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Bella Martha

Martina Gedeck , Sergio Castellitto , Sandra Nettelbeck    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,18 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Martina Gedeck, Sergio Castellitto, Maxime Foerste
  • Regisseur(e): Sandra Nettelbeck
  • Komponist: Manfred Eicher, Keith Jarrett, Arvo Pärt, David Darling
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 21. November 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000078K3C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.355 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Das Kino liebt die Küche -- zumindest immer dann, wenn in ihr wie in Bella Martha das Kochen als große Kunst zelebriert wird. Dann entpuppt sich der Küchenchef meist als eine Art von Regisseur. Nur sind dessen Kreationen eben noch vergänglicher als jeder Film, was vielleicht auch die Besessenheit und den Perfektionismus erklärt, von denen sich die Küchenchefin in Sandra Nettelbecks am Rande zum Melodram balancierender Komödie genauso wenig lösen kann wie die Köche in Ang Lees Eat Drink Man Woman oder Stanley Tuccis Big Night.

Martha (Martina Gedeck) ist eine begnadete Köchin. In ihrem Reich, der Küche eines kleinen Hamburger Nobelrestaurants, bewegt sie sich mit einer Sicherheit und Anmut, die Ehrfurcht gebieten. Doch jenseits des Herdes und der Töpfe ist sie eine ganz andere. Wenn sie mit Menschen umgehen muss, seien es nun die Kollegen und Gäste im Restaurant oder Nachbarn und Verwandte, dann wirkt sie völlig hilflos. Außer ihrer Arbeit gibt es nichts für sie, und so hat sie sich mit einem Panzer aus Verschlossenheit und Aggressivität umgeben, der die Welt auf Distanz halten soll. Doch als sie sich plötzlich nach dem Unfalltod ihrer Schwester um ihre achtjährige Nichte Lina (Maxime Foerste) kümmern muss und ihre Chefin auch noch einen zweiten Koch, den Italiener Mario (Sergio Castellito), einstellt, kann Martha die Menschen und das Treiben um sich herum nicht mehr ganz aus ihrem Leben ausschließen.

Martina Gedeck ist grandios in der Rolle der Martha. In der Art, wie sie in ihrer Arbeit in der Küche aufgeht, wie sie selbstvergessen ihre Kochkunstwerke komponiert, erkennen wir unzweifelhaft Marthas Genie. Aber die Bewunderung für ihr Können versperrt nie den Blick auf ihre emotionalen und sozialen Defizite. Martina Gedeck breitet vor uns einen Charakter aus, der sich sehr nahe an der Grenze zu einer Klischeefigur bewegt. Aber ihre Darstellerin überschreitet diese Grenze nicht einmal für einen Moment. Die von Martina Gedeck porträtierte Küchenchefin ist weit mehr als nur die Summe ihrer Ticks und ihrer Talente, sie ist eine ungeheuer komplexe Persönlichkeit, die sich jeder einfachen psychologischen Erklärung entzieht. Selbst Marthas langsame Wandlung verläuft längst nicht so glatt, wie vielleicht zu erwarten war. Dafür sind die Hauptdarstellerin und ihre Regisseurin viel zu sehr darauf bedacht, ihrem Charakter gerecht zu werden.

Die Sorgfalt und Genauigkeit, mit der Sandra Nettelbeck Bella Martha und seine gebrochene Heldin inszeniert hat, machen diese "kleine" Produktion, dieses klassische Kinomärchen zu einem großen Filmerlebnis. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Als Chefköchin eines französischen Restaurants gilt Marthas ganze Leidenschaft der Kochkunst. Andere Dinge sind in ihrem Leben nicht vorgesehen. Doch eines Tages ändert sich alles und ihr gewohntes Leben gerät vollkommen aus den Bahnen. Manchmal gibt es kein Rezept für das Leben, aber jede Menge Zutaten...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt zubereitet für Herz und Seele 2. April 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Die junge Regisseurin Sandra Nettelbeck schrieb und realisierte mit "Bella Martha" ihren ersten Kinofilm - und landete prompt einen internationalen Erfolg, vor allem in den USA. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Dieser Film ist lebendig und menschlich in einer Art und Weise, von der die meisten Hollywood-Produktionen nur albträumen können.

Martha (Martina Gedeck) ist Chefköchin des schicken französischen Szene-Lokals "Lido". Das ist ihr Leben - alles andere blendet sie aus, selbst ihren Therapeuten bekocht sie.

Alles ändert sich, als Marthas Schwester bei einem Unfall umkommt und Martha sich um die siebenjährige Nichte Lina (Maxime Foerste) kümmern muss. Lina kapselt sich ab und verweigert zu essen - sie möchte zu ihrem italienischen Vater, aber den müsste man erst einmal finden.

Martha fühlt sich von all dem überlastet - ihre Freundin und Chefin Frida (Sibylle Canonica) stellt zu Marthas Missfallen den renommierten Koch Mario (Sergio Castellito) ein. Er bewundert Marthas Kochkünste, aber sie fürchtet die Konkurrenz. Erst, als es Mario gelingt, Lina zum Essen zu verführen, entspannt sich die Situation - und Martha verliebt sich in Mario. Doch plötzlich steht ein Unbekannter vor der Tür...

Das Geheimnis des Erfolgs liegt zweifellos in der Natürlichkeit, die "Bella Martha" so angenehm von kitschigen Plastik-Komödien amerikanischen Stils abhebt. Selten wirken Darsteller, Szenerien und Handlung so selbstverständlich und echt wie in diesem Film. Das ist kein Zufall. Sandra Nettelbeck drehte viele Szenen nicht in Details aufgelöst, sondern im spielerischen Ablauf. Vor dem ersten Dreh wurde zwei Wochen lang nur geprobt. Da wurde wirklich zusammen gekocht und gegessen. Viele Gespräche wurden im Dialog aufgezeichnet statt im Gegenschnitt.

Seit es ein im Vergleich verblüffend flaches US-Remake gibt, kann man noch besser feststellen, wie herausragend "Bella Martha" bis in die Nebenrollen besetzt ist: Sam, der coole Nachbar (Ulrich Thomsen), der Therapeut (August Zirner), die schwangere Köchin Lea (Katja Studt) und Jan (Oliver Broumis) seien als Beispiel genannt. Sandra Nettelbeck scheint ein hervorragendes Händchen dafür zu besitzen, Schauspieler zu finden, die geradezu geschaffen für ihre Figuren sind.

Martina Gedeck erhielt für die Martha den "Deutschen Filmpreis", Sergio Castellitto für den Mario den "Europäischen Filmpreis". Nicht jeder findet die Rolle des Mario so anspruchsvoll - aber darum geht es vielleicht auch weniger. Schließlich möchte ein solcher Film die Herzen der Zuschauer erreichen. Martina Gedeck gelingt dies auf ihre spröde, verletzliche Art. Sergio Castellitto steht für Wärme, Leben, Zuversicht und Liebe. Gerade in dieser Gegenüberstellung liegt die emotionale Spannung des Films.

Ich würde "Bella Martha" eher als gefühlvolles Drama mit Happy-End einstufen denn als Komödie oder Romanze, auch wenn es natürlich eine kleine Love-Story gibt und manches zum Schmunzeln anregt.

Ein wunderbarer Film, der wärmstens empfohlen werden kann. Auch die DVD lässt ausnahmsweise mal nur wenige Wünsche übrig. Der Streifen kommt im Originalformat 1.85:1, der Ton in Dolby Digital. Die Extras machen Spaß und sind liebevoll gestaltet. Was ich mir noch gewünscht hätte? Vielleicht eine italienische Tonspur und Marthas Rezepte ...

"Bella Martha" wird - im Gegensatz zum US-Remake - sicher die Zeit überdauern und kann sich durchaus mit Klassikern wie "Local Hero" messen.

film-jury 5* A0067 28.6.2010eg Genre: Komödie | Romanze | Drama
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65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein filmisches Erlebnis ! 19. Februar 2003
Von Kurt Muehle VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Wie schön, das Erstwerk einer Filmemacherin zu erleben, deren Intension es nicht ist, lediglich Bekanntes und Erfolgversprechendes zu variieren, sondern die sichtbar und vor allem spürbar ihre eigene Kreation präsentiert und - vom Herzen inspiriert - mit Verstand, Geschick und Mut zum Unpopulären umsetzt! - Dieses große Lob gebührt der Regisseurin Sandra Nettelbeck für ihren Film "Bella Martha", dessen Autorin sie auch ist.

Und neben ihr muss gleichbedeutend sofort die Darstellerin der "Köchin Martha" erwähnt werden, deren schauspielerische Glanzleistung das tragende Fundament dieses Filmprojektes ist: die wandlungsfähige, aus Landshut stammende Martina Gedeck. Ich kenne sie aus anderen Filmrollen und wage mal die Behauptung, dass sie unter den besten deutschen Schauspielerinnen ganz weit oben steht. Als "Martha" geht sie sparsam und sehr behutsam mit dem Einsatz schauspielerischer Mittel um; doch jede Geste, jeder Blick, jeder Gesichtsausdruck wirkt dadurch umso eindringlicher. Es sind die leisen Töne, die hier ihre Darstellungskunst bestimmen.

Der ganze Film ist ein Film der "leisen Töne". Leider haben sehr viele Menschen es verlernt, leise Töne wahrzunehmen. Und so ist es wohl nicht verwunderlich, dass "Bella Martha" in Deutschland trotz sehr positiver Aufnahme durch die Filmkritik beim breiten Publikum eher durchfiel. Umso erstaunlicher ist der sensationelle Erfolg dieses Filmes in den USA. - Oft werden die Amerikaner ja heutzutage in kulturellen Entwicklungsphasen als Vorreiter bezeichnet... Sollte es etwa so sein, dass die US-Bürger der schrillen Töne, dem Action-Wahn und dem sentimental-aufgeblähten Gefühlskino allmählich überdrüssig werden und sich wieder mehr erdnahe, empfindungstiefe Filme wünschen? - Dann sollen die Amerikaner gern auch für uns die Vorreiter sein!

Wer im Spektakuläres erleben möchte, - wer es gewohnt ist, sich mit Amüsement-Effekten oder Schock-Szenen für ein paar Stunden nur vom eigenen Ich ablenken zu lassen, der wird sich in diesem Film wahrscheinlich sehr langweilen. Denn was passiert eigentlich in "Bella Martha"?

Im Anfangsbild liegt die Köchin Martha auf der Couch eines Psychiaters und erzählt ihm einige Raffinessen ihrer Kochrezepte. Sonst weiß sie nichts dem Doktor zu berichten, obwohl er sie verwundert danach fragt.

Im Schlussbild sitzen Köchin und Psychiater gemeinsam auf der Couch. Er hat nach ihrem Rezept einen Kuchen gebacken, doch sie schmeckt heraus, dass er bei der Wahl des Zuckers nicht nach
ihren Anweisungen handelte. Seine ungläubige Frage, ob sie denn die Zuckersorte aus dem Kuchen herausschmecken könne, verneint sie, fügt jedoch mit leichtem Lächeln hinzu: "Ich schmecke aber, was NICHT darin enthalten ist". - Tja, das ist der ganze Film. Die beiden Sequenzen deuten an, worin Martha sich gewandelt hat und worin sie die alte geblieben ist.

Dazwischen erleben wir Marthas eintöniges Privatleben, das im Grunde nichts weiter ist als das Ausruhen von ihrer Arbeit als Chefköchin des kleinen Hamburger Gourmet-Restaurants "Lido". Kochen ist ihr Lebensinhalt, und Kochen ist bei ihr zur Manie geworden. Nie Freude in ihrem Gesicht, - im Gegenteil, der Stress treibt sie immer wieder in einen dunklen Nebenraum, um einige Minuten zu verschnaufen. Nach Feierabend kocht sie für sich zu Hause ein wundervolles Mahl, dann sitzt sie davor und bekommt keinen Bissen herunter. Erzählt man die filmischen Einzelheiten überwiegen leicht komische Wendungen, die allerdings der interessierte Zuschauer im Kino eher als Tragik empfindet. Als Martha bei einem frisch-eingezogenen Nachbarn klingelt und ihm - vergeblich - ihr kunstvoll zubereitetes Essen anbietet ("Vielleicht ein anderes Mal..."), wird ihre tiefe Einsamkeit spürbar. "Ich gehe nie aus", gesteht sie später diesem Nachbarn, dessen Einladung sie erhofft hat, jedoch spontan ablehnt. Scheu vor allem, was jenseits ihrer Kochwelt liegt?

Martha beherrscht ihre Küche und sie beherrscht sich. Kochen ist für sie Kunst, sie ist eine Künstlerin, und sie will in ihrem Fach die Beste sein. Doch Künstler haben bekanntlich eine empfindliche Seele. Das kommt zum Ausdruck, wenn ein Banause von Gast an ihren kulinarischen Kompositionen herummäkelt und dabei jegliche Sachkenntnis vermissen lässt. Dann reißt Martha wütend das Tischtuch herunter, und die köstlichen Speisen verteilen sich auf Gäste und Boden. - Ihre Kochkunst in Frage zu stellen, das reißt ihr den Boden unter den Füßen weg; sie hat nichts anderes, woran sie sich festklammern könnte.

Eines Tages bekommt Martha während der Arbeit einen Anruf. - Etwas Schlimmes muss passiert sein. - Später erfahren wir, dass ihre Schwester tödlich verunglückt ist und deren kleine Tochter Lina verletzt im Krankenhaus liegt. - Martha nimmt das Mädchen zu sich und bemüht sich, Lina eine Ersatzmutter zu sein und den in Italien lebenden Vater zu finden.

Durch die Doppelbelastung schafft Martha ihre Arbeit nicht mehr so recht, und ihre Chefin stellt daraufhin einen weiteren Koch ein: Mario, einen lustigen Italiener, der erst Konkurrent und später ein Freund wird. Durch ihn findet Martha den Vater ihrer Nichte Lina. Und der holt eines Tages das Kind einfach ab, gerade als Martha, Mario und Lina zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen.

Der größte Stress scheint vorbei, aber die Einsamkeit kommt zurück. Mit Lina wurde ein Stück Liebe aus ihrem Herzen nach Italien entführt. Trauer und Enttäuschung machen es Martha unmöglich, die sich anbahnende Beziehung zu Mario fortzusetzen, sie weist ihn ab. Alles scheint wieder wie früher.

In einer filmisch wunderbar gelungen Sequenz nimmt Martha wie im Trance ihre Funktion als Chefköchin wieder auf. Doch als die Restaurantbesitzerin sie kurz darauf angiftet, da schmeißt ihr
Martha die Schürze vor die Füße. - Mit ihrem fröhlichen Koch-Kollegen Mario fährt sie zu ihrer Nichte Lina nach Italien. Freudig ist der Empfang bei strahlender Sonne.

Wir erleben hier eine Gruppe glücklicher Menschen, darunter eine erstmals vergnügte, lachende Martha. Na endlich: das gewohnte, ersehnte happy-end! - Eine Art Abspann läuft schon im Bild und bestärkt den Zuschauer in dieser Illusion. Und dann - wie ein Epilog - die Sequenz mit Martha, dem Psychiater und dem Kuchen... Irritation, fragende Gesichter.

Also doch kein kitschiges, unwirkliches happy-end! - Aber immerhin die Gewissheit, dass nichts umsonst war, dass alles sein Gutes hatte. - Wer weiß, wie es weitergeht... Schließlich geht im Leben alles weiter und endet nicht im letzten Meter Film! -

Wer diesen Film gesehen hat, der kann mir nun aufzählen, was ich in meiner Beschreibung alles an wahnsinnig wichtigen Dingen vergessen habe, - ich weiß es selbst. - Und das zeigt doch, dass in diesen Film trotz der leisen Töne auch ohne "action, sex and crime" so ungeheuerlich viel passiert.

Für mich war dieser Film ungeheuer spannend, weil ich 105 Minuten gefesselt war von der Frage, was wohl mit diesem Menschen Martha passieren würde. Und gibt es etwas Spannenderes als das Leben eines Menschen?

Dank und Bewunderung an Martina Gedeck, die diesen Menschen lebte...

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltung vom Feinsten, und das auf Rezept. 21. Januar 2007
Format:DVD
Bella Martha wird den meisten Filmfans nichts sagen. Halt ein kleiner, schöner deutscher Film, der seit Jahren hier und da im Spätprogramm der Regionalsender läuft. Martina Gedeck ist da schon wesentlich bekannter. Das half dem Film jedoch auch nicht zum Durchbruch. Erst, als Hollywood Bella Martha, mit Zeta Jones in der Hauptrolle, coverte, horchten deutsche Filmfans auf. Traurig, aber leider wahr. Soviel zum Stellenwert des deutschen Films. Aber jetzt zum Wesentlichen: Mit Bella Martha ist der Regisseurin Sandra Nettelbeck ein wunderbarer Film gelungen. Unterhaltsam, beschwingt, mit Tiefgang, Witz und einem Soundtrack, der, jedenfalls für mich, keine internationalen Vergleiche scheuen muss. Die Köchin Martha lebt nur für ihren Job. Kein Mann, keine Hobbys, kaum Freunde, nur kochen, kochen und kochen. Für Martha ist Kochen eine Religion und ihr Restaurant die dazugehörige Kirche. Alles muss perfekt sein, nichts wird dem Zufall überlassen. Dann stirbt ihre Schwester und hinterlässt ihr die kleine Tochter. Martha ist weder dem Kind noch der Aufgabe, sich um es zu kümmern, gewachsen. Ihre Chefin verordnet Martha Zwangsurlaub, damit sie ihre neue Aufgabe bewältigen kann. Aber Martha rebelliert. Als schließlich noch Mario, ein italienischer Koch, der in allem Marthas absolutes Gegenteil ist, außer in der Qualität seiner Gerichte, eingestellt wird, bricht für Martha die Welt zusammen. Nur; im Zusammenbruch ihrer festgefügten Welt besteht die Chance zum Neuanfang. Und den nimmt Martha, wenn auch anfänglich nicht besonders konsequent, in Angriff.
Martina Gedeck und Sergio Castellitto sind die Rollen von Martha und Mario auf den Leib geschrieben. Die Story hat einen festen roten Faden, den man nicht aus den Augen verliert und dazu gibt es Musik von Keith Jarrett und Paolo Conto, die für die entsprechenden Filmszenen einfach nur als genial zu bezeichnen sind. Wer sich in den letzten Jahren mit dem Thema Deutscher Film befasste und nicht nur Newcomer und Problemstreifen im Auge hat, der sollte sich Bella Martha antun. Eine Geschichte, wie ein gutes Essen, nach einem hervorragenden Rezept.
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5.0 von 5 Sternen BELLA
Aus meiner Sicht ein wunderschöner Film. Die Handlung ist, wie das Leben so spielt, nicht nur heiter Sonnenschein... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Myriel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super!
Ein toller Film mit tollen Darstellern, nicht nur für Frauen. Ich schau ihn mir immer wieder gerne an. 5 Sterne
Vor 27 Tagen von Pseudonym veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kochen und mehr
Martina Gedeck ist einfach eine tolle Schauspielerin, die einfach in jeder Rolle gefaellt. Die Geschichte einer Frau, die um "ihren Status als beste Koechin der Stadt" hart... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Bernd Hoeschele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bella Martha DVD
Der Inhalt des Filmes ist "köstlich" im wahrsten Sinne des Wortes. Martina Gedeck wieder einmal von großer Klasse. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ulrich E. Burkert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Excellence prestation
Excellence prestation. Livraison rapids et fixable en Europe. Je recommande ce vendeur sans hesitation. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bruno Bonal veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Martina Gedeck spielt herausragend
Ein sehr einfühlsamer, trauriger, aber auch romantischer Film mit einer herausragend spielenden Martina Gedeck. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von KK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ute konrad
er ist genial, ich bin köchin und martha hat mich äusserst animiert auch in meiner freizeit wieder spass am kochen zu haben
allerdings hat sie ihren job geschmissen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ute Konrad veröffentlicht
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Dies ist eine Komödie, die Lust macht auf das Essen, auf die Liebe, auf das Leben. Leidenschaftlich kocht sich Martina Gedeck durch eine appetitanregende Bilderwelt und... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Filmfan82 veröffentlicht
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Vor 9 Monaten von bsealion veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Film!
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Veröffentlicht am 1. April 2010 von Bibliothekswurm
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