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Für einen Fantasy-Actionfilm klingt dies nach einer soliden Vorlage: Held trifft auf böses Monster und besiegt es. Simpel, aber effektiv. Leider gilt dies für den fertigen Film Beowulf nicht, denn statt auf die simple Effektivität der Sage zu setzen, wird aus der Figur des Beowulf (Christopher Lambert) ein einsamer Desperado einer postapokalyptischen Welt, welche sich technologisch auf dem Niveau des Mittelalters befindet. Warum die Apokalypse stattgefunden hat, weshalb die Götter, und mit ihnen auch die Monster, auf die Erde zurückgekehrt sind, wird nicht beantwortet. Zum Verständnis der Geschichte wäre dies jedoch nicht unerheblich gewesen. So ist das, was es zu sehen gibt, eine äußerst halbgare Angelegenheit. Da ist der Krieger Beowulf, der den von Grendel gebeutelten Herren einer Burg seine Dienste anbietet. Statt nun auf Action zu setzen, wird erst einmal über Grendel geredet. Und taucht Grendel dann einmal auf, ist er auch schon wieder verschwunden. Eine wirklich Dramaturgie bietet der Film nicht, Spannung kommt nur selten auf.
Christopher Lambert mag sich mühen, doch alleine ist er damit überfordert, diese immerhin 30 Millionen Dollar teure Produktion auf seinen Schultern zu tragen. Regisseur Baker inszeniert aber leider nur Effekte und keine Schauspieler. So wird Deutschlands B-Actionschauspieler Nummer 1, Götz Otto (James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie), der einen mutigen Kriegsherren mit verletzlicher Seele spielt, ohne jede Not aus dem Film gestrichen. Grendel kommt, Otto ist weg. Soll das alles gewesen sein? Leider ja. --Christian Lukas
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2 Sterne für diesen oberflächlichen Scifi Fantasy Kitsch Action Film mit grauenhafter Techno Äzz Mucke und einer Oberbösewichtin die mit 100 %iger Sicherheit in den Drehpausen massenhaft Kaugummi gekaut hat- ein Stern für Lambert, der sein Potential zwar nicht entfalten kann, aber trotzdem eine gute Figur macht und den anderen Stern für das Dekolté der weiblichen Haupdarstellerin, das mehr Format hat, als ihre ganze Rolle. Prost !
Ich habe absolut nichts gegen Neuinterpretationen dieses Stoffs einzuwenden, aber ein wenig Nähe zum Original scheint doch angemessen (z.B. Beowulf als Sohn eines Dämons...meine Güte...wer hat sich das ausgedacht?), zumal der Film so tut, als wäre das Original stinklangweilig und daher müsse man zu drastischen Maßnahmen greifen.
Alles in allem kann ich nur die Bücher über Beowulf empfehlen (es gibt auch ein gutes über Grendel, das Monster) oder eben den Film 'Der 13. Krieger', der sich wenigstens ein wenig anders der Materie nähert. Den zweiten Stern bekommt der Film, weil man mitunter doch sehr lachen muss - was wahrscheinlich nicht geplant war ;) - und natürlich wegen Christopher Lambert, der mir im 1. Highlanderfilm gut gefallen hat.
Also unser Testteam hatte soeben die Chance den Film anzuschauen. Nicht alle Teilnehmer haben es bis zum Ende ausgehalten, aber immerhin hat der DVD Player nicht vor Filmende aufgegeben … aber mal der Reihe nach. Neben dem seltsamen Schnitt während den Kampfszenen – die Bewegungen passen gar nicht zusammen – fallen einem erstmal die ganzen seltsamen Waffen und Rüstungen auf. Zum kaputtlachen. Und der eine Helm, der mit den 15 Kg Hörnern obendrauf … ja, am Anfang fanden wir es alle noch lustig.
Dann die Burg. Absolut schlechte Animation – total verschwommen. Gott sei dank reitet unser Held schnell durchs Tor, damit wir nur noch Nahaufnahmen von irgend einer aufgepeppelten ollen Burgruine sehen können. Und jetzt endlich, Götz Otto im Mittelpunkt mit seinen geilen Schulterklappen. Und das Schwert, wie geil ist das denn ? Aber die Waffen sind sowieso zu allem gut (vor allem für Gartenarbeiten), aber nicht zum töten. Von der Frisur und seiner Mimik schaut Götzi ein bisserl wie Til Schweiger für Arme, aber das fällt nur auf weil wir noch mit Humor bei der Sache sind. Noch … Mittlerweile kommt auch die böse Grendel öfters mal aus ihrem dunklen Eck. Noch schlechtere Animation als bei der Burgaufnahme. Übel !
Und mittendrin Null-Bock-Christoph, den man gar nicht ernst nehmen kann. Er sieht tatsächlich aus wie auf dem Cover, eine Mischung aus Heino und Scooter. Und so stolpert er mehr zufällig als gekonnt mit seiner Plastikarmbrust durch die dunklen Hallen. Auf die Handlung muss man eigentlich nicht weiter eingehen, für das Drehbuch reichten wahrscheinlich 4 bedruckte DIN A4 Seiten. Die ganzen Dialoge sind natürlich auch eher zum schmunzeln. Dass es in der Burg seltsame Dinge wie z.B. Lautsprecher gibt nimmt man mittlerweile als gegeben widerstandslos hin.
Die Schauspieler, die an dem Werk teilnahmen, tun mir alle leid. Sie werden es sehr schwer haben vernünftige Arbeit zu finden. Dass der Film überhaupt fertig gedreht wurde ist nicht nachvollziehbar. Normalerweise muss man da den Geldhahn noch während den Dreharbeiten zudrehen und den Regisseur am schlecht animierten Burgturm hängen.
Alle Leute, die richtige Blockbuster wie Herr der Ringe, Star Wars 3 usw kritisieren, sollten unbedingt zwangsweise Beowulf sehen müssen, damit sie mal wieder wissen wozu Menschen sonst noch fähig sind. Fazit: Entweder ihr habt sehr viel Humor oder haltet sicherheitshalber Drogen bereit, ansonsten nutzt die Zeit um eure Bude aufzuräumen und mal wieder die Blumen zu gießen, macht mehr Sinn. Einfach übelst.
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