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Beraten und verkauft: McKinsey & Co. - der große Bluff der Unternehmensberater Gebundene Ausgabe – 10. Mai 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag; Auflage: 5. Aufl. 447 S. (10. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009254
  • ISBN-13: 978-3570009253
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.854 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ein großes Thema treibt die Zunft der so genannten Enthüllungsjournalisten um, die Leyendeckers, Ulfkottes und Roths: Wer regiert dieses Land wirklich? Das organisierte Verbrechen, die Lobbyisten, die Angst vor den Terroristen, die medienfixierte Politikerkaste oder die Unternehmensberater? Letzteres legt Thomas Leif in diesem Bestseller nahe.

Von der "Berater-Manie einer McKinsey-Gesellschaft" spricht er und beschreibt damit die unstrittige Tatsache, dass es zur Normalität geworden ist, Berater zu engagieren, um interne Prozesse neu auszusteuern, Einsparpotenziale zu entdecken oder einfach unpopuläre Entscheidungen zu kommunizieren -- und dies nicht nur in den mittleren und großen Unternehmen, sondern auch im politischen Entscheidungsprozess. Leif hat sich hineinbegeben in eine nach außen abgeschirmte Welt, hat Interviews mit Insidern geführt, Fallstudien ausgewertet, Einschätzungen des Bundesrechnungshofes analysiert, vertrauliche Dokumente wurden ihm zugespielt.

Das Ergebnis ist ernüchternd, wenn nicht erschreckend: Fest etabliert hat sich eine höchst einflussreiche Branche, die Unternehmen steuert, den DAX mitbestimmt und in originär demokratische Prozesse eingreift. Täte sie dies mit Sachverstand, wäre dies zwar auch bedenklich, aber weniger dramatisch. Doch Leif attestiert den Beratern einen ausgeprägten Hang zur Vereinfachung komplexer Strukturen, gepaart mit dem aufgesetzten Habitus grenzenloser Kompetenz. Dabei hätten sie eine enorme "Macht ohne Verantwortung" angesammelt -- Haftung ausgeschlossen. Die nicht selten durchschnittlichen und mitunter verheerenden Konsequenzen ihrer PowerPoint-Präsentationen trügen die Unternehmen, ihre Mitarbeiter und natürlich die Steuerzahler. Derweilen erwirtschaften Roland Berger und McKinsey Deutschland jeweils eine halbe Milliarde Euro im Jahr und arbeiten stetig an der Akquirierung neuer Aufträge, um das profitable Consulting-System am Leben zu erhalten.

Thomas Leif, etablierter Parteienforscher und Chefreporter des SWR, hat gründlich recherchiert und belegt seine Thesen ausführlich und überzeugend. Deutlich wird, dass ihm nicht daran liegt, einer in der Öffentlichkeit ohnehin häufig kritisierten Branche einen weiteren Tritt zu versetzen. Vielmehr geht es ihm darum zu verhindern, dass weiterhin undurchsichtige Beraterfirmen das wirtschaftliche Geschehen und zunehmend auch politische Richtungsentscheidungen in diesem Land bestimmen. --Henrik Flor, Literaturtest

Pressestimmen

"Gnadenlos!" (Münchner Merkur )

"Eine gnadenlose Abrechnung mit der Beraterbranche." (Süddeutsche Zeitung )

"Leif seziert mit Hilfe von Insider-Interviews, internen Schulungsdokumenten und Rechnungshofberichten die Kultur und das Geschäftsmodell der Unternehmensberater.[…] Eine große Bluff-Branche." (Handelsblatt )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

83 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hard but Fair am 4. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Bin in der EVU-Branche als Experte (soll heißen Sachbearbeiter) tätig und von Beratern verfolgt. Gleich vorab: Habe viele Dinge im Buch wiedererkannt. Die Beratungsprojekte die ich begleiten musste, hatten ausnahmslos die gleiche Charakteristik: Zeitgeist-Powerpoint-Folien, Berater in dunklen Anzügen mit sicherem Auftreten aber ohne Fachkenntnis, nach Abschluss der Beratung entweder keine Umsetzung der empfohlenen Massnahmen oder noch schlimmer in seltenen Fällen: Umgesetzte Beratungsprojekte mit katastrophalen Auswirkungen die dann wieder zurückgefahren werden mussten. Habe diese Dinge auch in diesem Buch gefunden.

Mein Hauptkritikpunkt: Das Buch sollte besser "der Bluff der GROSSEN Unternehmensberater" heissen, weil es wirklich sehr viele kleine spezialisierte Beratungsunternehmen gibt, die wirklich noch Fachkennnisse haben. Diese sollte man nicht alle über einen Kamm scheren!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Surfer am 17. Oktober 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Idee so ein Buch zu schreiben halte ich für vollkommen richtig. Große Unternehmensberatungsfirmen rekrutieren junge beruflich unerfahrene Studienabgänger, damit diese das Blendwerk erlernen, das notwendig ist um den Kunden für hunderttausende von Euro Beratungen aufzuschwatzen, die die Kunden meist sowiso nicht umsetzen und alles beim Alten belassen.

So verdienen die erfolgreichen Berater pro Tag mehrere Tausend Euro damit, Massenentlassungen zu empfehlen oder andere Maßnahmen vorzuschlagen, ohne jemals die Folgen verantworten zu müssen.
Unternehmensberater sind schweigsamer als Geheimdienste und ihre Machenschaften und Fehler werden der Öffentlichkeit verschwiegen. Private Unternehmer lassen sich darauf ein und wollen ihr Tun legitimieren lassen, weil sie Ihr Gewissen beruhigt sehen wollen, wenn es um gravierende Entscheidungen geht.

Beim grösten Beratungsunternehmen McKinsey heißt es, entweder regelmäßig aufzusteigen oder rausgeschmissen zu werden. Eine Insiderin schätzt, daß 90 % aller McKinsey-Mitarbeiter CDU wählen würden. McKinsey berät aber auch Arbeitsämter und Gewerkschaften.
Z.B. drängt McKinsey darauf, ältere Mitarbeiter aus der Beschäftigung heraus zu drängen.

Daß das Beratungsunternehmen Roland Berger um 2004 die niedersächsische SPD für Tagesgagen von 3500 Euro in Millionenhöhe beraten hat, wurde auch vom späteren Ministerpräsidenten Wulf kritisiert.

Meine schlechte Meinung über Unternehmensberater, die sich auf Erzählungen ehemaliger Kollegen stützt, hat sich mit diesem Buch verfestigt. Richtig empören kann das Buch aber nur bei sozialdemokratisch eingestellten Lesern.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von XY Ungel��st am 14. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Wer (wie ich) die Beraterbranche als Insider kennengelernt hat und nach viel zu langer Zeit eines Tages spontan ausgestiegen ist, weil einem diese sprachliche Großkotzerei, dieses perfektionierte Halbwissen, diese powerpointierte Klugscheißerei den Charakter bereits so verbogen haben, dass man von (meist ehemaligen) Freunden nicht mehr erkannt wird, fühlt sich von diesem Buch natürlich bestätigt.

Bestätigt fühlen sich auch alle, die als Mitarbeiter beratener Unternehmen mit diesen mittzwanzigjährigen Klonen zu tun haben, die zu zweit mit Laptops und Notizblock durch die Unternehmen rauschen, sich wichtig geben und doch nur banale Fragen stellen, aus denen dann kluge (vorgefertigte und immer gleiche) Sprüche zusammen mit gebeamten Folien mit bunten Grafiken und unverständlichen Tabellen resultieren.

Thomas Leif hat natürlich recht mit allem, was er schreibt. Auch die Recruitingevents sind treffen und richtig beschrieben. Und doch fehlt die Objektivität. Ich würde sogar noch weiter gehen und dieses Buch als einseitig negativ und wertend bezeichnen. Das ist gewollt, klar. Aber das kennen wir alles schon. Ich will mehr, einen Insiderbericht, der Bericht ist und keine Polemik. Eine launig erzählte Analyse, die aber bitte auch das Positive beschreibt. Denn das gibt es, darin sind sich auch die Ehemaligen einig.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist etwas langatmig geschrieben, aber dennoch gut. Die Machenschaften der Beraterbranche von Roland Berger, McKinsey & Co werden sehr detailliert beschrieben. Interviews mit Beratern runden das Bild ab.
Es bleibt der schale Beigschmack, daß die Beraterindustrie uns für teures Geld im besten Fall Potemkinsche Dörfer verkauft und im schlechtesten Fall internes Wissen aus einem Unternehmen an ein anderes als best practice weiterverkauft.
Außerdem bilden Berater, hat man sie einmal im Unternehmen, Seilschaften und holen ihresgleichen entweder als Festangestellte oder Berater ins Haus. Das ganze hat teilweise schon sektenähnlichen Charakter.
Mich hat das Buch nur darin bestätigt, dass Berater der großen Unternehmensberatungen Blender sind und man sie niemals in die Firma lassen sollte. Kleine Beratungsfirmen, Freelancer und Einzelkämpfer sind da wohl besser.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von unknown.future VINE-PRODUKTTESTER am 15. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Informativ werden hier Informationen über die Machenschaften der großen Beratungsfirmen präsentiert. Viele der Informationen sind zwar mehr oder weniger bekannt wenn man schon einmal über das Thema gelesen hat, was den Wert dieses Buches allerdings nicht mindert.

Besonders „gut gemacht“ ist der Teil in dem Berichte von Einsteiger- Veranstaltungen zu finden sind. Hier sieht man schon etwas tiefer in die Welt der Beratungsfirmen und vor allem wie sie an neues Personal kommen.

Die „Insider- Interviews“ sind ebenfalls ganz informativ, auch wenn ich mir etwas mehr versprochen habe.

Insgesamt sehr empfehlenswert für jeden der mehr Hintergründe haben möchte zu Namen wie „McKinsey“. Wer allerdings bereit tiefer gehende Informationen sucht ist hier falsch.
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