Sepultura spielten sich mit dieser Scheibe in die obere Liga des Metals, ganz klar. Musiktechnisch gibt es hier rohe, unverbrauchte Musik mit hoher Geschwindigkeit und Härte. Und dazu ein junger Max Cavalera, der giftiger nicht singen könnte. Was Sepultura aber von vielen anderen Metal-Bands dieser Zeit unterschied (und auch heute noch) sind die Texte, bei denen man meint, dass sie im Metal eher eine geringere Rolle spielen. Denn statt über das übliche belanglose Zeug wie "Satan","Kill" oder "Stahl" zu singen befasste man sich eher kritisch mit korrupter Politik, Massengehirnwäsche und Sozialkritik. Eben dies macht die Band auch aus. Dieses Album gehört in jede anständige Hartwurstsammlung! Zu den Bonustracks sei gesagt, diese sind sicherlich Geschmackssache und nicht wirklich wichtig, denn vor allem die ursprünglichen 9 Lieder zählen.