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Benehmt euch!: Ein Pamphlet
 
 

Benehmt euch!: Ein Pamphlet [Kindle Edition]

Jürgen Roth , Stefan Gärtner
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 10,00  


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit Jahren wird es immer schlimmer: KRACH, rund um die Uhr. Es wird gekeift, geschrien, gezetert, und sitzt man im Auto, wird sinnlos gehupt. Lässt man solchen Menschen die Vorfahrt, fahren sie stumpf wie ein Sack Kühe vorbei, ohne eine Hand zu rühren. Fahrradwege benutzen sie stets telefonierend und entgegen der Fahrtrichtung, und sind sie mal zu Fuß unterwegs, wissen sie gar nicht, was Fahrradwege sind. Der Unwille, sich als Teil eines Miteinanders zu verstehen, ist mit Händen zu greifen.
Die Verrohung der Sitten macht dabei vor keiner Schicht halt. In den sogenannten bürgerlich-gebildeten Kreisen geht es keinen Deut besser zu als zwischen den durch Werbeindustrie und Hochkochmedien aufgestachelten Randgruppenexistenzen: Großstadtkretins, die den Nachwuchs durch das Lokal oder Zugabteil lärmen lassen, weil sie glauben, das mache sie zu Italienern; Biohedonisten, die mit dem Elterngeld nichts Besseres anzufangen wissen, als das Baby in den Flieger nach Neuseeland zu zerren; mündige Bürger, die das Internet als Bedürfnisanstalt nutzen – das Diktat der »Selbstverwirklichung« rottet die letzten Reste des Sozialsinns aus.
›BENEHMT EUCH!‹ ist eine helle, schnelle Klage- und Streitschrift wider Stumpfheit und Rücksichtslosigkeit, Krach als Ausdruck sozialen Rowdytums und Schamferne als Bote unentrinnbaren Schwachsinns.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürgen Roth, geboren 1968, Dr. phil., ist Schriftsteller, Herausgeber und Journalist. Zahlreiche Bücher und CDs, darunter ›Stoibers Vermächtnis‹, ›Herbert Wehner – ein komischer Heiliger‹ sowie ›Franz Josef Strauß. Mich können Sie nicht stoppen, ich bin da!‹ Stefan Gärtner, geboren 1973, ehemals Redakteur und bis heute Kolumnist beim endgültigen Satiremagazin ›Titanic‹. Biograph (›Guido außer Rand und Band‹, mit Oliver Nagel), Sprachpfleger (›Man schreibt deutsh‹), Volkskundler (›Deutschlandmeise. Streifzüge durch ein wahnsinniges Land‹). Zuletzt erschien von ihm der erotisch-historische Schelminnenroman ›Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen‹.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1739 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 109 Seiten
  • Verlag: DUMONT Buchverlag; Auflage: 1 (4. Oktober 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00E6DR622
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #107.295 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Günther TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Fleißig sind sie gewesen, das Autorenduo Stefan Gärtner und Jürgen Roth, um dieses gut hundert seitige Pamphlet zu verfassen und zusammenzutragen. Allein die schiere Unzahl an Verweisen auf Zitate und Quellen, lässt die Annahme zu, sie haben all das auch wirklich gelesen - oder zumindest jeweils einer von beiden. Dafür Respekt. Jedoch strauchelt diese an sich wohlgemeinte Schrift da schon das erste mal auf dem Weg den Leser auch wirklich zu erreichen. Es nervt einfach, wenn auf jeder Buchseite fortwährend Inklammersetzungen mit Nennung der jeweiligen Quelle (mal einer Zeitschrift, mal eines Internet-Blogs etc.) oder Namen des Zitierten oder ganzer mehrzeiliger Buchtitel erfolgen. Die Absorption des Gelesenen und das Reflektieren während des Lesens wird dem Leser so unnötig erschwert, weil der Lesefluss permanent jäh unterbrochen wird, nicht selten fünf und mehr mal pro Seite. Fußnoten hätten der Lesbarkeit einen großen Dienst erwiesen, auch wenn dann die Mehrzahl der Buchseiten ganz erheblich zum unteren Rand mit Fußnotentext versehen wäre.

Die Autoren nennen ihren Text selbst ein Pamphlet. Und ein Pamphlet ist selbstredend immer polemisch, zumindest auch. Das ist gut. Sich zu der Verrohung, Verblödung, Verkindung und dem Verderben (so auch die vier Kapitelüberschriften des Büchleins) der Gesellschaft zu äußern, ohne dabei auch mit Überzeichnungen, Zuspitzungen und einer angemessenen Dosis Satire zu Werke zugehen, wäre ein recht staubiges Unterfangen und drohte als moralinsauer missverstanden zu werden.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es hätte spannend werden können... 8. November 2013
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Wenn es darum geht, exotisches Vokabular in ein Büchlein einzubauen, welches sich mit dem Sittenverfall in unserer Gesellschaft befasst, haben die Autoren Stefan Gärtner (1973) und Jürgen Roth (1968) schon mal gute Chancen auf den ersten Preis: Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal deutsche Vokabeln habe nachschlagen müssen. Naja, so deutsch waren sie nun auch wieder nicht.

Das ist leider nicht der einzige Rekord. Die Autoren kann man wohl als Journalisten mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund einstufen. Offenbar wären sie aber lieber elitäre Philosophen geworden: schwülstiger und unverständlicher kann man sich wohl kaum ausdrücken.

Neben einer überzogenen Neigung zur "Originalität" dürfte die schon zwanghaft wirkende Gier, "wissenschaftlich" zu schreiben, die Hauptschuld an der überladenen Sprache darstellen. Würde ich hier ebenfalls fast jeden Satz über Zitate zusammenzustellen versuchen, wäre es mit der Lesbarkeit schnell vorbei. Nicht selten findet man Karawanensätze, die sich über eine halbe Seite erstrecken.

Das alles finde ich ausgesprochen schade. Denn der inhaltliche Ansatz ist pfiffig. Über die vier Kapitel "Verrohung", "Verblödung", "Verkindung" und "Verderben" konstruiert das Pamphlet einen gut nachvollziehbaren Bogen vom geistig-moralischen Verfall des Menschen zu den deprimierenden Verhältnissen, die heute in westlichen Industriegesellschaften herrschen. Wobei keineswegs zaghaft dargestellt wird, dass diese individuelle Degeneration zielgerichtet von den Interessenvertretern des Kapitals betrieben wird: Der Zynismus der Ausbeuter und der Schwachsinn der Massen ergänzen sich prächtig.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschriebene Polemik 16. Dezember 2013
Von sternchen
Format:Broschiert
Mich haben die beiden ersten Rezensionen irritiert. Wieso schwülstig? Das Gegenteil scheint mit der Fall zu sein. Und was hat die Gärtnersche Sprachkunst mit Hybris zu tun? Wieso muss man sich quälen, um das Büchlein zu lesen? Ich finde es erstaunlich, wie übel es Autoren genommen wird, wenn sie, wie Gärtner und Roth, ihren Lesern etwas zutrauen. Aber vielleicht ist das auch nur eine Facette genau der Gesamtproblematik, die in dem Buch so treffsicher analysiert wird.

Statt den Autoren zu unterstellen, dass sie intellektuell auf dicke Hose machen wollen, könnte man ja auch auf die Idee kommen, dass sie einen bestimmten Stil wählen, um damit etwas auszudrücken, vielleicht etwas zu unterstreichen, zu ironisieren, zu kontrastieren, ..., kurz: man könnte, wenn man den Gedanken womöglich auch vorher noch nie hatte, beim Lesen dieses Buches auf die Idee kommen, dass Sprache auch einen ästhetischen Zweck haben kann und dann nicht mehr ausschließlich Mittel zum "möglichst exakten Ausdruck" ist.

Ich bin kein Sprachwissenschaftler, nicht einmal Philosophieprofessor oder Kunsthistoriker, aber ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und kann es daher vorbehaltlos empfehlen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Diagnose gut, Theorie schlecht 22. Januar 2014
Format:Broschiert
Die Stärke dieses Buches liegt eindeutig in der Symptombeschreibung und der trefflichen Wiedergabe von Alltagsbeobachtungen. Die angebotene Erklärung ist ob ihrer Oberflächlichkeit dann doch enttäuschend, zumal die Autoren sich damit rühmen, im Gegensatz zu anderen aktuellen Werken eine theoriegeleitete Kritik des "Sittenverfalls" zu präsentieren.
Sie verfallen in die marxistische Angewohnheit, in ausnahmslos jedem gesellschaftlichen Phänomen eine Folge des Wirtschaftssystems zu sehen: Als ob am Anfang nur die Wahl zwischen Markt- und Gemeinwirtschaft stände und sich hinfort in allen gesellschaftlichen Bereichen ein durch diese Wahl determinierter Endzustand einstellte. Es muss eine Art Zwangshandlung sein. Es soll ja schließlich sogar Marxisten gegeben haben, die in langen Trakten eine marxistische Rationalisierung ihrer Abneigung gegenüber der Jazzmusik anstrebten.

Ich glaube weder wie einige konservative Kommentatoren, dass die Erosion unserer Umgangsformen nur eine Folge der Abkehr von klassischen Werten und einer weniger autoritären Erziehung ist; noch wie die linken Autoren dieses Büchleins, dass eine auf Wettbewerb ausgerichtete Wirtschaftsordnung zwangsläufig hemmungslosen Individualismus als einziges Lebensgefühl in den Köpfen der Menschen verankert; oder gar, wie gewisse Libertäre, dass Paternalismus und der ausufernde Wohlfahrtsstaat die Menschen von familiärer Solidarität und Selbstverantwortlichkeit entbinden, auf diese Weise Rücksichtslosigkeit im zwischenmenschlichen Verkehr sowie Infantilisierung fördern. Ich denke, dass sich in der Gesellschaft viele Wandlungsprozesse gleichzeitig vollziehen.
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