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Bella Arcadia: Das Italien der Literaten und Künstler
 
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Bella Arcadia: Das Italien der Literaten und Künstler [Gebundene Ausgabe]

Christina Höfferer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Styria Premium; Auflage: 1., Erstauflage (8. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3222133158
  • ISBN-13: 978-3222133152
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 22,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 506.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die österreichische Reise- und Radiojournalistin ist Italien verfallen , sie kennt das Land, sie kennt die Leute, sie spricht die Sprache, sie versteht die Mentalität. So fährt sie nicht mit touristischem Blick, sondern kritischliebend und neugierig-suchend durch das Land, wo die Zitronen blühen . Sie forscht nach Pasolini und Fellini, aber sie spricht mit dem Bäcker. Oder dem Friseur. Sie sucht nach den Spuren der Lebendigkeit, nicht nach den Denkmälern der Geschichtsschreibung. Sie sucht Orte auf, die Geschichte erzählen und findet Menschen, die ihr Geheimnisse anvertrauen. So entsteht das Bild einer Landschaft, die prall ist von Leben, aber auch von Sterben; die nicht Arkadien ist, aber auch nicht Berlusconistan; die von Aufregung brodelt, aber jedem seinen Frieden lässt. Eine Fülle von Miniaturen und Skizzen aus ganz Italien, mit Fotos und Funden, in außergewöhnlicher Gestaltung, ein Buch für alle Freunde der Wagenbach -Italienbücher.

Über den Autor

Christina Höfferer ist Kulturhistorikerin und Journalistin, studierte Geschichte, Romanistik und Jus. Forschungsaufenthalte in Rom und London, postgraduate Studium der Internationalen Beziehungen in Bologna. Die mehrsprachige Feature-Autorin für deutsche, österreichische und Schweizer Radiosender macht auch Filme und verfasst kulturhistorische Artikel in verschiedenen Printmedien.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
"Das Italien der Literaten und Künstler" beschreibt, ja regelrecht besingt die österreichische Reise- und Radiojournalistin Christina Höllerer in diesem wunderbaren Buch mit faszinierenden Fotos und ansprechenden Texten, die einen sofort in den Bann ziehen.

Die Autorin kennt und liebt das Land, das sie beschreibt, sie ist den Menschen, ihren Orten und Sitten, ihrer Kultur nahe. Entsprechend wirft sie auf das, was sie sieht und erlebt bei ihren zahlreichen Reisen an die Orte, wo sie die Literaten und Künstler im Geiste trifft, eine anderen, einen nicht-touristischen Blick. Man kann ihre Annäherungen an "Bella Arcadia" fast liebevoll und zärtlich nennen, ohne dass sie sparen würde mit kritischen Anmerkungen, wo ihr das nötig scheint.

Ein Italien, ein Arkadien wird hier beschrieben, das man sonst in kaum einem Reiseführer findet, das einem ein ganz anderes Italien jenseits der korrupten Geschäfte der Mafia und der Seilschaften Berlusconis bietet.

Wer Italien liebt und gleichzeitig sich für Kultur und Kulturgeschichte interessiert, wer bei seinem nächsten Aufenthalt in diesem wunderschönen Land einmal ganz andere Winkel entdecken und andere Landschaften bereisen möchte, wer teilhaben möchte an einer faszinierenden und außergewöhnlichen Forschungsreise durch ein Land der Literaten und Künstler, das durch viele Gespräche mit ganz normalen Menschen erschlossen wird, der wird mit diesem Buch glücklich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter Krackowizer TOP 500 REZENSENT
In 24 sehr gut recherchierten und überwiegend interessanten Beiträge schildert Christina Höfferer Kunst und Künstler. Allerdings nicht wie der Titel aussagt, von (ganz) Italien, sondern nur vom Norden bis Rom einschließlich einem Beitrag von Sardinien. Was aber dem Inhalt und der Information nicht von Nachteil ist ' rund 210 Seiten sind durchaus erst einmal ausreichend. Vielleicht folgt ja noch ein Band zwei mit Beiträgen aus dem Süden Italiens.

Neben Bekannterem wie 'Die Frauen von Asolo' (Caterina Cornaro, Eleonora Duse und Frey Stark), Pier Paolo Pasolini oder Federico Fellini sind aber doch etliche interessante Beiträge über weitgehend Unbekannteres zu finden. Beispielsweise der Aufstieg und Fall der Familie Bentivoglio in Bologna, das Kapitel 'Neue Schifffahrt an der Achterlbrücke' ' die Navigli von Mailand, 'Die Gärten der Finzi-Contini' ' Giorgio Bassani in Ferrara oder über die 'Casa Morpurgo in Triest', einer Wohnung eines jüdischen Bankiers in Triest mit prächtigem Interieur, das auch immer wieder als Filmkulisse dient.

Der gute Stil von Frau Höfferer fällt beispielsweise im Beitrag über 'Die ewige Ruhe am Fuße der Pyramide', des Friedhofs der Nicht-Katholiken in Rom, sehr angenehm auf. Darin beschreibt sie einen persönlichen Besuch dieses Friedhofs im Südosten Roms, die Gespräche mit Personen, die sie dort trifft. Gespräche mit Zeitzeugen sind überhaupt ein Merkmal vieler Beiträge und bereichern die Beiträge. So auch im Artikel über 'Das Grab des Architekten' Carlo Scarpa in San Vito d'Altivole. Sie sprach mit dem Architekten Luciano Gemin, Schüler und Kollege von Carlo Scarpa. Bei anderen Künstlernimmt sich Höfferer nur einzelne Werke heraus und beleuchtet dabei den Künstler. Beispielsweise Antonio Canova. Dem Leser wird dadurch klarer, weshalb Canova sich ausgerechnet in seinem kleinen Heimatdorf Possagno sich eines der bekanntesten Monumente geschaffen hatte.

Ein angenehm verständlich geschriebenes Kunstbuch über norditalienische Künstler oder Kunstobjekte, einmal ganz abseits von Jahrtausende alten Steinmonumenten oder untergegangenen Völkern auf der Apennin-Halbinsel.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Christina Höfferer, eine österreichische Reise- und Radjournalistin, nimmt den Leser mit auf eine kulturelle Reise durch Italien. Sie zeigt uns zunächst Besonderheiten von Piemont, das in ihren Augen herb, deftig und genussvoll ist. Dass sich in dieser Region vieles um das Essen und um die Trüffel dreht, ist allen bekannt, die sich mit entsprechenden Kochbüchern befassen oder selbst bereits, dem Kulinarischen nicht abgeneigt, in Piemont in die Töpfe guter Köche geschaut haben.

Die Autorin berichtet über Alba, der Hauptstadt der weißen Trüffel, aber auch über den in Alba geborenen Schriftsteller Beppe Fenoglio, der den Partisanenkrieg der Widerstandsbewegung während des Faschismus in Italien beschrieb. Sie schreibt auch über Asti und die Sehenswürdigkeiten dort und über einen legendären Rennrad-Pionier aus jener Stadt.

Diesen Wechsel von Kurzportraits interessanter Persönlichkeiten einzelner Regionen Italiens und der Schilderung von Landschaften, Orten und Sehenswürdigkeiten setzt sie in den folgenden 23 bebilderten Kapiteln fort. Gerade die Tatsache, dass sie immer wieder von Menschen erzählt, machen die Reisebeschreibungen So lebendig.

Die Autorin lernt die Tochter des Weingutsbesitzers Angelo Gaja kennen, welche sie über die Grundlagen des Ruhmes von Barbaresco aufklärt. Höfferer berichtet von ihren Eindrücken im Castello von Barbaresco, erzählt kurz die Familiengeschichte des Winzergeschlechts Gaja, bevor sie sich nach Bologna begibt. (Die Weine dieses Winzers sind übrigens superlecker.)

Es führt zu weit, alle Stationen ihrer Reise hier aufzuführen. Sehr gut gefallen haben mir die beiden Kapitel, die Höfferers Reise durch das Land der Etrusker beschreiben und berührt hat mich, dass die Autorin ein Kapitel den "Gärten der Finzi-Contini" widmet. Das großartige Buch Bassanis und den Film mit Helmut Berger kenne ich. Dass die Gärten der Finzi-Contini in Wirklichkeit nicht existieren, war mir bekannt, nicht aber dass der Autor sie an einer Stelle der Stadt Ferrara imaginierte, wo sich einst eine Delizia der Familie Este befand.

Fellini ist ein Thema, ein anderes Sardinien und die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Grazia Deledda, deren hochgelobtes Erzählwerk um ihre Heimat Sardinien kreist.

Sehr gut gelungen ist die Beschreibung des Caffé Greco in Rom. Hier arbeiteten nicht nur Goethe, Dumas und Gogol, sondern unzählige weitaus weniger bekannte Schriftsteller. Zu den Schätzen des Kaffeehauses zählt ein Gemälde der Malerin Angelika Kauffmann. Sie war eine gute Freundin Goethes.

Einige sehr interessante Gebäude in Rom, die man als Normaltourist möglicherweise übersieht, kommen zur Sprache. Zu diesen gehört das "Keats-Shelley-Haus" an der Spanischen Treppe.

Dem berühmten Schriftsteller Cesare Pavese ist ein Kapitel gewidmet, dessen bekanntestes Werk "Der Mond und die Johannisfeuer", in alle Sprachen der Welt übersetzt wurde. Sehr lobenswert.

Begeistert bin ich natürlich, dass Christina Höfferer den von mir hoch geschätzten Lord Byron nicht vergessen hat und ihre Betrachtung Venedigs mit ihm beginnt. Byron lebte anderthalb Jahre in Venedig. Welch` Glück ist jenen beschieden, die ähnlich wie er, so viele Monate in dieser Stadt verweilen dürfen.

Ein gelungenes Buch. Empfehlenswert.
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