Die Story könnte aus Hollywood stammen: aus dem Slum zum Showstar!
Aber diese Geschichte ist real und wurde über fünf Jahre vom Kamerateam sensibel begleitet. Das Drehbuch schrieb das Leben.
Spannend - wie der Polio-Gelähmte Benda Bilili mit seiner Musik sein Leben und seine Visionen schildert.
Spannend - wie er bei seinen Schicksalsgenossen Talent um Talent entdeckt und sie in einer Band eint.
Spannend - wie der Film mit original Vido - und Tondokumenten die Entwicklung dieser Musik dokumentiert.
Spannend, wie die Musik, die einst vom schwarzen Kontinent in die Neue Welt kam nun von dort zurückkehrt und sich auf wunderbare Weise mit ihren"Roots" verbindet. Der Samba hat wieder nach hause gefunden und atmet den Spirit des Blues.
Diese Musik ist Lebensphilosophie, sie hat Kraft, sie macht Mut und so lässt der Film beim selbstkritischen Betrachter die Frage aufkommen: Was braucht es wirklich zum Glücklichsein? Sind nicht vielleicht wir in der westlichen Zivilisation "arm" und dem Leben entfremdet?
Berührend und bewundernsnwert - wie Behinderte aus den Slums von Kinjasa Visionen entwickeln, lachen, scherzen, weinen und nie den Mut verlieren.
Berührend und bewundernswert, wie sie es ganz nach oben schaffen und Stars in der afrikanischen und europäischen Musikszene werden.
Berührend und bewundernswert die Vielschichtigkeit des Films in musikalischer, und menschlicher Hinsicht.
Berührend die sensible Kamera und der Schnitt, die den Betrachter hineinziehen in eine wunderbare authentische Geschichte!
Erfreulich - der Erfolg, den der Film in Cannes hatte (siehe Bonustracks!)
Unbedingt sehenswert!!!