unternehmensberater, die sich auf Erzählungen ehemaliger Kollegen stützt, hat sich mit diesem Buch verfestigt. Richtig empören kann das Buch aber nur bei sozialdemokratisch eingestellten Lesern.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von XY Ungel��st am 14. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Wer (wie ich) die Beraterbranche als Insider kennengelernt hat und nach viel zu langer Zeit eines Tages spontan ausgestiegen ist, weil einem diese sprachliche Großkotzerei, dieses perfektionierte Halbwissen, diese powerpointierte Klugscheißerei den Charakter bereits so verbogen haben, dass man von (meist ehemaligen) Freunden nicht mehr erkannt wird, fühlt sich von diesem Buch natürlich bestätigt.

Bestätigt fühlen sich auch alle, die als Mitarbeiter beratener Unternehmen mit diesen mittzwanzigjährigen Klonen zu tun haben, die zu zweit mit Laptops und Notizblock durch die Unternehmen rauschen, sich wichtig geben und doch nur banale Fragen stellen, aus denen dann kluge (vorgefertigte und immer gleiche) Sprüche zusammen mit gebeamten Folien mit bunten Grafiken und unverständlichen Tabellen resultieren.

Thomas Leif hat natürlich recht mit allem, was er schreibt. Auch die Recruitingevents sind treffen und richtig beschrieben. Und doch fehlt die Objektivität. Ich würde sogar noch weiter gehen und dieses Buch als einseitig negativ und wertend bezeichnen. Das ist gewollt, klar. Aber das kennen wir alles schon. Ich will mehr, einen Insiderbericht, der Bericht ist und keine Polemik. Eine launig erzählte Analyse, die aber bitte auch das Positive beschreibt. Denn das gibt es, darin sind sich auch die Ehemaligen einig.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Jeder, der sich kopfschüttelnd wundert, welche Unternehmensberatungen er schon erleben durfte und welche trotz Mißerfolg weiterhin beauftragt werden, dem werden hier humorvoll ( wenngleich der Humor oft bitter ist ), die Augen geöffnet. Ein Buch, dass man wie einen guten Roman locker liest und ihn nur ungern weglegen möchte. Die "Geheimnisse", um den uniformierten Einheitslook, das Auftreten und die zelebrierte Wirkung auf andere werden gelüftet und verlieren augenblicklich das Mystische ;))

Bei jedem Berater, den sie treffen, werden sie an das Buch denken und kopfschütteln sehen, welches Spiel hier gespielt wird. Ich habe das Buch schon anderen empfohlen, die nun die Berater sehen, wie sie wirklich sind. Cool wirkende Berater beeindrucken mich nun nicht mehr . VOLLE PUNKTZAHL - ein Buch, das ihr Leben bereichert.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Harald Wilde am 1. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
... seit der Journalist Dr. Leif (nicht nur) dieses "Beratungs"-Unternehmen kritisch analysiert hat. Was in der Branche zwar schon vielen bekannt war - daß die Vorgehensweise von McKinsey im Normalfall auch vom Kapitalstandpunkt mehr schadet als nützt -, beweist der Autor. Und das nicht nur in seiner Journalisten-, sondern auch seiner Wissenschaftler-Rolle: Die Thesen sind nach allen Regeln der Kunst mit Quellen belegt!
Die journalistische Seite wird noch brisanter durch einen Beitrag der "undercover" bei McKinsey "rekrutierten" Autorin Julia Friedrichs, die eine sanfte Gehirnwäsche eher durch Bestechung als durch Erpressung der Kandidaten beschreibt.
Trotz des etwas reißerischen Untertitels "... der große Bluff der Unternehmensberater" differenziert Leif durchaus zwischen unterschiedlichen unter den Branchenführern, abgerundet auch durch Interviews mit teils namentlich genannten, teils anonym bleibenden Insidern aus dem Consulting.
Eigentümlich, daß anscheinend die Preisbindung der gebundenen Ausgabe mittlerweile wegfiel - da heißt es: Sichern Sie sich dieses Wissen, bevor es in den modernen Antiquariaten landet (und damit schwerer zugänglich wird).
Ich habe jedenfalls Leifs Werk als 1 von 3 Büchern auf die Literaturliste des Seminars "Unternehmensberatung" in (kleine "Schleichwerbung" wird wohl gestattet sein) unserem KMU-Master gesetzt.
Prof. Dr. rer. pol. Harald Wilde, FH Stralsund
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