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Bent [VHS]
 
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Bent [VHS]

Clive Owen , Lothaire Bluteau , Sean Mathias    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Clive Owen, Lothaire Bluteau, Brian Webber
  • Regisseur(e): Sean Mathias
  • Format: PAL
  • Sprache: Englisch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004WCP5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.143 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Bühnenstück wurde Bent 1979 uraufgeführt, mit Ian McKellen in der Hauptrolle der Londoner Produktion und Richard Gere in der späteren Broadway-Version. Die Filmversion wurde vom Dramatiker Martin Sherman selbst adaptiert und verfolgt die Geschichte zweier homosexueller KZ-Insassen, die nach Dachau gebracht werden und sich dort ineinander verlieben. In ihren Bemühungen, dem Horror des Holocaust entgegenzutreten, benutzen sie ihre Beziehung als emotionale Stütze. Max (Clive Owen) würde lieber den gelben Davidsstern tragen und sich als Jude ausgeben, als mit dem rosa Dreieck stigmatisiert zu sein, das ihn als Homosexuellen ausweist. Horst (Lothaire Bluteau) macht ihm wegen seiner Homophobie schwere Vorwürfe. Später wird der Spieß jedoch umgedreht, und Max findet durch Horst die Kraft, seine sexuelle Identität sowohl lebendig zu erhalten als auch letztendlich anzunehmen.

Bent beginnt im kriegszerstörten Berlin. Regisseur Sean Mathias, der zuvor bei Indiscretions mit Juse Law Regie führte, hat einen Film geschaffen, der mit seiner schlichten, stilisierten und trostlosen, zu Schutt und schicker theatralischer Unordnung zerbombten Welt an Ian McKellens Richard III erinnert. Es gibt viele ergreifende wie auch erschütternde Szenen. Das Ergebnis ist ein tristes Werk, das als Erinnerung daran dient, dass Intoleranz dem Individualismus und der Liebe letztendlich nichts anhaben kann. Obwohl Bent für seine Darstellung des dekadenten Berliner Nachtlebens, in dem gegen entsprechende Bezahlung nichts unmöglich war, als nicht-jugendfrei eingestuft wurde, entschied MGM, die Eröffnungsszenen nicht herauszunehmen, um den Film in seiner Gesamtheit zu erhalten -- auch wenn ihm dadurch der Weg zum verdienten Erfolg erschwert wurde. --Paula Nechak

Video Jakob Kurzinhalt

Berlin 1934: In der Nacht vor dem sogenannten Röhm Putsch feiert man in Gretas Club die letzte Party. Auch der lebenslustige Max und sein Freund Rudy lieben das schwule Nachtleben. Obwohl er an seinem Liebhaber hängt, kann Max einem attraktiven SA-Mann nicht widerstehen. Es ist die berüchtigte Nacht der langen Messer und Max Eroberung wird in der Wohnung von Max und Rudy von der SS ermordet. Max und Rudy können fliehen, werden aber gestellt und nach Dachau deportiert. Im Zug ins Konzentrationslager lernt Max von dem Mitgefangenen Horst mit der neuen Ordnung zurechtzukommen. Um zu überleben, tut er, was die Gestapo verlangt, verleugnet seine Homosexualität und beteiligt sich an der Ermordung seines Liebhabers. Im Konzentrationslager schleppen Max und Horst Steine. Trotz der Qualen, trotz der strengen Bewachung und ohne sich berühren zu dürfen, finden sie einen Weg sich zu lieben. Durch seine Verbundenheit mit Horst begreift Max, dass in der Beziehung zwischen zwei Menschen weniger die körperliche Liebe als vielmehr Vertrauen und Nähe wichtig ist.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegend und umwerfend gespielt 12. September 2004
Von Sandy74
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir diesen Film wegen der Thematik und, weil ich mal einen anderen Film außer "King Arthur" mit Clive Owen sehen wollte, gekauft und angeschaut und war schockiert. Trotzdem ich bereits viele Film über KZ, Nazideutschland und Holocaust gesehen habe, hat mich dieser Film weit mehr erschüttert als z. B. "Schindlers Liste". Nach der Zug-Deportation musste ich den Film stoppen, weil ich so versteinert, bewegt und angewidert war, dass ich ihn nicht weitergucken konnte und ich bin wirklich nicht zimperlich oder leicht zu schockieren. Clive Owen kannte ich, wie gesagt, nur aus "King Arthur", aber für seine Rolle des Max hätte er mehr als den Oscar verdient. Denn er spielt derart berührend, ergreifend und überzeugend, dass man überall Gänsehaut bekommt. Die bedeutendste Szene im Film ist ohne Zweifel die "Sexszene" zwischen Max und Horst, bei der sie lediglich nebeneinander stehen, sich nicht berühren dürfen, aber in diesem einen kurzen Moment trotzdem durch Worte über ihre Wärter siegen. Wer jemals Zweifel an dem schauspielerischen Talent von Clive Owen hatte sollte sich diesen Film angucken. Denn mit seiner Darstellung steckt er locker jeden Oscar-Preisträger in die Tasche. Schade, dass solche Filme kein breites Publikum finden und ein wirklich derart guter Schauspieler im Mainstream-Blockbuster untergeht. Wer sich auch nur annähernd für die Nazi-Thematik interessiert sollte sich "Bent" unbedingt ansschauen. Der Film hat mich noch Tagelang beschäftigt und so manches Bild werde ich wohl nie wieder aus meinem Kopf herausbekommen. Das Bild ist einwandtfrei, der Ton ist englisch, aber alle Darsteller sind sehr gut zu verstehen und es gibt auch deutsche Untertitel.
5 Sterne - besser geht's nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
schockierend-grausam-mutig 15. September 2002
Von "marbus"
Format:Videokassette
Ich hatte ursprünglich nur die Inhaltsangabe gekannt und dachte mir an einen dieser Tage: Na gut, schaust halt einmal.
Ich war von Anfang an gefesselt. Die furchtbare Realität der damaligen Zeit wird schonungslos aufgezeigt, die anfangs noch zu besiegen scheint, einem dem Ende zu verzweifeln läßt. Die tolle Leistung der beiden Hauptdarsteller zeigt den Mut und die Schönheit, die trotzdem möglich war. Fabelhaft, Mut spendend und traurig zu gleich.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr ergreifend 16. Februar 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
Sehr ergreifender Film ueber die Homosexuelle Liebe und die Sinnlosigkeit des Krieges.

Ich moechte nicht zu viel erzaehlen, aber besonders ergreifend ist die Szene als die beiden Hautptprotagonisten miteinander "schlafen" ohne sich zu beruehren. Sie stehen einfach nur nebeneinander (in einer Pause die 3 Minuten dauert, man darf sich nicht bewegen) und stimulieren sich mit Worten. Besonders erniedrigend: Die Arbeit. Beide muessen tagein tagaus Steine von einem Haufen zum anderen schleppen und wieder zurueck. Ohne jeglichen Sinn.

Leider ist die DVD sehr teuer. Ich werde jedoch versuchen diese trotzdem zu bekommen, evtl. auf einer Filmboerse.

Fuer jeden Liebhaber des ruhigen, intelligenten Kinos ist dieser Film ideal. Anschauen!

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