Being Julia 2004

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Julia Lamberts ist der große Star der Londoner Theaterszene am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Abend für Abend steht sie auf der Bühne, doch allmählich fühlt sich die Endvierzigerin trotz aller Erfolge ausgebrannt und leer. Die Leidenschaft für ihren Beruf scheint sich ebenso erschöpft zu haben wie die für ihren Mann und Regisseur Michael.

Darsteller:
Annette Bening,Jeremy Irons
Laufzeit:
1 Stunde, 39 Minuten

Details zu diesem Titel

Genre Drama, Komödie
Regisseur István Szabó
Darsteller Annette Bening, Jeremy Irons
Nebendarsteller Bruce Greenwood, Mari Kiss, Ronald Markham, Terry Sachs, Catherine Charlton, Andrew Paton Story Busher, George Lang
Studio TMG
Altersfreigabe Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Oktober 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Annette Bening ist ganz die Diva. Ihr Ehemann (Irons) kümmert sich im Hintergrund ganz um Ihre Karriere und ihre Hauptsponsorin. Er sorgt dafür, dass sie immer ihren Verpfichtungen nachkommt, obwohl sich ihr beruflicher Niedergang langsam abzuzeichnen beginnt. Derweil verliebt sich die "alternde" Diva in einen ihrer Bewunderer und beginnt eine heftige Affäre mit ihm. Als persönlicher Ratgeber dient ihr eher ein alter Jugendfreund denn ihr Ehemann. Als ihr Geliebter sie mit einer jungen Schauspielerin hintergeht, da zeigt sie nochmal allen, dass man immer noch mit ihr rechnen muss.
Mit einer herausragenden Besetzung ist dieser Film nicht nur ein "Muss" für Annette Bening Fans. Die intensive Darstellung und geschliffene Dialoge sind ein Genuss. Warum dieser Film im Kino so schlecht abgeschnitten hat, ist mir ein Rätsel.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nemelin am 18. März 2007
Format: DVD
Eher zufällig sah ich gerade im TV diesen Spielfilm, stehe noch ganz unter dem Eindruck und kann nur den Film selbst rezensieren, nicht die DVD und ihre Ausstattung.

Es ist unglaublich, wie Annette Bening spielen kann. Diese Frau zeigt eine schier leuchtende Präsenz.

Im London der 30er Jahre ist sie ein gefeierter Bühnenstar auf dem Höhepunkt der Karriere, der sich eine Affaire mit einem jungen Amerikaner gestattet. Sie, Julia Lambert, ist stets von einem illustren Kreis von "Bewunderern" umgeben, und mit Julia darf man sich fragen, wer denn ein wahrer Freund ist - allerdings ist es auch bei ihr schwer zu sagen, sprunghaft, impulsiv und launisch, wie sie ist. Sie setzt ihr schauspielerisches Talent in jeder Lebenslage ein. Als sie eines Tages spürt, dass sie aufgrund komplizierter Verwicklungen in ihrem privaten Umfeld die Übersicht zu verlieren droht, und außerdem ihr Publikum sie nicht ewig ernst nehmen wird, zeigt sie an einem Premierenabend noch einmal allen, wo es langgeht, und was ihre Persönlichkeit wirklich ausmacht. Wo Julia Lambert ist, ist vorn!

Annette Bening gelingt es, dem Charakter der Bühnendiva wirklich alles abzugewinnen: Hingabe, Haß, Selbstironie, Witz, Lebensklugheit. Selbst ihre nicht gerade unbekannten Schauspielkollegen - Michael Gambon als lange verstorbener, nichtsdestotrotz einflussreicher Schauspiellehrer, oder der elegante Jeremy Irons, der ihren Ehemann und Manager spielt - leuchten in diesem Film nur halb so hell wie diese strahlende Frau. Für diese schauspielerische Leistung, ich kannte sie bislang lediglich aus "American Beauty", kann man Annette Bening nur bewundern; unvergeßlich ihr unglaubliches Lachen und diese selten sinnliche Art, ein Glas Bier zu trinken.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Minervas Eule am 27. November 2008
Format: DVD
Der Film, den ich mir wegen Jeremy Irons ausgeliehen hatte, war eine wunderbare Überraschung! Er ist bis in die kleinste Rolle durchgehend hervorragend besetzt und zeichnet ein atmosphärisch fesselndes Bild, das sowohl das Privatleben einer gefeierten Schauspielerin, als auch die beruflichen Alltagssorgen und Abläufe in den Garderoben, hinter der Bühne und in der Verwaltung eines Theaters im London der frühen 30er Jahre ausmalt. Außerdem gibt es Kulissen zum Schwelgen und herrliche Filmmusik.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. Dezember 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
[Eventuell leichte Spoiler!]

Dergestalt von ihrem Lehrer Jimmy Langton (Michael Gambon) instruiert, gelingt es der Schauspielerin Julia Lambeth (Annette Bening), sicher auch mit Hilfe ihres geschäftstüchtigen Ehemann und Managers Michael Gosselyn (Jeremy Irons), im London der 20er und 30er Jahre zur gefeierten Theaterdiva zu werden. Irgendwann allerdings – ihr Mentor ist längst tot, was ihn allerdings nicht daran hindert, der phantasievollen Frau mit Rat, aber auch kritischen Kommentaren zur Seite zu stehen – beginnt Julia, sich ausgelaugt und uninspiriert zu fühlen, und sehnt sich nach Kartoffeln und Bier. Wie es der Zufall will, bekommt sie diese, und zwar in Gestalt eines jungen Amerikaners namens Tom Fennell (Shaun Evans), der gänzlich mittellos in die Metropole gekommen ist, um sich in ihr einen Namen zu machen. Die beiden beginnen eine stürmische Affäre, und Julia empfindet plötzlich wieder die alte Lust an ihrem Beruf und an sich selbst. Ihr junger Beau allerdings nutzt die Beziehung zu der gefeierten Schauspielerin, um seine eigenen Interessen zu fördern. Als er mit ihrer Hilfe Avice [klingt ja fast wie „Avarice“!] Crichton (Lucy Punch), einer jungen Debütantin, in die er sich verliebt hat, ein vielversprechendes Engagement verschaffen will, willigt Julia, die längst Lunte gerochen hat, ein, ihn zu unterstützen. Denn sie läßt es sich nicht nehmen, in vollendeter Divenart stilsicher Rache zu nehmen – und wo könnte dies besser geschehen als in der einzigen Wirklichkeit, der des Theaters?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 22. Mai 2014
Format: DVD
Der Film ist eine einzige Hommage an Annette Bening. Sie brilliert und dominiert das Geschehen von der ersten bis zur letzten Einstellung. Geistreich und voller Leichtigkeit bei hohem Tempo agiert hier eine Schar von Promis: Miriam Margolyes, Juliet Stevenson, Rita Tushingham u.a. Alle dienen nur einem Ziel: der Vergötterung dieser unwiderstehlich charmanten Julia. Die ist auch im Privatleben eine glänzende Schauspielerin. Hier verwendet sie die gleichen Textpassagen mehrmals. Der einzige, der ihrem Talent gerecht werden kann, ist ihr Ehemann Jeremy Irons. Er hält sie an der ganz langen Leine und umgekehrt, er toleriert ihren Seitensprung und sie den seinen und beide können sich am Ende ganz fest umarmen. Diese unerschütterliche Liebe ist wohl der Fels in der Brandung des Theatermilieus. Ihre Streit- und Versöhnungsszenen sind ein Highlight des Films. Genauso sehenswert ist Julias Rache an Blondchen Avis (Lucy Punch) auf der Bühne. Sie zwingt das unerfahrene Hühnchen zu improvisieren. Gnadenlos stößt sie Avis über den Rand der Lächerlichkeit. Die verbalen ‘ Schläge‘ sitzen. Aber trotz aller Erfolge ist sie, so wie sie lebt, nicht glücklich. Istvan Szabo zeigt sie zerrissen, chaotisch, unheimlich agil, stets das Wasser an der Oberkante Unterlippe. Am Ende speist sie allein. Da bringt Michael Gambon als fiktives Alter Ego zusätzliche amüsante Aspekte mit ein. Er ist so eine Mischung aus Schutzengel, Gewissen und altruistischem Freund. Dies ist ein etwas anderer Szabo. Gute, leicht provokante Hausmannskost.
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