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Beichtgang Taschenbuch – 25. November 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 156 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1., Aufl. (25. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831143978
  • ISBN-13: 978-3831143979
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 0,8 x 20,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.520.242 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

VITA

Christian Bedor ist Buch-Autor, Postkarten-Künstler, Müllzeit-Los-Croupier und Arbeitskabarettist. Studienabschluss M. A. | Filmwissenschaften, Neuere Philologien, Mediensoziologie. Bereits während der Regelschulzeit schrieb Christian Bedor frankierte Briefe an Mitschülerinnen und Mitschüler. Es folgten Gedichte, Kurzgeschichten, satirische Fragmente für die Kabarett-Bühne sowie Foto- und Text-Beteiligungen für die Mail-Art-Projekte UNI/VERS(;) (Hrsg.: Guillermo Deisler † Halle/Saale) und DIE SPINNE (Hrsg.: Dirk Fröhlich; Dresden). Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Joseph W. Huber. Ende der 1980er Jahre entstanden Foto- und Text-Motive für s/w-Postkarten. Später folgten Farbpostkarten zu den Bereichen Witz, Satire und Ästhetik, die seit 1996 ununterbrochen im Handel sind. Parallel dazu entwickelte Christian Bedor die Entertainment-Tombola Müll-Zeit-Lose. Unzählige Menschen zogen in den vergangenen Jahren an seiner roten Bauchladenmülltonne Lose und gewannen seine Kunstprodukte: Filme, Bücher, Postkarten. Auf diversen Video-Portalen im Internet finden sich seine satirischen Klipse Personalberatung Team Verreckt, PTV - Arbeitskabarett. Darüber hinaus strahlt das Medienprojektzentrum Offener Kanal in Offenbach/Main seit April 2003 bis heuer jeden Monat eine Folge dieser PTV-Serie aus. Archiviert sind sie hier: Mediathek-Hessen.de Darüber hinaus sendet ALEX-TV, Berlin, seit 2010 monatlich PTV-Filme. 1,64 Millionen Haushalte empfangen ALEX-TV per Kabel; zudem gibt es einen Livestream. Besuchen Sie meine Webseite: www.muell-zeit-lose.de

Produktbeschreibungen

Klappentext

Thomas Lehr wächst Ende der 50er Jahre als jüngstes von vier Geschwistern in der Schule eines kleinen deutschen Dorfes auf. Er wird von seinen Eltern und der Kirche auch mit körperlicher Strafe streng katholisch erzogen. Anfangs lebt er in der Welt der Zehn Gebote, glaubt an aufrichtige Liebe, Ehrlichkeit und Gehorsam. Für seinen Vater, der Schulleiter ist, muss Thomas als Zehnjähriger Bier und Schnaps kaufen, was ihm große Schuldgefühle bereitet. Ferner erfährt er vom langjährigen Verhältnis des Vaters mit seiner Klassenlehrerin. Die Familienkrankheit Alkoholismus schreitet soweit fort, dass sein Vater nicht mehr arbeiten kann und sterben will. Abzusehen ist, das sich Thomas zu einem Erwachsenen Kind entwickeln wird, denn Schuld, Angst, Scham und Ohnmacht sind seine Lebensbegleiter. Diese fiktive Autobiografie ist empfehlenswert für Jugendliche und Erwachsene katholischen Glaubens sowie Menschen, die in alkoholkranken Familien leben.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christian Bedor ist Autor, Foto-Text-Künstler u. Müllzeit-Los-Croupier. Er wurde 1957 geboren, studierte Neuere Dt. Literaturwissenschaft, Film- und Medienwissenschaften. Mitte der 90er Jahre gründete er die Foto-Text-Statt u. wurde bekannt durch seine Postkarten aus den Bereichen Witz, Satire u. Ästhetik sowie sein Walk-Act-Event mit Müll-Zeit-Losen und Postkarten. Seine Foto-Text-Karten sind seit 1996 im Handel. Mit seinem Event hatte er in den Folgejahren unzählige Auftritte, u. a.: Mainzer-Mini-Pressen-Messe, Pater Noster (Frankfurt), Frankfurter Buchmesse, Ev. Kirchentag 2001, Documenta 11 - 2002. Darüber hinaus wurde er von mehreren Firmen gebucht, die sein Event als erfolgreiche, künstlerische Marketingunterstützung nutzen. Hinzu kommen Walk-Act-Events als Tombola-Support. Verschiedene Zeitungen – z. B. Frankfurter Rundschau – berichteten bereits über Christian Bedor.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sina Burger am 10. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Distanzierte Sensibilität würde ich die Haltung nennen, in der Christian Bedor sich seinem Protagonisten Thomas Lehr nähert.
Eine deutlich männliche Art der Annäherung, die Emotionen eliminiert und stattdessen Äußeres, Umstände und Notwendigkeiten fokussiert.
Die emotionale Verletzung des kleinen Thomas, dessen Leben von der Geburt bis zum etwa 14jährigen Messdiener wiedergegeben wird, geht umso lauter aus den geschilderten Lebensumständen hervor, je unbedingter sie verschwiegen wird. Ein Kunststück, das Bedor hier fertigbringt. Er schafft es, die Sprachlosigkeit selbst sprechen zu lassen, in Episoden wie bei dem Sturz mit einem Tretroller oder einem Speiseeisgeschenk. Diese Eigenart seines Erzählstils hat mich am meisten beeindruckt und macht meiner Meinung nach den besonderen Wert von „Beichtgang" aus. Wie viele Gedanken, Befürchtungen, Berechnungsversuche, sachliche Erwägungen und Zukunftsprognosen sich während einer kurzen Fahrradfahrt im Bewusstsein eines einsamen vernachlässigten kleinen Jungen abspielen können!
Thomas ist Lehrersohn, unverkennbar, auf Pflichterfüllung und Standesbewusstsein so sehr getrimmt, dass schon das eigene Wollen und Wünschen im Ansatz verkümmert. Katholische Pfarrer und seine Lehrer(-Eltern) prägen seine Welt. Verbote und Gebote, die er ängstlich zu erfüllen sucht.
Sehr nahe kommt der Autor seinem Protagonisten, dringt in dessen abgeschottete Geisteswelt fast völlig ein, ohne kaum je ein Gefühl zu offenbaren, abgesehen von der lebensbestimmenden Angst vor Strafe, Blamage und davor, das Falsche zu tun. Thomas fühlt sich kaum je verletzt, dafür beschämt und unzulänglich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Barbara W. am 18. August 2004
Format: Taschenbuch
Thomas Lehr wächst Ende der 50er Jahre als jüngstes von vier Geschwistern in der Schule eines kleinen deutschen Dorfs auf. Er wird von seinen Eltern und der Kirche auch mit körperlicher Strafe streng katholisch erzogen. Anfangs lebt er in der Welt der 10 Gebote, glaubt an aufrichtige Liebe, Ehrlichkeit und Gehorsam. Für seinen Vater, der Schulleiter ist, mußt Thomas als Zehnjähriger Bier und Schnaps kaufen, was ihm große Schuldgefühle bereitet. Ferner erfährt er vom langjährigen Verhältnis des Vaters mit seiner Klassenlehrerin. Die Familienkrankheit Alkoholismus schreitet soweit fort, daß sein Vater nicht mehr arbeiten kann und sterben will. Thomas entwickelt sich recht bald zu einem „erwachsenen Kind", das Schuld, Angst, Scham und Ohnmacht als Lebensbegleiter mit sich führt.
Christian Bedor beschreibt in diesem Buch anschaulich und selten erfrischend am fiktiven Beispiel des Thomas, wie sehr der Alkohol Menschen verändert. Ungewohnt unkatholisch nutzt der Autor alle stilistischen Möglichkeiten, den „Beichtgang" nicht zu einem zeigefingerdeutenden Lehrbuch für die reiferen Jahrgänge zu entwickeln. Stattdessen reiht er klitzekleine Beispiele jugendlicher Entwicklung aneinander, wie sie wohl jeder von uns kennen mag, und verschafft sich damit einen augenzwinkernden Wiedererkennungswert gerade in unsere Welt.
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Format: Taschenbuch
Thomas Lehr - Lehr-er-Sohn, gefangen im Gedankennetz, das sein Umfeld leise um ihn spinnt, seit dem Moment, als er die Welt erblickt, was dem Vater im ersten Moment gar nicht auffällt ... Was für ein Start in was für ein Leben.

Dieser Junge bemüht sich nach Kräften, es »recht« zu machen. - Manchmal traut er sich einen Millimeter über die unsichtbaren Grenzen und wird - gemäß dem Gesetz der selbsterfüllenden Prophezeiung - ertappt, gedemütigt, erschreckt, bedroht, bestraft.

Den Eltern scheint er in soweit »egal« zu sein, dass sie ihn offenbar immer nur dann ernst und wahrnehmen, wenn wiedermal etwas in die Hose gegangen ist. Dann wird aber auch nicht viel Aufhebens gemacht, sondern »versorgt« und aus. Ansonsten kümmert sich jeder um sich selbst: Der Vater macht sein Leben mit Alkohol und einer »kleinen Freundin« rund, die Mutter sieht darüber hinweg und »frömmelt« stattdessen mit »Onkel Eberhard«.

Ich finde die Geschichte sehr »geladen«, der Druck baut sich immer weiter auf. Erlösung gibt es keine, wie es aussieht.
Aber, das Leben steckt noch in Thomas, selbst wenn alle versuchen es ihm auszutreiben. Er ist neugierig, steckt voller Fragen, ist fasziniert von Kleinigkeiten, Mechanik und Handwerkskunst. Diese kleinen Funken lassen durch die Geschichte trotz aller Beklemmung und Enge Hoffnung schimmern, dass einer von ihnen doch zu einem Feuer wird und »klein Thomas« so »leuchten« kann, wie er es eigentlich würde, ohne das lähmende Gedankennetz.

Für mich ist »Beichtgang« eine Mahnung.
Sollten wir so mit Kindern umgehen - in der Schule, in religiösen Gemeinschaften?
Was ist mit unseren »inneren Kindern«? Gehen wir nicht auch so mit uns selbst um?
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