Die Geschichte selbst könnte spannend sein: Vier junge Frauen planen ein Attentat auf die Hamburger Werft als Fanal gegen deren Rüstungsgewinne. Bella Block gerät zufällig an eine der Vier, die ermordet wird und macht sich auf die Suche nach den Mördern.
So weit, so gut. Der Krimi allerdings lässt mich ratlos. Keine der Figuren ist sympathisch. Bella Block sinniert mehr über Sex als über den Fall. Die Guten sind gut, die Polizei tumb und böse. Das Ganze garniert mit kritischen Anmerkungen gegen die aktuelle Politik. Einige der Polemiken treffen sehr ins Schwarze, so dass "Bella Ciao" noch drei Sterne bekommt.
Ein Buch für einen grauen Nachmittag, aber nicht für länger. Schade!