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Berüchtigt - Notorious
 
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Berüchtigt - Notorious

Ingrid Bergman , Cary Grant , Alfred Hitchcock    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser romantische Thriller, einer von Hitchcocks Klassikern, hat eine Besetzung, für die manch einer alles stehen und liegen lassen würde: Ingrid Bergman, Gary Grant und Claude Rains. Bergman spielt die Tochter eines von einem amerikanischen Gericht als Nazispion Verurteilten, die von amerikanischen Agenten rekrutiert wird, um nach dem Zweiten Weltkrieg einen Ring flüchtiger Naziagenten in Brasilien zu infiltrieren. Sie haben Uranerz in Weinflaschen versteckt, das zur Vorbereitung des Baus von Atombomben dient. Bergmans zugewiesener Regierungsagent ist Grant, der sie mit Verachtung straft, während er gleichzeitig eine tiefe romantische Bindung zu ihr entwickelt. Ihr Auftrag ist es, Informationen für die amerikanische Regierung in Erfahrung zu bringen. Im Lauf ihrer Ermittlungen muss sie den Kopf der Bande (Claude Rains) heiraten.

Gefahr, Betrug, Verrat -- und, jawohl, eine Liebesgeschichte , all diese Elemente verbinden sich perfekt zu einem Ganzen, während der Film seinem hervorragenden (und überraschenden) Ende zugeht. Grant und Bergman waren selten in besseren Rollen zu sehen. In Deutschland wurde der Film zunächst unter dem Titel Weißes Gift veröffentlicht und aus den Uranschmugglern wurde ein internationaler Rauschgiftring. In einer neu synchronisierten Fassung wurde die Übersetzung der Originalvorlage wieder angeglichen und der Film erschien unter dem Titel Berüchtigt. --Marshall Fine

Video Jakob Kurzinhalt

s/w Alicias Vater wird verurteilt. Er spionierte für die Nazis. Die schöne Frau ertränkt ihre Verzweiflung darüber in Alkohol. Da macht CIA-Agent Devlin ihr ein Angebot: Sie soll die Untaten ihres Vater sühnen, indem sie hilft, eine Verschwörung von Alt-Nazis auszuheben. Alicia sagt zu, obwohl sie dafür den Kopf der Verbrecher heiraten muß. Sie wird die Frau des Nazis - aber ihre Schwiegermutter durchschaut das Spiel. Eine tägliche Dosis Arsen soll Alicia langsam aber sicher aus der Welt schaffen... Alfred Hitchcock, dieser kleine, rundliche Mann, ist ein eigenes Kapitel der Filmgeschichte. Denn wie kein anderer beherrscht er die Kunst, uns unaufhaltsam in den Strudel des Grauens zu ziehen - und uns dabei auch noch freundlich zuzuzwinkern.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Synchro von 1969 22. Mai 2009
Format:DVD
Auf der DVD befindet sich ausschliesslich die Synchronisation von 1969, die ZDF anfertigen liess. Es befindet sich weder der Originalton noch die deutsche Kinoversion auf der DVD. Insofern ist die Ausstattung der DVD mager - wer aber die Kinoversion nicht mag, in der die Bezüge zu den Nazis entfernt wurden, kann sich diese DVD zulegen. Nachteil: Für die Synchronisation hatte das ZDF den Originalsoundtrack nicht zur Verfügüng und hat diesen durch einen anderen ersetzt. Auch die Synchronstimmen sind gewöhnungsbedürftig: Die Stimme von Ingrid Bergmann spricht eine Sprecherin, die ich sonst nur von der "blauen Elise" Der rosarote Panther - Die blaue Elise kenne, einer Zeichentrickkömödien-Serie. Das weckt komische Assoziationen. Wer die original Kinoversion bevorzugt, sollte die Edition der Süddeutschen Zeitung Berüchtigt - Notorious - SZ-Cinemathek Politthriller 1 nehmen. Dort befindet sich auch der Originalton plus deutsche Untertitel darauf.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Fragt man nach dem besten Hitchcock-Film, fallen gewöhnlich, wie aus der Pistole geschossen, Titel wie "Der Unsichtbare Dritte", "Vertigo" und "Psycho"; tatsächlich ist "Notorious" (von 1946) kein besonders zugängliches Werk. Zu sehr ist man es gewohnt, strahlende Helden zu sehen, die holde Prinzessinnen aus den Klauen häßlicher Bösewichter mit Augenklappe erretten.

Der "Held" in diesem Film (gespielt von Cary Grant) ist eher mürrisch als strahlend, zumal er an die Reinheit der Prinzessin (Ingrid Bergman) ebenso wenig glauben kann wie der Zuschauer selbst, während der Bösewicht (Claude Rains) einen zutiefst gequälten - gleichwohl gefährlichen - Charakter entblößt, seiner herrschsüchtigen Mutter verfallen, die ihn vermutlich erst zum Verbrecher hat werden lassen. All dies wird von einer zusätzlich surrealistischen Atmosphäre untermalt: Die düstere, europäisch anmutende Villa mitten in Rio de Janeiro, die freundlichen, aber gleichgültigen Polizeichefs, die beängstigenden Bildverzerrungen, als die enttarnte Alicia langsam vergiftet wird.

In seiner langen Karriere hat Hitchcock (fast) nur zwei Arten von Filmen gedreht: romantische Thriller und Spionagefilme. Hier vermischen sich beide Strömungen auf eine eigentümliche, fast schmerzliche Weise - schmerzlich, weil die Verquickung von Spionage und romantischer Liebe einem selbst so unrealistisch erscheint; trotzdem kommt einem keine zweite Liebesgeschichte in Hitchcocks Werk so real und durchlebt vor wie diese.

Ich mag Hitchcock-Filme, habe sie fast alle gesehen, und meine Vorlieben für bestimmte Phasen und Facetten seines Schaffens schwanken fast monatlich: Aber dieser Film steigt in meiner persönlichen Rangliste immer weiter nach oben, und vielleicht hat er eines Tages die Spitze erreicht...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Loreley TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Natürlich wäre es optimal, die deutsche Erstsynchro von 1951 hätte nicht die Saubermannkorrektur vorgennommen, aus dem Nazikomplott einen Rauschgiftring zu schmieden. Aber letztlich ist es mir wurscht, weil dies nur den Hintergrund liefert für ein atemberaubendes Kammerspiel, bestehend aus den typischen Hitchcock-Zutaten: die dominante Mutter, der zerrissene Sohn, die zwielichtige Blondine und der smarte Draufgänger. Von diesem Punkt aus betrachtet, funktioniert der Film nur in der bei SZ vorliegenden deutschen Erstsynchronisation.

Die hier vorliegende deutsche Fassung von 1969 ist zwar politisch korrekt, aber unsagbar fade. Sie nimmt dem Film jedwedes Charisma mit ihren steifen Dialogen und ihren völlig fehlbesetzten Sprechern. Und damit meine ich nicht nur die deutsche Stimme von Miss Piggy, alias Marianne Wischmann als Ingrid Bergmann sondern auch Niels Clausnitzer als Cary Grant. Beide sind vortrefflich ausgebildete Sprecher, doch im Zusammenspiel wirken sie gespreizt und unnatürlich. Da knistert nichts mehr - weder im aufpolierten Stereoton noch in der Atmosphäre. Das Ganze hat was von einem schockgefrosteten Tiefkühlprodukt. Geschmacklos. Steril. Langweilig.

Dagegen liefert die bei SZ erfreulicherweise veröffentlichte Synchronfassung von 1951 das authentische Filmerlebnis: Ein Beziehungsgeflecht vor dem Hintergrund von Korruption und Ränkespiel. Irrungen und Wirrungen. Ein stetes Sich Annähern und wieder Entzweien. Verbale Verletzungen und gehauchte Versöhnungen. Die Gefühlsklaviatur wird von den Sprechern Tilly Lauenstein und Wolfgang Lukschy perfekt bedient. Wie beide über ihren "Katzenjammer" stöhnen und sich Wortgefechte liefern, die letztendlich nur ihren Schmerz offenbaren, das ist der Leistung Bergmanns und Grants ebenbürtig. Alfred Balthoff spricht den Giftmischer so, dass man letztendlich Mitleid mit ihm empfindet und das ist genau das, was Hitchcock wollte und was die Neusynchro ihm und uns verweigert. Rhett Butler/Shir Khan alias Siegfried Schürenberg als süffisanter Ermittlungsleiter, die Disney-Mäuse Cinderellas alias Walter Bluhm und Erich Fiedler als Ganoven, Werner Peters, Walter Werner, Martin Held - die Sprecher sind bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt.

Die Krone des Ganzen aber gebührt Friedel Schuster. Wie sie das intrigante Biest nur mit Worten rüberbringt, dafür gebührt ihr noch posthum der Synchronsprecher-Oscar. Eine eiskalte Teufelin, die perfekt mit dem Minenspiel der Konstantin harmoniert. Nur in der ersten Synchronfassung ist der Bruch, wenn die bis dahin so biedere, graubezopfte Matriarchin sich auf einmal eine Zigarette anzündet, spürbar. Es bereitet einem nur hier wohlige Schauer, wie die Schuster ihren Mordplan raunt: "Sie kann ja doch krank werden..." und man möchte ihr den Hals umdrehen, wenn sie kurz darauf dem Opfer bemutternd zusäuselt: "Soll ich Dir einen Umschlag machen?" So ein kaltschnäuziges Aas:-)

Fazit: Zwar richtig übersetzt gibt die deutsche Synchro von 1969 dem Film den atmosphärischen Todessstoß. Ich empfehle dringend auf die bei der SZ-Cinemathek veröffentlichte Erstsynchro zurückzugreifen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
ein guter Hitchcock
Für mich einer der guten Hitchcocks. Die Handlung ist sehr interessant und die Schauspieler gut gewählt. Zudem gibt es einige Überraschungen. Sehenswert.
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Synchronisierung
Ich habe mir die DVD gekauft in der Hoffnung das sie genauso gut ist wie die anderen Filme von Alfred H.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2007 von Bianca
Hinreißend gespielte Lovestory mit Thrill !!!
Gestern habe ich mir endlich die DVD "Berüchtigt" von Alfred Hitchcock mit Ingrid Bergmann und Cary Grant in den Hauptrollen angesehen und muß sagen, ich bin restlos... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2007 von Sina Gerritsen
Geschmacksfrage
Hitchcock hat in seinen Filmen bei aller Spannung fast immer eine Romanze eingebaut. Im Fall von "Berüchtigt" stört sie mich, weil sie mir zu lang ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2006 von Pete Thrope
Nur die Originalfassung unbedingt empfehlenswert
Wenn ich dem Film 5 Sterne gebe, dann weil ich ihn im Original gesehen habe. Man sollte sich eh nur die Filme in der Herstellungssprache ansehen und wem die Sprache fremd ist, kann... Lesen Sie weiter...
Am 28. Dezember 2005 veröffentlicht
katastrophale Synchronisation
Der Film ist einer der besten, den es gibt, die deutsche Synchronisation hingegen eine Katastrophe, die die Handlung völlig verdreht
Veröffentlicht am 26. April 2005 von "dimitrihauri"
Rauschgifthändler statt Nazis
Die Version "weißes Gift" stellt eine wiederwärtige Form deutscher Filmzensur dar. Sie entstand in den 50ern mit "Rücksicht" auf die unverbesserlichen Altnazis, die... Lesen Sie weiter...
Am 25. August 2004 veröffentlicht
Keine passende Synchronisation
Der Film an sich ist gut, ich kannte ihn ja auch schon aus dem Fernsehen. Was einem nur das gucken der deutschen Version vermiesen kann ist die Synchronisation. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2003 von "duzzel120"
Achtung: 2 verschiedene Synchros......
auf 2 verschiedenen DVDs. Die Erstauflage enthält die Version "Weißes Gift". Also andere Sprecher und der Inhalt ist auch anderes (Namen, Orte, etc. Lesen Sie weiter...
Am 21. Dezember 2002 veröffentlicht
ein Klassiker und ein Muss für jede Sammlung !
Thriller mit Ingrid Bergman und Cary Grant um Verschwörung, unglückliche Liebe und DEM Mac Guffin schlechthin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2001 von Tilman Feuer
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