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Sophie Marceau wird in dem aufwändigen französischen Mumienthriller
Belphégor von einem Geist besessen und schleicht in der Folge durch den nächtlichen Louvre. Der Film basiert auf den gleichnamigen, ungemein populären Fortsetzungsgeschichten von Arthur Bernede aus den 20er-Jahren. Bereits in den 60er-Jahren destillierte man aus dem Stoff eine recht erfolgreiche Fernsehserie, die auch in deutschen Haushalten über die Schwarzweißgeräte flimmerte. Nach dem sensationellen Erfolg der beiden Mumienfilme der letzten Jahre mit Brendan Fraser in der Hauptrolle (
Die Mumie,
Die Mumie kehrt zurück), schien die Zeit reif für ein aufwändig produziertes europäisches Gegenstück.
Erzählt wird die Geschichte einer 2.000 Jahre alten Mumie, die Ägyptologen im Jahr 1935 in einer Ausgrabungsstätte in der Nähe von Kairo entdecken. Man beschließt den Fund in den weltberühmten Louvre zu schaffen. Doch bereits auf dem Transportschiff nach Paris nimmt das Grauen seinen Lauf. Die Besatzung dreht durch und fällt in wilder Raserei übereinander her. Um Aufsehen zu vermeiden, lagert man den Sarkophag erst einmal ein. 65 Jahre später: Das längst vergessene Artefakt wird erneut entstaubt und soll der Ägyptischen Ausstellung des Louvre zu neuem Glanz verhelfen. Beim Scannen der Leiche passiert Unerklärliches und wenig später beginnen sich die mysteriösen Ereignisse zu häufen. Im Mittelpunkt steht plötzlich die junge Studentin Lisa (Sophie Marceau). Belphégor, der Geist der Mumie, hat von ihr Besitz ergriffen.
Nach einem furiosen Beginn, der bereits schnell deutlich macht, dass man wenig Wert auf die Fortführung der eigenen Traditionen Wert legt und vielmehr an der Nachahmung vergleichbarer Hollywoodproduktionen interessiert ist, wird der Film unverständlicherweise eingebremst und erholt sich bis zum Ende nicht mehr von dieser Rhythmusverschleppung. Auch das blinde Vertrauen in farbenprächtige Schauwerte und spektakuläre Computereffekte will dem Film nicht so recht bekommen. Selbst mit einem für französische Verhältnisse üppig ausgestatteten Budget von 16 Millionen Dollar lässt sich eben kein CGI-Gewitter à la Die Mumie kehrt zurück entfalten. Obwohl Belphégor bis in die Nebenrollen mit Stars wie Julie Christie oder Michel Serrault exzellent besetzt ist, gelingt es Regisseur Jean-Paul Salomé zu keinem Zeitpunkt, dieses Potenzial zu nutzen. Dennoch ist Belphegor ein überdurchschnittlich ausgestatteter Fantasy-Thriller geworden. Vor allem die atemberaubenden Originalschauplätze wissen zu begeistern und über ein Wiedersehen mit Sophie Marceau (La Boum - Die Fete, Der Morgen danach) freut man sich immer. --Thomas Reuthebuch
Video Jakob Kurzinhalt
"Kairo 1935. Eine Gruppe Ägytologen entdeckt einen seltsamen Sarkophag mit einer zweitausend Jahre alten Mumie und schafft ihn zum Louvre nach Paris. 65 Jahre später wird Lisa - eine junge Studentin - von beängstigenden Visionen gequält und das Museum wird von unerklärlichen Ereignissen heimgesucht: Vitrinen zerbrechen, Alarmanlagen fallen aus, ägyptische Kunstgegenstände verschwinden... Als ein Wachman des Museums ermordet wird, übernimmt Inspektor Verlac den Fall und kommt einem ägyptischen Phantom mit Namen Belphégor auf die Spur, das nachts durch die Gänge schleicht und das Museum terrorisiert. Dieses unmenschliche Wesen schein skrupellos und unbezwingbar zu sein. Ist Lisa der Schlüssel zu diesem Rätsel?"
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Im Jahre 1935 entdeckt der französische Archäologe Desfontaines den erfreulich unversehrten Sarkophag einer scheinbar bestens erhaltenen Mumie, welcher gleichwohl gewisse Teile und Grabbeigaben zu fehlen scheinen. Obgleich eine Reihe mysteriöser Todesfälle sein Team lichtet, bringt Desfontaines den Körper in den Pariser Louvre, wo er knapp 70 Jahre später und nach einer Laserbehandlung neues, unheiliges Leben entwickelt. Lisa, eine nichtsahnende Dame aus der Nachbarschaft, gerät dabei in Turbulenzen.
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Galliens Antwort auf "Das Phantom der Oper" debütierte auf dem Fantasy Filmfest 2002, präsentiert Sophie Marceau als die Schöne, CGI-Effekte als das Biest, und zieht eine goldstrahlend-sinnleere Bilderflut klar dem Inhalt vor. Mit Frankreichs kultiger Fernsehserie gleichen Namens, die im Jahr 1965 angeblich sogar Staatschef De Gaulle wochenlang vor den Bildschirm bannte, hat das effektvolle Fantasyspektakel nur mehr Titel und Spielort gemein, was deutsche Fans (im Gegensatz zu französischen) aber nur wenig kratzen dürfte.
Blickpunkt: Film
In den heiligen Kunsthallen des Louvre erhebt sich der Geist eines antiken Unholds aus seinem Sarkophag. Bildgewaltiger Fantasythriller aus Gallien mit Sophie Marceau.
Kurzbeschreibung
Kairo 1935. Eine Gruppe Ägytologen entdeckt einen seltsamen Sarkophag mit einer zweitausend Jahre alten Mumie und schafft ihn zum Louvre nach Paris. 65 Jahre später wird Lisa - eine junge Studentin - von beängstigenden Visionen gequält und das Museum wird von unerklärlichen Ereignissen heimgesucht: Vitrinen zerbrechen, Alarmanlagen fallen aus, ägyptische Kunstgegenstände verschwinden...
Als ein Wachman des Museums ermordet wird, übernimmt Inspektor Verlac den Fall und kommt einem ägyptischen Phantom mit Namen Belphégor auf die Spur, das nachts durch die Gänge schleicht und das Museum terrorisiert. Dieses unmenschliche Wesen schein skrupellos und unbezwingbar zu sein. Ist Lisa der Schlüssel zu diesem Rätsel?
Produktbeschreibungen
Kairo 1935. Eine Gruppe von Ägyptologen entdeckt einen seltsamen Sarkophag mit einer zweitausend Jahre alten Mumie und schafft ihn zum Louvre nach Paris. 65 Jahre später wird Lisa - eine junge Studentin - von beängstigenden Visionen gequält, und das Museum wird von unerklärlichen Ereignissen heimgesucht: Vitrinen zerbrechen, Alarmanlagen fallen aus, ägyptische Kunstgegenstände verschwinden... Als ein Wachmann des Museums ermordet wird, übernimmt Inspektor Verlac den Fall und kommt einem ägyptischen Phantom mit Namen Belphégor auf die Spur, das nachts durch die Gänge schleicht und das Museum terrorisiert. Dieses unmenschliche Wesen scheint skrupellos und unbezwingbar zu sein. Ist Lisa der Schlüssel zu