Mit dem FP783 hat BenQ wieder einen konkurrenzfähigen 8ms LCD-Monitor herausgebracht, der durch technische Raffinessen und schickes Design besticht. 2 Monate war er (nach der Bestellung bei Amazon) in meiner Kontrolle und Untersuchung.
Aufbau:
Der Aufbau gestaltet sich als umkompliziert und fast selbstredent. Es ist ein D-Sub und ein DVI-Kabel mitgeliefert. Wer einen DVI-Ausgang an der Grafikkarte hat, sollte ihn nutzen, da die Schärfe hier eine große Rolle spielt. Den Monitor ausgepackt und direkt den Standfuß in die gewünschte Richtung eingestellt. Es befindet sich ein Feststellknopf, damit die Position an bestimmten Stellen nicht so aus Versehen umgeändert werden kann. Alle Anschlüsse befinden sich hinten mittig am TFT hinter einer Kunststoffplatte. Der Platz in für die Anschlüsse wurde passend gewählt, selbst der Knickradius der Kabel ist in Ordnung. Auslässe in der Klappe für die Kabel sind gut ausgewählt und beim Betrachten von hinten unauffällig. Das DVI-Kabel mit dem Monitor, sowie der Grafikkarte verschraubt, das USB-Kabel eingesteckt und das Netzteil angeschlossen, kann man die Klappe mit Leichtigkeit schliessen, und den Monitor in die gewünschte Position bringen.
Inbetriebnahme:
Dank der DVI-Technik kalibriert sich das Bild je nach Auflösung vollautomatisch. Es ist noch nicht mal nötig, eventuelle Helligkeits- oder Kontrasteinstellungen im einfach gestalteten Menü des FP783 vorzunehmen. Die Farben wirken sehr satt und der Kontrast nicht zu fad oder zu hell, genau richtig. Die Schärfe besticht auch hier wieder dank DVI. Auf der dazugehörigen CD die Treiber installiert und schon übernimmt Windows für alle Programme die Farbeinstellungen - auch hier automatisch. Es konnte bei genaueren Tests gerade mal ein Pixelfehler festgestellt werden, der sich in der unteren rechten Ecke befindet und nur sehr schwer zu erkennen ist.
Tests:
Mit bestimmten Schlierenprogrammen habe ich versucht, dem Monitor die bekannte Schlierenbildung zu entlocken. Zwar konnte man Schlieren erkennen, aber die hielten sich im Rahmen, des erträglichen. Der TFT korrigierte sehr schnell diese Bildung, so dass es nicht erwähnenswert wäre. Mit verschiedenen Renn- Shooter- oder Strategiespielen wurden unterschiedliche Tests durchgeführt. Bei keinen der Spielen war etwas auszusetzen, im Gegenteil: Teilweise stellte der TFT sogar völlig kräftigere und hellere Bilder dar, als mein alter 17" Röhrenmonitor. Selbst hier keine Spur von erkennbaren Schlieren etc.
Fazit:
Ich habe 5 Monate Gesucht und habe ihn gefunden: Den Spieler-TFT. Selbst im Büro macht er sich durch sein auffälig schickes Design gut auf dem Schreibtisch. Der Kontrast ist mit 500:1 sehr gut. Die Helligkeit ist völlig ausreichend. Was den Betrachtungswinkel betrifft, konnte ich lediglich leichte Farbverfälschungen feststellen, wenn man schon fast von oben drauf schaute. Die Ausleuchtung der einzelnen Zellen ist gleichmäßig verteilt. Die Betriebstemperatur ist mit etwa 35°C im grünen Bereich. Den Kauf bereue ich bis heute nicht ein einziges mal.
Empfehlenswert !