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Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten: Eine spirituelle Suche
 
 
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Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten: Eine spirituelle Suche [Gebundene Ausgabe]

Stephen Batchelor , Renate Seifarth
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Ludwig Buchverlag (14. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453280067
  • ISBN-13: 978-3453280069
  • Originaltitel: Confessions of a Buddhist Atheist
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 313.013 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Stephen Batchelor
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die alte Weisheit Buddhas für die Welt von heute

An den Buddhismus muss man nicht »glauben« – und schon gar nicht an Wiedergeburt und Nirwana: Der international bekannte Buddhist und Bestsellerautor Stephen Batchelor befreit die fernöstliche Weisheitslehre vom religiösen Überbau und beweist eindringlich, dass sie vor allem eine praktische Anleitung für ein authentisches Leben im Hier und Jetzt ist. Sein neues Buch ist die spannende Geschichte einer lebenslangen Sinnsuche. Sie wird nicht nur Buddhisten faszinieren, sondern alle »Ungläubigen« auf der Suche nach Orientierung.

Als Jugendlicher landet Stephen Batchelor Anfang der 70er Jahre eher zufällig in Indien und entdeckt den Buddhismus. Mit 21 wird er Mönch und beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Formen des tibetischen und des Zen-Buddhismus. Doch bald kommen ihm Zweifel, denn die im Buddhismus so zentrale Vorstellung der Wiedergeburt ist seinem westlich geprägten Denken nicht zugänglich.

Batchelors tiefe Glaubenskrise und seine Auseinandersetzung mit dem historischen Buddha bringen ihn zu der Überzeugung, dass man für die zeitlose Weisheit des Buddhismus Worte und Ausdrucksformen finden muss, die auch im Westen verstanden werden. Für ihn ist er keine Religion, sondern der Weg zu einem achtsamen, mitfühlenden Denken und Handeln in einer leiderfüllten Welt – ein Weg, der uns auch heute noch bereichern und erfüllen kann. Stephen Batchelors Geschichte inspiriert alle, für die stetiges Zweifeln und die Auseinandersetzung mit religiösen Dogmen untrennbar mit Erkenntnis und mit Spiritualität verbunden sind.

Die packende Geschichte einer Sinnsuche – nicht nur für Buddhisten.

Über den Autor

Stephen Batchelor, geboren 1953 in Dundee/Schottland, war lange Jahre Mönch in der Zen- und der tibetischen Tradition, hat klassische buddhistische Texte aus dem Tibetischen übersetzt und ist Autor zahlreicher Bücher über den Buddhismus, unter anderem „Mit dem Bösen leben“ und „Mit anderen allein“. Sein Buch „Buddhismus für Ungläubige“ wurde ein internationaler Bestseller. Batchelor ist Mitbegründer des Sharpham College für buddhistische Studien in Devon, England, und leitet weltweit Meditationsretreats. Er lebt mit seiner Frau Martine in Frankreich.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Stille Revolution 25. Juli 2010
Von qilin
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach dem Titel und auf den ersten Blick eine einfache 'religiöse Autobiographie', ist dieses Buch so etwas wie geistiger Sprengstoff - eine durchaus fundierte 'Neubewertung' oder 'Neugewichtung' des Buddhismus von einem ausgewiesenen und bekannten westlichen Fachmann - wenig Wunder, dass Manche schon meinten, vor einer 'Batchelorization' des westlichen Buddhismus warnen zu müssen. Einige seiner praktischen Schlussfolgerungen sind allerdings vom 'Engagierten Buddhismus' des Dalai Lama, Thich Nhat Hanhs und Sulak Sivaraksas schon vorweggenommen worden, aber als zusammenhängende und historisch weitgehend belegbare Theorie sind die Gedanken neu.
Batchelor versucht vor dem Hintergrund seiner persönlichen Biographie in Vajrayana, Zen und Theravada den Palikanon auf breiter Front zu durchforsten - zuerst danach, was an den Texten *nicht* mit den damals in Indien gängigen Ansichten übereinstimmt, was also für die damalige Zeit tatsächlich neu und bemerkenswert war und deshalb keinesfalls zum 'Rahmen' der Berichte gehören kann, und dann nach den verstreuten ("wie mit der Schrotflinte verteilten") Hinweisen auf die historischen Hintergründe der (im Palikanon ja weniger beachteten) äußeren Abläufe. Dass einige Vermutungen in dieser Richtung etwas spekulativ wirken, tut der Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse keinen Abbruch. Die Gestalt des historischen Buddha nimmt menschliche und glaubwürdige Dimensionen an und verliert nur das, was er selbst gar nicht für sich in Anspruch genommen hatte - die 'göttliche Aura'...
Dass die Anhänge und Anmerkungen, das Sachregister und besonders die umfangreiche Bibliographie eine Fundgrube für sich sind, sei nur am Rande angemerkt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Schmelzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was geschieht, wenn ein westlicher Wahrheitssucher auf den Spuren Buddhas wandelt und unerschrocken buddhistische Lehren auf ihre "Tauglichkeit" für das eigene Leben prüft? Stephen Batchelor landete als Jugendlicher eher zufällig in Indien und entdeckt den Buddhismus. Mit 21 Jahren wird er Mönch, lernt die unterschiedlichen Formen des tibetischen Buddhismus und des ZEN kennen und beginnt, sie nach anfänglicher Begeisterung zu hinterfragen. Herausgekommen ist ein faszinierendes Werk, die persönliche Lebensgeschichte eines unermüdlich nach Wahrheit Suchenden, das in dieser neuen Auflage nichts an Frische und Authentizität verloren hat.

Manche Erlebnisse und Schlussfolgerungen sind recht subjektiv - wie beispielsweise der Zweifel am Wiedergeburtsgedanken oder eine gewisse Skepsis gegenüber tantrischen Formen - aber gerade dadurch ist es eine spannende Lektüre. Man erfährt viel über die Geschichte des Buddhismus, unterlegt mit kritischen Betrachtungen, ob manche Überzeugungen nicht mittlerweile antiquiert sein könnten. Immer wieder hinterfragt sich der Autor dabei selbst: Geht er nur einem Glauben, einer Geschichte nach, oder ist es für Ihn wahr, was er übermittelt bekommt? Die Liebe für diesen Weg ist aber durch alle Zeilen hindurch zu spüren - der Weg der Wahrheit, alles zu prüfen, ob es für eine selbst wirklich stimmt, ein Weg, den auch der Buddha gegangen ist...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von athies
Format:Gebundene Ausgabe
"Zu sagen: 'Ich weiß es nicht', bedeutet nicht, eine Schwäche oder Unwissenheit zuzugeben, sondern ist ein Akt der Aufrichtigkeit: ein ehrliches Annehmen der Grenzen, die die menschliche Situation mit sich bringt, wenn wir der 'großen Frage von Geburt und Tod gegenüberstehen'. Dieser tiefe Agnostizismus ist mehr als die bloße Weigerung eines konventionellen Agnostizismus, einen Standpunkt zu der Frage einzunehmen, ob Gott existiert oder der Geist den körperlichen Tod überlebt. Er ist die Bereitschaft, die fundamentale Fassungslosigkeit einer endlichen, fehlbaren Kreatur als die Grundlage eines Lebens anzunehmen, das sich nicht länger am oberflächlichen Trost von Gewissheiten festhält."

Worte wie diese machen Stephen Batchelors Buch zu einer Herausforderung für jeden religiös und spirituell geneigten Menschen. Denn es gibt in der eigenen Lebensphilosophie wohl nichts Schmerzhafteres, als sich von alten Glaubenssätzen zu lösen, die vermeintliche Sicherheit versprechen - sei es durch einen Gott, ein Leben nach dem Tod oder eine andere transzendente Wirklichkeit hinter den Dingen. Stephen Batchelor ist genau diesen Weg gegangen: Während seiner Laufbahn zunächst als tibetischer und anschließend als koreanischer Mönch (Zen-Tradition) begann er die Grundlagen des orthodoxen Buddhismus, wie Karma und Wiedergeburt, anzuzweifeln. Über die Jahre folgte daraus eine innere Reduzierung der Lehre des historischen Buddha und eine eigene Interpretation dessen Lebens aufgrund des Pali-Kanons, den Batchelor eingehend studiert hat.

Beides beschreibt Batchelor auf sehr unterhaltsame Weise: 1. Seinen Weg vom Mönch zum Laien und die damit verbundene innere Wandlung und 2. die Geschichte und Lehre des Siddhatta Gotama, wie Batchelor sie sieht und sich über die Zeit erarbeitet hat. Nie hat man dabei den Eindruck, Batchelor würde seine Version für die einzig wahre und richtige halten. Im Gegenteil betont er die Lückenhaftigkeit und Widersprüchlichkeit der textlichen Grundlagen (Pali-Kanon), spricht von "könnte so gewesen sein" anstatt von "ist so gewesen", und widmet sich vornehmlich dem eigenen Zweifel am orthodoxen Buddhismus, ohne sich dabei im allgemeinen Gültigkeitsanspruch zu verlieren. Spielerisch wechselt er zwischen Siddhatta Gotamas und seinem eigenen Lebensweg umher und hievt den historischen Buddha in eine säkulare Wirklichkeit, die ihn soviel verletzlicher, fehlbarer und menschlicher erscheinen lässt.

"Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten" ist wertvolle Orientierungshilfe, spannenden Autobiografie und lehrreiches buddhistisches Geschichtsbuch in einem. Es zeigt einen praktikablen Weg für jene auf, die den spirituellen Boden unter den Füßen verloren haben und sich in einer vermeintlich kalten Wirklichkeit wiederfinden, in der es weder einen Schöpfergott, noch Wiedergeburt, noch Jenseits gibt. Für alle anderen, weniger Gebeutelte, ist "Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten" einfach ein unterhaltsames und inspirerendes Buch, das Lust am Zweifeln macht.
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