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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was würde Julia tun, wenn ihr Romeo sie einfach verlassen hätte..., 19. Februar 2009
~~vorsicht enthälte Spoiler~~
Nun ja, ich habe schon oft überlegt welche sder Bücher aus der ganzen Twilight-Saga das Beste ist.
Nun, man tendiert gewiss immer zum ersten Buch. Zum Anfang der ganzen Geschichte - dem Urknall sozusagen.
Aber nachdem ich jetzt alle Bücher gelesen habe, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass das zweite Buch ein wirkliches Meisterstück ist.
Das ist sehr schwer zu erklären, aber in keinem Buch wird so intensiv diese Bindung zwischen Bella und Edward beschrieben. (auch wenn er über die Hälfte des Buches weg ist )
Dieses abrupte Wendung: Diese "Trennung", das Weggehen von Edward, das lässt einen echt nicht kalt. Über 400 Seiten denkt und leidet man mit Bella beim Lesen. Wie sie sich dieser Taubheit gibt, bzw lernt damit umzugehen. Wie sie daran zerbricht, die Lebenslust verliert und sich von der Außenwelt isoliert.
Manche Stellen kratzen echt an Feinfühligkeit. Da muss ich einfach ne Textstelle rausschreiben, damit man es besser versteht. ^^
"...Denn eins wusste ich ganz gewiss - wusste es in der Magengrube, im Knochenmark, vom Scheitel bis zur Sohle, tief in meiner leeren Brust, nämlich dass die Liebe einem Menschen die Macht gab, einen anderen zu zerstören. Ich war irreparabel zerstört"
Bella macht sich oft Gedanken über diese Tatsache, so vergleicht sie ihre Geschichte oft mit Romeo und Julia. Was wäre,wenn der schöne Romeo seine Julia verlassen würde. Wenn er sich nicht vergiften würde, sondern sie einfach nicht mehr wollen würde. Wie würde sie sich für ein weiteres Leben entscheiden. Ohne ihn.
Diese ganze depressive Stimmung, die lohnt sich wirklich, auch wenns schwer fällt. Ich liebe solche Stellen, wo man viel mehr das Innere des Menschen begreift, als nur die verbalen Tatsachen und die dargestellte Kommunikation zwischen den Protagonisten.
Zu Jacob: in diesem Buch lernt man den Jungen kennen und lieben. (aber wartet bis zum dritten Teil .. -.-' ) . Da wo Bella schon am Ende ihrer Kräfte und ihrer ... emotionalen Fähigkeit (?!) ist, da kommt Jacob in ihr Leben. Er stürmt wie ein frischer Wind hinein und hilft ihr aus ihrem Untergang. Da fühlt man so richtig mit ihr, wie sehr er ihr bedeutet, und das mein ich auch rein-freundschaftlich. Wie sie oft sagt - er sei ihr sicherer Hafen, ihre Droge, ohne die sie wieder in ihr Loch fallen würde.
Hach ja, bis zur Tatsache, dass aus ihm ein nerviger Plagegeist noch wird, hat er mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Vor allem, bevor er zum Werwolf mutiertte....
Zu Edward: Ja, verdammt. Es lohnt sich wirklich, wirklich diese 400 Seiten ohne seine Gegendwart zu lesen. Es lohnt sich auf ihn zu warten und vor Ungeduld fast zu ertrinken, denn der Kapitel, die Textpassagen als er wieder in ihrem Leben auftaucht (bzw sie in seinem) sind einfach überwältigend. Da muss man einfach ohne jegliche Atempause durchlesen.
Hier noch mal ein Ausschnitt davon als sie ihn nach Ewigkeit wiede rsieht.
"Ich hatte noch nie etwas Schöneres gesehen - das wusste ich, selbst als ich rannte, keuchte und schrie. Und auf einmal bedeuteten die vergangen sieben Monate nichts mehr. Und seine Worte im Wald bedeuteten auch nichts. Und es spielte keine Rolle, ob er mich nicht wollte. Ich würde immer nur ihn wollen, solange ich lebte."
Hach da ist man echt im Rausch der Gefühle...!!
Als Fazit sei gesagt, es ist mehr Drama, als Romantik diesmal. Aber es ist nicht zu sehr auf Depressionen eingesetzt. Es ist nicht kitschig, es ist rein von jeglichen Klischees (auch wenn paar mal von Romeo und Julia gesprochen wird). Es ist ein wahrhaftig gutes Buch, auch wenn man Edward nicht oft zu lesen bekommt. Aber vor allem die letzten Seiten seines Daseins entschädigen es alles. Ich will da nicht zu viel spoilern. ^^
Auf jeden Fall eine Faszination für sich.
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77 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vampir-Roman ohne Vampir!, 26. Februar 2007
Ich kann den vor Begeisterung überschäumenden 5-Sterne-Rezensionen leider nicht zustimmen, dabei muss ich aber auch gestehen, dass ich nicht mehr der Hauptzielgruppe mit Alter 16+ angehöre. Seit ich denken kann bin ich eine begeisterte Leserin und habe viele Vergleichsmöglichkeiten, was gute Bücher angeht, trotzdem war ich wie alle anderen auch, vom 1. Band dermaßen hingerissen, dass ich ohne Zögern für diesen die volle Sternezahl vergeben hätte. Und gerade deshalb will ich bei diesem Band objektiv sein. Dabei richte ich mich an alle Leserinnen, die den 1. Band vor allem wegen Edward gelesen haben. Es ist einfach nicht wegzuleugnen, dass Edward hier im 2. Band nicht nur Bella schmerzhaft fehlt. Und hier sprechen wir nicht von ein paar Seiten, sondern von ca. 4/5 des Buches! Schon allein deswegen kann ich keine 5 Sterne mehr vergeben. Und noch einen weiteren Sterneabzug, weil die Geschichte erst ab der Mitte in die Gänge kommt. Bis dahin ist das Buch so zäh wie Kaugummi und man muss sich fast zwingen, weiter zu lesen. Natürlich tut man dies, denn man weiß ja ganz genau, nur wenn man weiter liest, taucht Edward irgendwann wieder auf. Ab der Hälfte des Romans, wo Jacobs Geheimnis ans Tageslicht kommt, wird es dann zunehmend spannender. Aber so liebenswert Jacob für den Leser und Bella auch ist, Edward kann er leider nicht ersetzen. Erst als Alice plötzlich wieder auftaucht, bekommt die Geschichte eine völlig neue Richtung und der Schluss ist so mitreißend und einfallsreich, dass er meiner Meinung nach jede Passage des 1. Bandes übertrifft, sowohl was die spannenden als auch die romantischen Aspekte der Geschichte betrifft. Natürlich lässt einen gerade der grandiose Countdown den schleppenden Anfang schnell vergessen und gleicht rückblickend vieles wieder aus - und ich freue mich bereits riesig auf den 3. Band - aber nichtsdestotrotz ist das Buch nicht durchgehend überragend gut und deshalb nur die 3 Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schade, 8. Oktober 2009
Nachdem ich das erste Buch geradezu verschlungen und mir auch sofort den Film angesehen habe, obwohl ich ja so überhaupt nicht zur Zielgruppe gehöre :-) bin ich vom zweiten Teil sehr enttäuscht. Kann daran liegen, dass - wie ich finde - der erste Teil von einer breiten Altersgruppe durchaus gelesen werden kann, beim zweiten Teil sind wir dann aber doch bei den Mädels zwischen 10 und 13 Jahren angelangt.
Ich kann mich wirklich nur anschließen, dass das Buch unnötig lange ist, keine wirklich spannenden Passagen zustande kommen und alles wirklich sehr unrealistisch wirkt - ja, unrealistisch :-) Jetzt kann man natürlich sagen, was um alles in der Welt ist an dieser Geschichte denn realistisch? Ich finde, der erste Teil wirkte durchaus realistisch, auch wenn wir uns nichts vormachen ... Vampire gibt es nicht :-) Die Kunst besteht wohl darin, Geschichten trotz Kunstfiguren durchaus realistisch erscheinen zu lassen. So geschehen bei Harry Potter oder auch der Tintenherz-Reihe.
Hier nun im zweiten Teil: alles absolut unglaubwürdig und super nervtötend.
Zwei Sterne gibt es trotzdem - die Beschreibung des Liebeskummers von Bella ist zwar einfach mal zu lang, aber stellenweise derart gut beschrieben, dass man Gänsehaut bekommt. Jeder, der da mal durchmusste, erlebt das allein durch das Lesen einiger Stellen nochmal neu - gruselig :-)
Für alle Fans ist das Buch wohl ein Muss - für Leute, die einfach nur gute Geschichten lesen wollen, eher enttäuschend.
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