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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut empfehlenswert!,
Rezension bezieht sich auf: Beim Leben meiner Schwester (DVD)
Inhalt: Der Film beschreibt die Geschichte der Familie Fitzgerald. Das Glück der Eltern Sara und Brian wird jäh zerstört, als ihr zweites Kind Kate an Leukämie erkrankt und kaum noch eine Chance hat. Jegliche Behandlungsmöglichkeiten scheinen ausgeschöpft. Verzweifelt suchen sie Rat und werden bei einem Doktor fündig, der ihnen anbietet, eine genetisch maßgeschneiderte Retortentochter als Ersatztteillager zu produzieren. Neun Monate später wird Anna geboren und von der Geburt an als Spenderin von Stammzellen, Knochenmark und anderen lebenswichtigen Stoffen gebraucht. Diese Prozeduren sind schmerzhaft und traumatisch, jedoch überlebenswichtig für Kate. Alles scheint gut zu werden, bis Anna schließlich auch noch ihre Niere spenden soll. Sie zieht vor Gericht um die Selbstbestimmung für ihren Körper einzuklagen.Doch niemand ahnt, welcher Grund hinter ihrer Entscheidung steht... Schauspieler: Abigail Breslin (Anna) und Sofia Vassilieva (Kate) spielen ihre Rollen sehr gut und überzeugen mit Authenzität. Cameron Diaz (Mutter Sara) zeigt sich ebenfalls von ihrer besten Seiten. Alex Baldwin (Anwalt v. Anna) spielt seine Rolle gewohnt gut, geht jedoch neben den beiden Jungdarstellerinnen unter. Überrascht hat mich die positive Leistung von Jungschauspieler Thomas Dekker (Taylor). Fazit: Der Film hat mir sehr gut gefallen und mir so manche Träne beschert. Ich empfehle ihn in jedem Fall weiter. Trotz der vielen Traurigkeit und Melancholie gibt es immer wieder Momente, in denen man schmunzeln kann. Liebe für das Detail ist vorhanden und auch die musikalische Untermalung ist gelungen. In jedem Leid steckt Hoffnung, in jeder Hoffnung Leid. PS: Ich möchte an dieser Stelle noch anmerken, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Ich bewerte hier nur den Film ohne Bezug zur Buchvorlage. Letztendlich diente das Buch nur als Vorlage und der Film stellt keine 1 zu 1 Umsetzung dar. In jedem Fall kann ich den Unmut der Buchleser verstehen, wenn eklatante Dinge verändert wurden: So entspricht das Ende des Films wohl nicht dem Buchende. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewegendes Drama um Krankheit, Liebe, Familie und den freien Willen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Beim Leben meiner Schwester (DVD)
Es gibt nichts schlimmeres für Eltern, als ihr totkrankes Kind sterben zu sehen. Und genau das wollen die Eltern in Beim Leben meiner Schwester (oder "My Sister`s Keeper", so der Originaltitel) verhindern, indem sie künstlich ein weiteres Kind bekommen, welches als "Ersatzteillager" für ihrer ältere Schwester dienen soll. Das klingt heftig, ist es auch. Aber das ist nicht das Hauptaugenmerk des Films. Hier geht es nicht nur um die Krankheit, sondern auch um den freien Willen, Liebe, Schmerz und Familie.Der Film ist harter Tobak und bietet mir seinem ruhigen Erzählstil eine packende sowie außergewöhnliche Umsetzung. Wie in der Romanvorlage von Jodi Picoult wird die Geschichte aus der Sicht verschiedener Charaktere gezeigt. Im Roman wird dies durch wechselnde Ich-Erzähler verdeutlicht, im Film sind die Charaktere immmer wieder im Off zu hören, was in dem Ausmaße selten in Filmen vorzufinden ist. Anfangs ist das etwas gewöhnungsbedürftig, nachher stört es aber gar nicht mehr und dient wie im Buch dazu, die Sicht der verschiedenen Charaktere zu erfahren, aber auch zu verstehen. Sowieso ist die Aufmachung sehr interessant, da viel mit Schwarzblenden und Musik gearbeitet wurde, die zum Teil stark im Vordergrund steht (Einfach toll: "Feels Like Home" von Edwina Hayes in der Strand-Szene). Sowieso ist der Score von Aaron Zigman mehr als gelungen und unterstreicht viele Szenen perfekt und macht sie hier und da noch trauriger! Dachte man beim Trailer vielleicht noch an ein Drama, in welchem es auch heitere Momente gibt, sieht man sich beim fertigen Film mit der Tatsache konfrontiert, dass er von der ersten bis hin zur letzten Minute bitter ernst und verdammt traurig ist. Es gibt viele Szenen, die den Zuschauer das ein oder andere Tränchen ins Auge treiben könnten, aber nicht müssen. Dazu dienen die Off-Stimmen, die Monologe sind wirklich toll und berühren, weiter gibt es Szenen, die wirklich heftig sind (zum Beispiel das Fortschreiten der Krankheut von Kate, sehr realistisch und somit auch authentisch!), Drama pur! Und genau in diesen Szenen merkt man, dass bei den Schauspielern die richtige Wahl getroffen wurde. Die männliche Fraktion, Alec Baldwin und Jason Patric, stehen zwar im Schatten von Cameron Diaz, Abigail Breslin und Sofia Vassilieva, aber alle machen ihre Sache sehr gut. Oftmals heißt es, Cameron Diaz sei ein schauspielerisches Leichtgewicht, aber sie beweist hier, dass sie es drauf hat. Ein interessanter Charakter, überzeugend gespielt. Abigail Breslin ist sowieso toll, dafür spricht ja auch die Oscarnominierung für "Little Miss Sunshine". Sie ist ein Sonnenschein, kann aber auch fabelhaft schauspielern und hat dies mal wieder eindrucksvoll bewiesen. ber Sofia Vassilieva liefert eine fantastische Leistung ab. Sie ist erst sechszehn und war bisher fast ausschließlich in der TV-Serie "Medium" zu sehen, eine solche Rolle hätte ich ihr kaum zugetraut. Es ist grausam, ihr zuzusehen, wie der Körper ihrer Charakters immer mehr "verfällt". Man hat zwar Mitleid mit ihrem Charakter, aber nicht aus diesem Grund kann man sie loben - sie spielt wirklich überzeugend! Der Film weißt viele Parallelen zum Roman auf, es gibt aber auch ein paar Unterschiede. So fällt der nervigste Charakter des Romans einfach mal weg, sehr gut, dieser war sowieso unnötig! Weiter wurde der Bruder bzw. Sohn etwas zahmer in der Filmversion, was auch positiv auffällt, da der Film sonst ziemlich überladen gewirkt hätte. Somit wurden zwei Probleme des Romans einfach ausradiert. Eine weitere Änderrung ist das Ende, ob positiv oder negativ, dass muss jeder Leser des Buches für sich selbst entscheiden! Fazit: "Beim Leben meiner Schwester" ist ein ernstes Drama mit packender und brisanter Thematik, welche toll, aber auch überaus dramatisch und bewegend umgesetzt wurde. Die Aufmachung ist außergewöhnlich, die Schauspieler spielen zum Teil fantastisch - ein toller Film! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
toller Film , aber KEINE Buchverfilmung...,
Von Ricci "Leseratte" (irgendwo in Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Beim Leben meiner Schwester (DVD)
...leider keine getreue Buchverfilmung. Für alle, die das Buch als Film erwarten: LASST ES! Ihr werdet enttäuscht!Ich habe das Buch natürlich vorher gelesen, schon als es auf den Markt kam und freute mich so über den Film mit diesen tollen Schauspielern. Hätte ich das Buch nicht gekannt, wäre es ein toller Film zum Nachdenken und Weinen und mItfühlen. Ganz klar- ein schönes Drama eben. Aber ich kenne das Buch, wie wohl die meisten. Und die Verfilmung geht an der "Botschaft", die die Autorin rüberbringen wollte gänzlich vorbei. Es passt einfach nicht. Hollowood hat aus diesem tollen Buch einen Film geschaffen, der schön ist, aber nicht so überraschend, mitfühlend und grandios wie eben die Geschichte der Autorin. Wer sagt, man sollte BUch und Film nicht vertgleichen, dann frag ich mich, warum es BUCHVERFILMUNG heißt?! Für die, die das Buch kennen und sich nicht vom Film überraschen lassen wollen, alle anderen hören hier auf zu lesen: 1. Der Anwalt und die Schwester verlieben sich im Film NICHT ineinander, sie kennen sich kaum. 2. Die Geschichte von Jesse, dem großen Bruder, geht fast unter, somit auch die Geheumnisse, die Jesse mit seinem Vater hat, eben wg der gelegten Brände... 3. Am schlimmsten ist aber das Ende, nicht Anna stirbt, sondern tatsächlich die kranke Kate. Wieso??? Das ist definitiv nicht die Geschichte. Anna gewann im Buch den Prozess! Und auf der Rückfahrt im Auto des Anwalts passierte ein schwerer Unfall, bei dem ANNA, die Gesunde, dann starb. Somit bekam Kate doch ihre Niere und sie wurde sogar im Laufe der Jahre ganz gesund! Das ist doch die Botschaft, dass es anders kommt, als geplant!!! Deshalb war das Buch so gut, weil plötzlich ALLES anders kommt als erwartet. Anna hat somit ihrer kranken Schwester Kate doch das Leben gerettet. Es kam so überraschend und plötzlich im Buch, dass man wie vom Donner gerührt dasaß und weinen mußte, wie unfair es doch war... Wen die Geschichte interessiert, sollte besser das Buch wählen. Der Film ist trotzdem gut, aber er ist KEINE UMSETZUNG de Buches!!! Nicht vergessen! Geht unvoreingenommen an den FIlm, vergesst das Buch dabei! Dann werdet ihr nicht enttäuscht sein. Zur DVD: die Extras warten auf mit ein paar entfallenen Szenen, die im Film besser verwendet hätten werden sollen. Es hätte vieles verdeutlicht. Ansonsten nichts besonders... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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