Die universelle Einsatzfähigkeit machte die E 44 zum "Mädchen für alles". Sie wird auch als Großmutter aller modernen Elloks bezeichnet, weil sie war die erste Lok, bei der das heute noch verwendete Konstruktionsprinzip - tragender Lokkasten, Motor im Drehgestell - zur Anwendung kam. 1932 wurden die ersten Serienloks in Dienst gestellt. Über 180 Exemplare sind insgesamt gebaut geworden. Anhand vieler historischer Szenen aus den Gegenden um Würzburg, Freilassing, Freiburg, und von der Höllentalbahn erfährt man die wechselvolle Geschichte dieser Baureihe. Gezeigt werden auch die Museumsloks in Ost und West und natürlich die einzige, heute noch betriebsfähige E 44 - die E 44 044. Diese kann auf Strecken ihres früheren Einsatzgebietes um Leipzig und Zwickau im Sonderzugeinsatz erlebt werden.
Der Film ist ein gelungenes Portrait dieses Ellok-Klassikers; historische und aktuelle, "nachgestellte" Filmszenen zeigen alle Einsatzgebiete, Triebfahrzeugführer berichten über die Erfahrungen mit "ihrer" Lokomotive.