Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zu langatmig!, 2. Oktober 2009
Mit über zwei Stunden ist "Beim ersten Mal" einfach zu lang für eine Komödie! Die Leistungen von Katherine Heigl und Seth Rogen überzeugen durchaus, die Story an sich ist auch nicht schlecht, die Gags zünden stellenweiße sehr gut, allerdings hat man immer das Gefühl, das der Film unnötig in die Länge gezogen wird! Viele Szenen sind sehr langatmig, man will fast "Komm endlich zum Punkt" schreien!
Der einzige Vorteil an der langen Laufzeit ist die Tatsache, dass die Charaktere sich allesamt sehr gut entfalten können und man die Entwicklungen sehr schön nachvollziehen kann! Die sozialen Unterschieder der Hauptpersonen Alison und Ben werden sehr schön heraus gearbeitet und auch die Parallelgeschichte von Debbie (Alisons Schwester) und Pete bringt Abwechslung in die Handlung.
Zwar wird der Film einem sicherlich nicht allzulange im Gedächnis bleiben, aber denoch ist es eine nette Komödie, die in gekürzter Version bestimmt noch lustiger geworden wäre...
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
der schein trügt...., 4. November 2007
als ich den kinotrailer von beim ersten mal gesehen habe, dachte ich zunächst, schon wieder ne hirnlose, mit fäkalhumor und sexismus gesprenkelte dummikomödie à la farelli brothers.... im kino bin ich dann eines besseren belehrt worden.beim ersten mal ist eine gefühlvolle, witzige aber sehr realistische komödie, in die man sich, dank der wunderbar gespielten charaktere, hineinversetzen kann, wo man mitfühlt und oftmals denkt.....so gehts mir auch!
die handlung ist einfach, klar, aber das ist völlige nebensache... hier stehen die personen, die gefühle die einem aus der bahn werfen oder die einfachen lebenssituationen, die einem zum lachen oder zum weinen bringen, im vordergrund!
alles in allem ein rundum geglücktes, kleines comedyjuwel....
allerdings kein werbefilm fürs kinderkriegen ;-)
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fängt da an, wo andere Romantikkomödien aufhören..., 27. Januar 2008
...und geht manchem Zuschauer sicher zu weit, mit den ständigen Zoten und dem Dauergekiffe des Hauptdarstellers Ben und seiner Freunde. Für mich ist das genau der Humor, über den ich herzlich lachen kann und Beim ersten Mal ist meiner Meinung nach die ehrlichste, sympathischste und lustigste Liebeskomödie seit Meine Braut, ihr Vater und ich.
Der Film ist Balsam für die Seelen junger Paare, die zwar Kinder wollen, aber vom ständigen Rumgejammer der Medien, Politiker und Mitmenschen, über das Aussterben der Industrienationen und die Vergreisung der Gesellschaft, über die grosse Verantwortung, Kosten und Einschränkungen, die das Elternsein mit sich bringt, völlig verunsichert sind.
Während es bei der Vielzahl seichter Romantikkomödien am Ende darum geht ein Traumpaar vorm Traualtar stehen zu sehen, geht es bei diesem Film erstmal mit Gesprächen über Nacktszenen von Schauspielerinnen los. Ben und seine Freunde, die im Laufe des Film alle Arten des Marihuana-Konsums vorführen, wollen eine Homepage online stellen, in der die Filmszenen aufgelistet werden, in der eine Schauspielerin nackt zu sehen ist.
Hauptdarstellerin Alison ist auch von den Medien fasziniert und hat es grade zu einem Job vor die Kamera beim Sender E - Entertainment geschafft. Die Seitenhiebe auf das zynische Medienbusiness sind nicht zu plump, sondern sehr lustig! "Wir sind hier in Hollywood, wir lügen nicht.". Und da es gegen das Gesetz verstösst Alison zu zwingen für den Job, trotz Traumfigur, noch zehn Kilo abzunehmen, wird ihr geraten "straffer" zu werden.
Die Sprüche von Ben und seinen Freunden sind dann doch sehr viel direkter und manchem wohl zu vulgär. Aber trotzdem, ist es hier nie so blöd und flach wie bei vielen Teeniekomödien der Neunziger. Wie schon bei Apatows Vorgänger-Film "Jungfrau, 40, männlich sucht" ist es keine an den Haaren herbeigezogene Story, die nur doofe Gags aneinanderreiht, sondern ein Film mit echten Gefühlen und echten Menschen, der von Lachern aufgelockert wird.
Den Weg der beiden werdenden Eltern zu beobachten ist spannend und temporeich wie ein Actionfilm. Endlich mal eine Liebeskomödie für beide Geschlechter! Das es auch nach der Ehe noch genug spannendes zu erzählen gibt, zeigt Alisons Schwester, die den Verdacht hegt das ihr Mann sie betrügt. Die Auflösung dieses Verdachts ist mein persönlicher Lieblingsgag des Films und zusammen mit der Vagina-Szene im Krankenhaus einer der stärksten Momente von Beim ersten Mal.
Der offene Umgang mit Drogen, ein Mal Pilze, aber im wesentlichen Marihuana, wurde gut gelöst, meine ich. "Kein Pulver und keine Pillen", ist der Rat von Bens Vater. Apatow zeigt, das Kiffen zwar locker macht, verschweigt aber auch nicht, dass es verblödet. Und Alison stellt Ben vor die Wahl, entweder ein bekiffter Loser und Single, oder ein verantwortungsbewußter Partner.
Ein wunderbarer Film!
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