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Am Beispiel des Hummers Taschenbuch – 18. November 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 64 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (18. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462041266
  • ISBN-13: 978-3462041262
  • Originaltitel: Consider the Lobster
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.456 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gerade einmal 46 Jahre alt, nahm sich David Foster Wallace im September 2008 das Leben. Sein Werk gehört zum Vielseitigsten und Interessantesten der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur. Er verfasste hochkomplexe Romane wie "Infinite Jest" ebenso wie Satiren, Reportagen oder Sachbücher. Für die New York Times erschloss er in einem legendären Essay "Roger Federer as Religious Experience", und in "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich" erweist er sich als feiner Beobachter des Geschehens auf einem Luxus-Kreuzfahrtdampfer. Erste Geschichten und einen Roman schrieb er während seines Studiums von Literatur und Philosophie. Seit 2002 lehrte am Pomona College im kalifornischen Claremont Englisch und "Creative Wiriting". Geboren wurde David Foster Wallace 1962 in Ithaca im Staate New York.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das alles trägt Wallace mit wenig Ironie, viel Mitgefühl und sehr unerwarteten und durchdachten Worten vor.«, Katharina Döbler, Die Zeit

»Die Bücher, Erzählungen, Reportagen und Essays waren immer von einem militanten Witz durchzogen, der seine Kraft auch aus der Nähe zum Objekt bezog.«, Tobias Rapp, taz

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David Foster Wallace, 1962 geboren, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. Unendlicher Spaß, Kleines Mädchen mit komischen Haaren, Kurze Interviews mit fiesen Männern, Der Besen im System. David Foster Wallace starb am 12. September 2008.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 30. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe
"Ist es eigentlich in Ordnung, aus reiner Freude am Genuss ein fühlendes Wesen in einen Topf mit kochendem Wasser zu werfen?"

Wallace machte sich in diesem glänzend geschriebenen Essay für ein Lifestyle-Magazin philosophische Gedanken darüber, ob die Sauerei, die mit Hummeressen verbunden ist (nie gibt es genügend Servietten!) sich lohnt und überdies moralisch vertretbar ist. Er dachte über die mutmaßliche Schmerzempfindlichkeit dieser Kreatur nach, verwickelte sich dabei in Widersprüche, hatte keine Lösungsansätze und stellte resignierend fest, dass uns "die Schmerzen anderer Lebewesen grundsätzlich ... verschlossen bleiben." Dabei entlarvte er einmal mehr, dass unsere Moral oft nicht über Verbales hinausgeht. Diese Welt ist zu kompliziert, klare Antworten will kaum einer geben und die, die es tun, wie beispielsweise die Aktivisten der Tierschutzorganisation PETA, waren ihm wegen ihrer so einfachen wie radikaler Schwarz-Weiß-Malerei unsympathisch. Gleichfalls unsympathisch erschienen ihm aber auch die saturierten, überreizten und ständig den Kick nachjagenden "Feinschmecker".

Diese Zweifel und Kontroversen sind nun Lichtjahre von David Foster Wallace entfernt. Er, der sich das eigene Leben nicht leichtgemacht hat, schied letztes Jahr durch Freitod aus dieser Welt. Ob er es tat, weil er schwere Depressionen hatte, weil er zu dünnhäutig fürs Leben war oder aus verborgenen Gründen, wer weiß das schon. Nicht nur die Schmerzen anderer Lebewesen bleiben uns letztendlich fremd. Sicher ist, dass mit ihm ein außergewöhnlicher Schriftsteller ging. Ich hätte noch viel mehr aus seiner Feder lesen wollen.

Helga Kurz
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pitt Nickel am 14. April 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Leider ist dieses Buch kein "richtiges" Buch. Hier wird mit dem gestreckten Layout die Kürze des Textes kaschiert. Die Geschichte selbst steht in Folge von "Schrecklich amüsant...". Ein echter David Foster Wallace. Auf wundebare Weise fordert er uns durch die Darstellung der unterschiedlichen Interessenlagen (Hummer und Mensch) zum Nachdenken auf. Es steht nun zu erwarten, daß die Fangemeinde mit weiteren solchen überteuerten Happen "bedient" wird. Trotzdem, ich freue mich auf jede Veröffentlichung.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bastrock am 12. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe
nichts dagegen, dass nun auch kleinere texte von david foster wallace in buchform zugänglich werden. aber das ist eine kleine mogelpackung, es handelt sich tatsächlich um einen beitrag in artikellänge, der mit layoutricks als buch verkauft wird. der aritkel ist gut, aber kann natürlich niemals so sehr in die tiefe gehen wie etwa wallaces reportage über seine karibikkreuzfahrt. aber 30 minunten interessanten lesestoff hat man schon damit.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gp2121 am 30. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Im Sommer 2003 schickte das amerikanische Magazin Gourmet den Schriftsteller David Foster Wallace zum alljährlichen Lobster Festival in Maine. Dort steht nicht nur der größte Hummerkochtopf der Welt, es gibt noch eine Reihe anderer Attraktionen. Konzerte mit bekannten Country Sängerinnen, eine Schönheitskonkurrenz inklusive der Wahl zur Midcoast Meeresgöttin, eine große Parade am Samstag und am Sonntag ein spezielles Wettrennen. Das Crate Race. Da müssen die Teilnehmer über eine tückische Brücke aus Krabbenkisten laufen und zum Vergnügen der Zuschauer gehen sie meist baden.

Man sieht, das Lobster Festival ist eine jener typischen Veranstaltungen, bei denen sich sehr viele Menschen sehr gut amüsieren; ein paar sich aber zutiefst unwohl fühlen. Und einer jener, der das, was er da sieht gar nicht leiden kann, ist David Foster Wallace. Schon in seinem Buch 'Schrecklich amüsant ' aber in Zukunft ohne mich', beschreibt er, wie ein sensibler Geist etwas an sich Tolles - eine Luxuskreuzfahrt - als etwas zutiefst Unangenehmes empfindet. Für Wallace war der Aufenthalt an Bord ein infernalisches Gepiesacktwerden von den teuflischen Erfindungen des organisierten Vergnügens. Und ähnlich ist es dem Autor auch in Maine ergangen.

Vieles kann er nicht leiden; eigentlich kann er gar nichts leiden. Er beschwert sich über die zwanzig Dollar extra die beim Konzert für einen Klappstuhl verlangt werden. Über die geringe Anzahl von Dixie Klos und darüber, dass das Finale zur Wahl zur Meeresgöttin nichts anderes als eine zähe Prozedur voller Danksagungslitaneien an lokale Sponsoren ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruprecht Frieling TOP 1000 REZENSENT am 28. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Hummer wollte ich immer schon einmal essen, aber es ist nie dazu gekommen. Mal schien er mir unerschwinglich teuer, mal hielt ich es für dekadent und deshalb ablehnenswert. Dann wieder wusste ich nicht, wie die Scheren fachgerecht geknackt werden müssen, um ohne öffentliche Blamage an das eiweißreiche Fleisch zu kommen. Jetzt habe ich David Foster Wallaces kurze Reportage über das Maine Lobster Festival gelesen und dadurch miterlebt, wie 25.000 Pfund fangfrischer Hummer in die Mägen von mehr als 100.000 Besuchern wandern. Ja, und irgendwie ist mir dadurch der Appetit auf die mit Furcht erregenden Zangen bewaffneten Krebstiere gründlich vergangen.

Dabei kommt der Text, ursprünglich für ein Gourmet-Journal geschrieben, wie ein Appetithäppchen daher: Wallace, Großmeister der Reportage, besucht das traditionelle Hummerfestival und beschreibt, was dort geboten wird. Tonnenweise Hummer wird direkt vom Kutter in den größten Hummerkessel der Welt geworfen und in kochendem Wasser gesotten, um dann im großen Fest- und Fresszelt von entfesselten Schlemmern verzehrt zu werden. Kochwettbewerb, Rummelplatz, Schönheitswettbewerb und Souvenirparaden bilden das Rahmenprogramm, mit dem der US-Bundesstaat Maine als weltgrößter Hummerlandeplatz punktet.

Der Leser erfährt, dass Hummer noch im 19. Jahrhundert als Dreckfraß galt, der zur Gefangenensättigung genutzt wurde. Denn der Hummer als alles vertilgender Müllschlucker des Meeres genoss den Status der Ratte, und derartiges Zeug war für den verurteilten Abschaum der Gesellschaft gerade gut genug.
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