Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Praxisnahes Buch für ein ansteckenderes Christsein!, 4. August 2004
Von Ein Kunde
Statistiken zu Folge, haben sich 90% aller Christen nicht über Großevangelisationen oder ähnliches bekehrt, sondern durch den persönlichen Kontakt zu einem anderen Christen. Auch wenn Menschen anfangen Gemeinden regelmäßig zu besuchen, liegt das meistens an den "netten Leuten" und nicht an dem interessanten Gottesdienst. Wir stellen also fest, dass wir als Christen auf dieser Erde eine große Verantwortung haben, das Evangelium weiterzusagen. Und das geschieht am effektivsten durch den persönlichen kontakt zu Nichtchristen am Arbeitsplatz, in der Schule, oder im Verein. Bill Hybels, Pastor der WillowCreek-Gemeinde udn Mark Mittelberg, der Leiter des Arbeitsreiches Evangelisation der gleichen Gemeinde, widmen sich in diesem Buch dem Thema wie wir als Christen ein ansteckendes Christsein leben können, so dass andere durch uns von Jesus erfahren. Hierfür wird eine Formel aufgestellt, die sich beim näheren Hinsehen als eine klare, einsichtige Konzeption entpuppt, wie Christen unfruchtbaren isolation herausgeführt werden können. Natürlich ist das bUch keine trockene Theorie, sondern die Autoren verwenden zahlreiche, lebensnahe Beispiele. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich als Christ seiner wichtigen Aufgabe bewusst ist, und auf dieser Welt Menschen für Christus gewinnen will.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut aber etwas zu einseitig ..., 24. März 2008
Bill Hybels schreibt dieses Buch mit einer klaren Aussage: Bekehre nicht - lebe!". Dieses Buch versteht sich als Anleitung und Ermutigung. Dazu wird der Autor direkt in den ersten Kapiteln persönlich und berichtet von selbst gemachten Erfahrungen (wobei bei mir jedoch das Gefühl aufkam, dass es wieder einer der vielen zurechtgestutzten Geschichten ist). Er geht zunächst darauf ein, was es heißt Christ zu sein und wiegt fast kaufmännisch ab, was es bringt und fordert.
Der Titel lässt sich meines Erachtens in Sei ein authentischer Christ - so wird Dein Christsein für andere interessant." (Hybels schreibt hier jedoch von Neugier und nicht von Interesse) abändern. Bill Hybels fordert, dass wir Christen uns am Vorbild Jesu orientieren und dass dies Auswirkungen auf unser Handeln und Denken haben soll. Er redet hier von einem Gottesfürchtigen Leben, welches selbst Auswirkungen auf meine Mitmenschen hat. Im Vorbild und auch im Anders sein (z.B. in den Ansichten).
Dabei fordert er auf, dass man seinen eigenen Stil findet und zeigt anhand biblischer Personen (Petrus, Paulus), wie dies aussehen kann. Der eigene Glaube soll auf eine authentische und natürliche Art weitergegeben werden. Ansteckende Christen" führen zu ansteckenden Gemeinden" - schreibt er.
Insgesamt hangelt sich der Autor an der von ihm aufgestellten Formel durch:
hE + uN + kK = mE
Übertragen bedeutet diese: hoher Echtheitsgrad + unmittelbare Nähe + klare Kommunikation = maximaler Effekt.
Die drei Summanden dieser Gleichung kann ich zunächst ohne weitere Probleme teilen und auch auf die Jugendarbeit und meinen Predigtdienst übertragen. Das ist meiner Meinung die Grundlage von ansteckender Verkündgung. Allerdings stoße ich mich an dem gedachten Ergebnis maximaler Effekt. Für mich geht es bei meiner Verkündigung nicht um maximalen Effekt!
Ich denke, dass an dieser Stelle eher maximaler Raum für Gottes Wirken stehen müsste. Als Christ und Prediger habe ich den Auftrag Raum für Gottes Wirken zu schaffen. Beim Lesen hatte ich jedoch manchmal das Gefühl, dass mehr von dem Einzelnen als von Gott abhängt. Es geht hier nicht darum, nur selbst etwas zu bewirken (Effekt im Sinne von efficere = bewirken), sondern um Gott Wirken lassen.
Das Problem von Formeln ist, dass sie durch ihre Klarheit (auch wenn diese Formel die Forderung nach klarer Kommunikation nicht unbedingt erfüllt) auf den ersten Blick einzig gültige Definitionen zu sein scheinen. Das ist im theologischen jedoch nicht der Fall. Daher fällt es mir schwer, das Christsein auf diese Formel zu verkürzen. Sie macht den Anschein, als wäre das alles und die Zauberformel.
Das Buch hat mich dazu gebracht noch mal über authentisches Christ sein nachzudenken. Ich werde weiterführend dazu noch mal das Buch von Fromm, Erich: Authentisch Leben. Lesen. Das Buch hat mir, obwohl ich nicht alle Ansichten teile, noch mal interessante Ansätze dargestellt und mir noch mal ins Bewusstsein gerufen, dass es immer wieder darum geht, Christsein authentisch zu leben. Das heißt: Nicht an den Menschen und ihrer Lebenssituation vorbei reden, sondern selbst in Jesus Christus gegründet sein und immer wieder an seinem Vorbild und Handeln orientiert leben.
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