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Bekenntnisse (dtv Sachbuch) Taschenbuch – 1. Juni 1997

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Bekenntnisse
OT Confessiones EZ entstanden um 400 EA vor 1470 DE 1672 Form Autobiografie Epoche christlich-römische Spätantike
Die Bekenntnisse von Aurelius Augustinus schildern den Kampf zwischen den körperlichen und geistigen Dimensionen des Menschen, die Auseinandersetzung einer faszinierenden Person mit sich selbst und seiner Biografie, die dem Leser zugleich Wegweiser zu Gott sein soll. Es ist die Geschichte einer Bekehrung, fesselnd in ihrer Suche nach Ruhe und absoluter Wahrheit, erschreckend in der konsequenten Ablehnung des körperlichen Menschen.
Entstehung: Die Bekenntnisse zeugen von einer Epoche, die man als »Zeitalter der Angst« bezeichnet hat. Die römische Welt versank: Bereits in zwei Teile gespalten, wurde Rom von wandernden Völkern angegriffen, im Jahr 410 von den Goten erobert. Um 400 zogen die Wandalen durch römische Provinzen und eroberten 438 Karthago. Der christliche Glaube war Staatsreligion geworden und hatte den Kaiserkult abgelöst. Die Strukturen des römischen Reiches waren einem tief greifenden Wandel unterzogen; historisch kann vom Ende der Antike gesprochen werden. Mit Augustinus beginnt die Geistesgeschichte des christlichen Mittelalters, die in den Bekenntnissen ihren exemplarischen Ausgangspunkt erhält.
Inhalt: Augustinus beginnt mit harscher Kritik an den Bildungsinhalten, die er in der Schule erlernte, die ihn aber nur von Gott entfernten. Ebenso scharf geht er mit sinnlichen und körperlichen Vergnügungen ins Gericht. Ausführlich beschreibt er seine fehlgeleitete Leidenschaft, die er auf körperliche Genüsse und materiellen Reichtum zurückführte, anstatt sie als eine Sehnsucht nach Gott zu verstehen. Mit Verachtung schildert er seine Jugendzeit voller Irrtümer, Vergehen und Sünden, berichtet von seinem geistigen »Irrweg« zur heidnischen Philosophie und zum Manichäismus.
Über die Lehren Platons kommt Augustinus zu Paulus und zur Einsicht Gottes. »Nimm und lies« fordert ihn im 8. Buch eine Stimme auf. Er greift zum Römerbrief und wird von der zweifelsfreien Einsicht übermannt. In einem Akt der Erleuchtung begreift er Gott als das Zentrum seiner Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte.
Zunächst nur eingestreut finden sich knappe Bestimmungen fundamentaler philosophischer Begriffe wie des Schönen. Nach der Schilderung seiner Bekehrung bestimmen diese theologisch-philosophischen Spekulationen und Reflexionen die weiteren Bücher. Augustinus entwirft darin eine Theorie des Geistes, der Sinne und des Gedächtnisses sowie eine Auslegung der Genesis. Berühmt ist die Abhandlung über die Zeit im 11. Buch.
Aufbau: Die Bekenntnisse sind eine Mischung aus verzweifelter Anrufung Gottes, philosophisch-theologischer Spekulation und Autobiografie. Die 13 Bücher richten sich an Gott, schildern den stilisierten Werdegang des Verfassers so, dass der Leser sich darin wiederfinden kann.
Wirkung: Die Schriften des Augustinus haben das christliche Abendland zutiefst geprägt; durch seine Verbindung von philosophischer Reflexion und christlichem Glauben kann er als Vater der Theologie gelten. Mit den Bekenntnissen schuf er das Genre der Autobiografie; er prägte eine Literaturform, die den eigenen Werdegang reflektiert, das Individuelle mit dem Allgemeinen verbindet und damit dem Leser Anleitung zur Selbstreflexion gibt. Bereits zu Lebzeiten, im Mittelalter, in der Renaissance und bis in die Moderne hinein war und ist Augstinus der wohl meistgelesene christliche Philosoph. U. S.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Aurelius Augustinus, 354-430 n.Chr., stammte aus Nordafrika und war Rhetoriklehrer in Karthago, Rom und Mailand. Nach seinem Bekehrungserlebnis 387 ließ er sich von Bischof Ambrosius in Mailand taufen. Rückkehr nach Afrika; nach Klosterleben und Priesterweihe wurde er Bischof von Hippo. Schon zu Lebzeiten war er im gesamten Abendland berühmt als Prediger, Berater und Kämpfer gegen verschiedene Sekten. Heute gilt er als der größte lateinische Kirchenlehrer des christlichen Altertums.


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Die vorliegende Ausgabe im dtv enthält auch die Bücher 11-13, ist also eine komplette Ausgabe.
Sie ist die deutsche Taschenbuch-Version der ursprünglich einmal zweisprachigen Ausgabe im Artemis & Winkler-Verlag, Übersetzer ist Wilhelm Thimme. Soweit ich den Markt überblicke, ist dies die einzige erhältliche zitierfähige deutsche Ausgabe (lat. die bei Teubner erschienene).
Dies alles, wie gesagt, nur als Ergänzung und Entscheidungshilfe für mögliche Käufer.
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Bekenntnisse sind das bekannteste Werk des Philosophen und Theologen Augustinus. Es gibt dieses Buch in 2 Versionen: die eine enthält nur die Biographie von Augustinus und endet mit dem 10. Buch. Es wurde der "philosophischste" und komplizierteste Teil des Werkes ausgelassen, um eine allgemeine Verständlichkeit zu ermöglichen. In der Lebensgeschichte von Augustinus findet man interessante Gedanken der Moraltheologie und Philosophie. Die komplette Ausgabe beinhaltet auch die restlichen 4 "Bücher", in denen eine Deutung der Genesis geliefert wird, die wirklich tiefgrundig und faszienierend ist, mit vielen metaphysischen Überlegungen. Es findet sich dort erstaunliches vorweggenommen: das "cogito ergo sum" von Descartes, viele Gedanken von Kant, Hume, Popper und anderen Philosophen. Er behandelt Themen des subjektiven Erlebens der Welt, der Funktion des Gedächtnisses. Augustinus' Abhandlung über die Zeit ist bis heute die einflußreichste (die beste!) über dieses Thema, diskutiert auch von Physikern wie Stephen Hawking. Es bedarf einer Einstellung auf den Sprachstyl, der jedoch weit von der Komplexheit der Kantschen Sprache entfernt ist.
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Der Klassiker der Bekehrung: Augustinus Weg vom Manichäer zum Kirchenvater. Die persönliche Schilderung seines Wegs zu Gott aus der Verwirrung zwischen römischer Spaßgesellschaft und gnostischen Heilslehren ist in unserer Zeit zwischen Konsum und Esoterik so aktuell wie seit 1500 Jahren nicht mehr. Augustinus formuliert literarische und spirituell bestechend sein Leben als Gebet, als Beichte.
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Die Bekenntnisse des hl. Augustinus gehören zu den Klassikern spätantiker philosophischer bzw. theologischer Literatur. Er beschreibt darin sein Leben und seine Bekehrung. Obwohl dieser Text doch merklich stilisiert und übertrieben ist bietet er doch einen guten Einblick in eine religiös suchende und von inneren Konflikten zerrissene Persönlichkeit, die durchaus auch für "moderne" Menschen mit ähnlichen "Problemen" interessant sein dürften. Die Lektüre ist allerdings manchmal recht mühsam, besonders dann, wenn man sich durch die eingestreuten Anrufungen an Gott richtiggehend quälen muß. Nimmt man dies jedoch in Kauf, so kann man aus diesem Buch eigentlich nur Gewinn ziehen
Kommentar 10 von 22 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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