Ich habe das Buch mit Vergnügen (oder besser gesagt mit Freude) gelesen; es hat mich beeindruckt und nachdenklich gestimmt. Formal gesehen ist es eine chronologisch geordnete Sammlung von Tagebuchnotizen über die ersten sechs Lebensjahre eines hellwachen, begabten kleinen Jungen. Aber es bietet wesentlich mehr als eine bloße Aneinanderreihung von heiteren oder rührenden kleinen Episoden; es gewährt auch bemerkenswerte Einblicke in die Gefühle und Gedanken des Vaters - Gedanken, die den Leser (bzw. die Leserin!) nötigen, eigene Empfindungen und Verhaltensweisen zu durchdenken. Auch zum Aufschreiben eigener Beobachtungen und Fragen (bezogen auf die eigenen Kinder) kann "Benjamin von Null bis Sechs" anregen. -
Ein schönes, durchaus anspruchsvolles "Mitbringsel" für eine Einladung bei jungen Eltern (oder liebevollen Großeltern)!