Produktinformation
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Disturbed haben gelernt, ihr musikalisches Feld effektiver zu beackern. Da die Band keinen Bock auf aufgeblasene High-End-Produktionen und allzu viele Ausflüge in rock-fremde Bereiche hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als auf abwechslungsreiche Riffs und eindringliche Vocals zu setzen. Beides gelingt ihr auf Believe vorzüglich. Das Riffing wirkt relativ kompakt und traditionell, offenbart bei genauerem Hinhören aber viele interessante Details und originelle Wendungen.
Die größten Fortschritte hat allerdings Sänger David Draiman gemacht, der fast jeden der zwölf Tracks mit eigenständigen, unter die Haut gehenden Melodielinien veredelt. Sein einzigartiges Organ prägt Believe von der ersten bis zur letzten Sekunde und dürfte Disturbed nicht nur in den USA, sondern auch hier zu Lande zahlreiche neue Fans bescheren. --Michael Rensen
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Insgesamt kommen die Songs allesamt noch einen Tick old-school mäßiger rüber, können also auch für Fans von Maiden/Priest/Manowar interessant sein, wenn diese ein wenig für modernere Sounds geöffnet sind. Immerhin zählt Joey DeMaio zu den größten Fans des Quartets und auch Disturbed selbst sind eher zu traditionellem Metal als zu Nu Metal hingezogen. Modern ist hier lediglich die Produktion mit den extra fetten Gitarren, ansonsten rockt man sich ohne Raps, Scratches oder anderes Trendzeugs durch die Songs.
Anspieltips: Der Opener "Prayer" (auch als Quicktime-Video auf der CD), der Titelsong, "Intoxication", "Bound" sowie die brilliante Gänsehaut-Ballade "Darkness" zum Abschluss.
Fazit: Eine Band die zeigt, wie leicht sich moderne Sounds mit traditionellem Songwriting kombinieren lassen und sowohl für old- als auch für new-school Fans gleichermaßen empfehlenswert.
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