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Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren Erster Teil. Unbekannter Einband – 1984


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Berlin und Weimar. Aufbau-Verlag. 1984. (1984)
  • ASIN: B0039OTS8O
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)

Mehr über den Autor

Bis heute gilt er vielen als der Inbegriff der deutschen Literatur: Thomas Mann (1875-1955), der Literaturnobelpreisträger von 1929. Diese höchste Auszeichnung erhielt er für seinen ersten Roman "Die Buddenbrooks", ein Jahrhundertwerk, das als Schlüsselroman seiner Zeit gilt. Kurz nach diesem Triumph begann für Thomas Mann die Zeit des Exils, zunächst in der Schweiz, unterbrochen von Reisen in die USA, wo ihm 1938 die Ehrendoktorwürde der Columbia University, New York, verliehen wurde. 1941 siedelte er nach Kalifornien über, drei Jahre später wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955 starb. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Der Tod in Venedig", "Der Zauberberg" und "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rappel am 14. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Leicht ist "Felix Krull" nicht nur dem Gewicht nach im Vergleich zu anderen Thomas Mann Büchern. Auch inhaltlich ist die Geschichte weitaus weniger sperrig als beispielsweise Manns Dr Faustus oder der Zauberberg. Das muss auch so sein, denn der Protagonist des Romans, Felix Krull, führt ein leichtes Leben. Nicht von Natur aus. Seine Familie verarmt, das verwöhnte und von Dienern umgebene Bürgerssöhnchen muss plötzlich selbst Liftboy und Kellner werden - man könnte meinen, es handle sich um einen Stoff für eine Tragödie. Weit gefehlt! Felix Krull ist ein Schelm vergleichbar mit Simplicissimus, Don Quichote oder demTaugenichts. Sein Optimismus, seine Selbstüberzeugung und seine lebensbejaende Haltung sind nicht zu brechen. Der Roman ist ein Buch, bei dessen Lesen man sich immer wieder an der eigenen Nase nimmt. Natürlich will man nicht steheln und betrügen wie Krull, aber ein wenig von seiner optimistischen und immer mit dem Blick nach vorne gerichteten Lebenseinstellung zu borgen, könnte wohl kaum jemandem schaden. Das Leben ist ein Spiel, in dem man gewinnt und verliert. Schön, dass Thomas Mann sich am Ende seines Lebens zu einer solchen Aussage durchringen konnte. Die Sprache Thomas Manns lässt nichts zu wünschen übrig. Möchten Deutschschüler Stil lernen, so sollten sie Thomas Mann "lernen". Kompliziert sind manche Sätze schon, durch die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Inhalts wird das aber selbst für Leute, die nicht so gerne konstruierte Sätze lesen, mehr als kompensiert. Einfach lesenswert!Lesen Sie weiter... ›
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. November 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Kaum ein Roman zuvor hat mich so beeindruckt, wie Felix Krull es tat. Dagegen wirken sich die Buddenbrocks wie ein Schuljungenstreich aus ( natürlich sei angemerkt das dazwischen ca. 50 Jahre Lebenserfahrung liegen). Ein brillianter Plot führt uns von den Kindertage Krulls im Rheinland in die schon damals sündige Großstadt Frankfurt mit all ihrem käuflich zu erstehenden Luxus ( körperl. Liebe eingeschlossen). In diesem gesellschaftl. Mikrokosmos lernt der mittellose Felix die Freuden der Oberschicht durch nächtelange Beobachtung verstehen. Durch Beziehungen gerät er an eine Liftboy/Kellner-Anstellung in einem exaltierten Pariser Hotel, in dem er schliesslich die Bekanntschaft mit Louis, einem Luxemburgischen Markgrafen macht, der aus Liebespein einen Identitätswechsel vorschlägt... Der Roman lebt vom handlungsreichen Plot und den erfrischenden in Mannscher Manier gehaltenen Monologen zu Liebe, Seinslehre, Künstlertum und dem Leben an sich. Etwas sauer stösst anfänglich die grenzenlose Selbsterhöhung des Helden auf, die jedoch im Laufe des Textes immer deutlicher als ironische Überzeichnung den (selbstverliebten) Leser zum Überdenken einlädt. Ein hochaktuelles Thema in unserer heutigen Ego-Welt. Neben "Lotte in Weimar" sein bestes Werk.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Polygraph am 4. April 2009
Format: Taschenbuch
Thomas Manns schrieb sein letztes Buch, "den Krull", mit 79 Jahren. Vergleicht man dieses Buch mit den Alterswerken der etablierten literarischer Seniorenetage unserer Zeit, dann zeigt sich ein weiteres Mal, was echtes Genie ist, und was nur Talent: Während Walser, Updike und Roth Jahr für Jahr die vorhersehbare Litanei eines gealterten Melancholikers auswerfen, der über seine schwindende Erektionsfähigkeit sinniert und sein rückläufiges Libido beklagt, und der sich irgendwann im Laufe des Buches an eine kesse 17-jährige ranschmeisst, liefert Thomas Mann eine Jugendbeschreibung ab, die an Reichtum, sprachlicher Vielfalt und purer Lebenslust kaum mehr zu überbieten ist.

Mit Felix Krull, dem sprachgewandten Schlitzohr, dem spielerischen Schelm, dem Kleinkriminellen, der nahezu jedermann fasziniert und der egal, wohin er geht, sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist Mann (der niemals für seine Figurenzeichnung bekannt war) nocheinmal ein Charakter gelungen, den man niemals vergisst: Seine Abenteuer, erst in Frankfurt, dann als Kellner und Aufzugführer in Paris, und schliesslich als vermeintlicher Lord in Lissabon, der von der gesamten Schickeria hofiert wird, obwohl er doch nur die stachelige Tochter des Hauses verführen will, sind ein wahrer Genuss, seine gesetzwidrigen Aktivitäten, getarnt in geschliffene Monologe, jedes Mal aufs Neue so amüsant und originell, dass sich niemals Langeweile einstellt. Egal auf welchem Bahnhof Krull aussteigt, er verlässt die Stadt mit vollen Taschen und in guter Kleidung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Juni 2002
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die 4 CDs enthalten Mitschnitte aus den Jahren 1953-55 der von Thomas Mann kurz vor seinem Tod 1955 vorgenommenen Lesereise zum Felix Krull.

Thomas Mann liest: Zweites Buch, 5., 7. (Ausschnitt), 8. (Ausschnitt) Kapitel; Drittes Buch, 1. (Ausschnitt), 5., 10. Kapitel. - Die Aufnahmen sind von verschiedener, jedoch niemals schlechter, Tonqualität.

Es ist eine Freude, dem Meister höchstselbst zu lauschen, zumal die Aufnahmen sehr authentisch sind: Das Umblättern der Seiten ist ebenso zu hören wie die Reaktionen der Zuhörer, und selbst ein Thomas Mann ist nicht davor gefeit, sich gelegentlich zu verlesen.

Was das Buch als solches betrifft, so ist der 1954 erschienene Schelmenroman ein guter Einstieg in die Literatur Thomas Manns. - Erzählt wird die äußerst amüsante, mit feiner Ironie durchwobene Lebensgeschichte eines weltgewandten Lebenskünstlers; ...böse Zungen mögen gar sprechen von der eines Betrügers, ...genauer: des Betrügers schlechthin: Felix Krull - und zwar von niemand geringerem als von diesem höchstselbst!
Sicher, die Syntax ist kompliziert, setzt voraus, dass der Leser sich darauf einlässt und erfordert Konzentration und Geduld; - in ihrer Schönheit, der Poesie ihrer vollendeten Komposition entschädigt sie jedoch vollkommen dafür. Und nicht nur durch diese. Der geneigte Leser wird, abgesehen von dem herrlichen Plot, verwöhnt mit einer Priese (gut verständlicher) Philosophie und Lebenswahrheiten über menschliches Zwischeneinander und über die Liebe, bei denen man sich zurücklehnt und sie sich auf der Zunge noch einmal zergehen lässt.
"Der Memoiren erster Teil" lautet der Untertitel.
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