Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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140 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Traurig schön, 4. März 2009
Mir hat der zweite Teil besser als der erste gefallen. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich die ganze Story nun so, wie sie geschrieben ist, stärker akzeptiert habe, vielleicht aber auch, weil die Schwärmerei des ersten Teils (ach, was ist er schön) nun einer tiefen Zuneigung gewichen ist. Ich finde die Schilderung der Sehnsucht nach der Trennung von Edward sehr gelungen und auch ergreifend. Jederzeit konnte ich mich in die Gefühle von Bella hineinversetzen. Der zweite Teil der Biss-Serie ist zwar über weite Strecken sehnsuchtsvoll traurig, dadurch aber auch sehr sehr schön, jedenfalls wenn man solche Gefühle beim Lesen zulässt.
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66 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neue Wendung, neue Ideen, gleiche Spannung, 20. April 2008
Dieses Buch ist vom Aufbau her absolut nicht zu vergleichen mit Teil 1 der Serie, dennoch ist es genauso gut.
Ich hatte, als ich es mir kaufte, ein wenig Sorge, dass es "Teil 1 in Grün" sein würde.
Doch so war es absolut nicht und erst mal vorneweg gesagt: Ich habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und das Teil hat um die 600 Seiten!
Die Autorin hat es geschafft, eine ganz neue Wendung reinzubringen, ohne auf das bekannte Gefühls auf- und ab zu verzichten.
Man ist wieder in dem Buch, mit jeder Faser des Körpers, fühlt, leidet und empfindet mit.
Besonders bewegend fand ich das Stilmittel, das Stephanie Meyer eingesetzt hat, um die Leere in Bellas Leben darzustellen, nachdem Edward sie verlässt. Jeder, der schon mal Liebeskummer gehabt hat, wird sich wiedererkennen. Hach! *Schnüff*
Als sie sich dann endlich aufrappelt und beschließt sich allen möglichen Gefahren auszusetzen, nur um die Stimme zu hören, kommt richtig Spannung rein.
Ich fand die Idee der Stimme gut, doch die Erklärung am Ende etwas unbefriedigend. Sie hat sie halt einfach mal so gehört! Hä? Ehrlich gesagt, hatte ich mir von der Idee mehr und Tiefgründigeres erwartet und ich hoffe, dass das in Teil 3 irgendwie noch mal aufgegriffen wird.
Auch in diesem Buch gibt es natürlich ein tolles Showdown und packendes Ende, dass süchtig macht, nach Teil 3! (Schade, dass es noch nicht als Taschenbuch draußen ist)
Schön auch, dass man nun die Charaktere, die wichtig sind, etwas besser kennenlernt und sie erwachsener erscheinen.
Die Freundschaft zwischen Jacob und Bella vertieft sich und man erfährt mehr Hintergründe zu den Vampiren in Italien (es sind in diesem Buch halt doch nicht alle Vampire so nett und Kuscheltiervampire wie die Cullen-Familie) und man erfährt interessante Hintergründe zu den, im ersten Teil bereits erwähnten Wehrwölfen.
Obwohl bis kurz vor dem Ende kein einziger Vampir auftaucht und Edward nicht da ist, ist er irgendwie doch allgegenwärtig und man vermisst ihn (im positiven Sinne) genauso wie Bella ihn vermisst!
Ich mochte besonders Alice und entwickelte irgendwie eine Antipathie gegen Rosalie, obwohl sie ja gar nicht so schlimm ist. Aber das zeigt wieder, wie gut man sich als Leser in Bella reinversetzen kann.
Alles in Allem, ein würdiger Nachfolger zu Band 1 und bin sehr gespannt auf Band 3!
Fünf Sterne, für die tolle Story, die Ideen und den packenden Schreibstil!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was wenn der Romeo seine Julia verlassen würde ..., 29. Dezember 2008
Nun ja, ich habe schon oft überlegt welche sder Bücher aus der ganzen Twilight-Saga das Beste ist.
Nun, man tendiert gewiss immer zum ersten Buch. Zum Anfang der ganzen Geschichte - dem Urknall sozusagen.
Aber nachdem ich jetzt alle Bücher gelesen habe, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass das zweite Buch ein wirkliches Meisterstück ist.
Das ist sehr schwer zu erklären, aber in keinem Buch wird so intensiv diese Bindung zwischen Bella und Edward beschrieben. (auch wenn er über die Hälfte des Buches weg ist )
Dieses abrupte Wendung: Diese "Trennung", das Weggehen von Edward, das lässt einen echt nicht kalt. Über 400 Seiten denkt und leidet man mit Bella beim Lesen. Wie sie sich dieser Taubheit gibt, bzw lernt damit umzugehen. Wie sie daran zerbricht, die Lebenslust verliert und sich von der Außenwelt isoliert.
Manche Stellen kratzen echt an Feinfühligkeit. Da muss ich einfach ne Textstelle rausschreiben, damit man es besser versteht. ^^
"...Denn eins wusste ich ganz gewiss - wusste es in der Magengrube, im Knochenmark, vom Scheitel bis zur Sohle, tief in meiner leeren Brust, nämlich dass die Liebe einem Menschen die Macht gab, einen anderen zu zerstören. Ich war irreparabel zerstört"
Bella macht sich oft Gedanken über diese Tatsache, so vergleicht sie es oft mit Romeo und Julia. Was wäre, wenn die schöne Julia von ihrem Romeo verlassen werden würde. Wenn er sich nicht vergiften würde, sondern sie einfach nicht mehr wollen würde. Wie würde sie sich für ein weiteres Leben entscheiden.
Diese ganze depressive Stimmung, die lohnt sich wirklich, auch wenns schwer fällt. Ich liebe solche Stellen, wo man viel mehr das Innere des Menschen begreift, als nur die verbalen Tatsachen und die dargestellte Kommunikation zwischen den Protagonisten.
Zu Jacob: in diesem Buch lernt man den Jungen kennen und lieben. (aber wartet bis zum dritten Teil .. -.-' ) . Da wo Bella schon am Ende ihrer Kräfte und ihrer ... emotionalen Fähigkeit (?!) ist, da kommt Jacob in ihr Leben. Er stürmt wie ein frischer Wind hinein und hilft ihr aus ihrem Untergang. Da fühlt man so richtig mit ihr, wie sehr er ihr bedeutet, und das mein ich auch rein-freundschaftlich. Wie sie oft sagt - er sei ihr sicherer Hafen, ihre Droge, ohne die sie wieder in ihr Loch fallen würde.
Hach ja, bis zur Tatsache, dass aus ihm ein nerviger Plagegeist noch wird, hat er mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Vor allem, bevor er zum Werwolf mutiertte....
Zu Edward: Ja, verdammt. Es lohnt sich wirklich, wirklich diese 400 Seiten ohne seine Gegendwart zu lesen. Es lohnt sich auf ihn zu warten und vor Ungeduld fast zu ertrinken, denn der Kapitel, die Textpassagen als er wieder in ihrem Leben auftaucht (bzw sie in seinem) sind einfach überwältigend. Da muss man einfach ohne jegliche Atempause durchlesen.
Hier noch mal ein Ausschnitt davon als sie ihn nach Ewigkeit wiede rsieht.
"Ich hatte noch nie etwas Schöneres gesehen - das wusste ich, selbst als ich rannte, keuchte und schrie. Und auf einmal bedeuteten die vergangen sieben Monate nichts mehr. Und seine Worte im Wald bedeuteten auch nichts. Und es spielte keine Rolle, ob er mich nicht wollte. Ich würde immer nur ihn wollen, solange ich lebte."
Hach da ist man echt im Rausch der Gefühle...!!
Als Fazit sei gesagt, es ist mehr Drama, als Romantik diesmal. Aber es ist nicht zu sehr auf Depressionen eingesetzt. Es ist nicht kitschig, es ist rein von jeglichen Klischees (auch wenn paar mal von Romeo und Julia gesprochen wird). Es ist ein wahrhaftig gutes Buch, auch wenn man Edward nicht oft zu lesen bekommt. Aber vor allem die letzten Seiten seines Daseins entschädigen es alles. Ich will da nicht zu viel spoilern. ^^
Auf jeden Fall eine Faszination für sich.
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