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Being John McEnroe
 
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Being John McEnroe (Broschiert)

von Tim Adams (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1 (30. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833306068
  • ISBN-13: 978-3833306068
  • Originaltitel: On Being John McEnroe
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 33.572 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Der Schriftsteller David Foster Wallace war selbst mal ein großes Ass im Juniorentennis. Seine Aussage über den alternden John McEnroe ist vernichtend: "Wenn ich McEnroe", sagte Wallace einmal, "im Blazer daherkommen und triviale Kommentare von sich geben sehe, ist das für mich so, als würde William Faulkner Reklame für GAP machen." Nun, Wallace hat sich inzwischen erhängt, während McEntroe tief ins bürgerliche Leben eintauchte. Sein Leben davor, das Leben des Tennis-Popstars, der einen kleinen Sportartikelhersteller namens Nike erst groß machte, der berüchtigt war für seine Wutausbrüche auf dem Center Court: dieses Leben vor dem bürgerlichen Leben des John McEnroe erzählt uns Tim Adams. Dabei erfahren wir viel über die dem Popkulturellen imanente Verweigerung des Erwachsenwerdens und bekommen erklärt, wie Mac dennoch die Kurve kriegte. Im Zentrum des Buches aber steht McEnroes große, große, unendlich große Wut. Eine Wut, die sich gegen alles und jeden richtete. Gegen Balljungen wie Linienrichterinnen, gegen Oberschiedsrichter wie Publikum, und nicht zuletzt gegen sich selbst. Hatte er sich aber erst mal alle zum Feind gemacht, konnte Mac sich mit dem ihm entgegenschlagenden Hass aufladen wie mit negativer Energie - und alle Gegner hinwegfegen. Dass alle heutigen Tennisspieler gegen ihn wirken wie Weisenknaben, diesen Beweis hat Tim Adams mit einem extrem kurzweiligen 140-Seiter angetreten. Und nebenbei erklärt er noch ganz wertneutral, wie so seltsame Wesen wie Tennis spielende Popstars überhaupt entstehen, welche bitterböse Rolle die Eltern dabei spielen, und welche psychischen Deformationen die Folge sind, wenn man diesen ganzen Zirkus mitmacht . (jw)


Pressestimmen

"Tim Adams beschäftigt sich feinsinnig mit dem Wandel einer Sportart und dem eigentlichen Wettstreit, den die Tennis-Ikone zeitlebens führte: dem Zweikampf mit sich selbst." (Galore)

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen John, 11. Juli 2008
Von Polar - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Being John McEnroe (Gebundene Ausgabe)
Selten ist in einem Essay das Leben wohl so spannend beschrieben worden. Der Autor spielt selbst Tennis. Was ihn die Lage versetzt, Spiele von John McEnroe so zu beschreiben, als fänden sie noch einmal statt. Er frißt sich in die Psychologie des ehemaligen Weltklassespieler hinein, zeigt ihn Satz für Satz, die Wellenbewegung zwischen Sieg und Niederlage, das atemberaubende Gefühl gewonnen zu haben, wie die Depression nach einer Niederlage. Einer der anrührernsten Momente im Buch besteht in McEnroes Trauer nach Borgs Rücktritt. Plötzlich fehlt ihm der Gegner und nach lall den Jahren fragte er sich, wie gut Borg und er noch hätten werden können, wenn Borg nicht zurückgetreten wäre. Natürlich gab es auch noch andere Gegner, aber Borg und er, das war wie eine Liebesgeschichte, getrennt durch ein Netz zwischen Außenlinien. Adams beschreibt sein Verhalten auf und abseits des Tennisplatzes als Reaktion auf sein Umfeld, seine Widerborstigkeit entsprang den überkommenen Konventionen der Tennisszene. Es ist eine Geschichte zwischen Warten, Stress und dem Abrufen von Höchstleitungen. McEnroe gehörte nicht zu den Trainingsfleißigsten, er spielte lieber mit Flemming Doppel und verließ sich auf sein Talent. Adams findet abseits der bekannten Bilder auch die Annäherung an die Privatperson McEnroes, bei dem man oft befürchten musste, dass er innerlich verbrannte, wenn er sich mit Schiedsrichtern, wie Linienrichtern, mit Presseleuten wie Publikum anlegte. Mit McEnroe begann und endete vielleicht das Aufbegehren. Es ging zwar damals auch um Preisgeld und Pokale, doch vor allem ging es um eins: John wollte es sich und allen anderen beweisen. Und das hat er geschafft.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Armer Kerl !, 10. August 2009
Mc Enroe war schon ein Aufreger ! Hoffentlich geht es ihm im nächsten Leben
besser ?!
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5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse!, 7. August 2009
Von Sebastian Helmholz (Colbitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Kurzweilige Geschichte über einen der Besten und gleichzeitig den wohl Medienwirksamstem Tennisspieler der letzten Jahre. Es macht einfach Spass mitzuverfolgen, welchen Antrieb John McEnroe nutze um perfekt zu spielen. Ebenso macht es viel Freude nachzuvollziehen, wie die Organisatoren und Sponsoren von Wimbledon in Ihren Grundfesten erschüttert feststellen müssen "das England vor die Hunde geht"...
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