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Bei lebendigem Leib [Taschenbuch]

Souad , Marie-Therese Cuny , Anja Lazarowicz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Juni 2005
Die Überlebende eines Ehrenmordanschlags berichtet!

Souad ist siebzehn Jahre alt, als ihre Familie im Westjordanland sie zum Tode verurteilt: Weil sie schwanger wurde, hat sie die Familienehre beschmutzt. Ihr Schwager vollstreckt das Urteil – und verbrennt sie bei lebendigem Leib. Doch mit letzter Kraft kann Souad fliehen. Im Krankenhaus bringt sie ihren Sohn zur Welt, der ihr sofort genommen wird. Einer mutigen Menschenrechts-Aktivistin gelingt es auf abenteuerliche Weise, Souad das Leben zu retten. Als sie nach 25 Jahren endlich ihr Kind wiederfindet, entschließt Souad sich, Zeugnis abzulegen – um der Weltöffentlichkeit die Augen über dieses grausame, archaische Gesetz gegen die Frauen zu öffnen!

»Für dieses Buch habe ich meine Lebensgeschichte erzählt und dabei auch die verborgensten Erinnerungen aus meinem Gedächtnis zu Tage gefördert. Das war schwierig und schmerzhaft. Ich wünsche mir, dass dieses Buch um die Welt geht und irgendwann auch in meine Heimat, das Westjordanland, gelangt, wo es die Männer hoffentlich nicht gleich verbrennen.«
SOUAD




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Produktinformation

  • Taschenbuch: 285 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442362687
  • ISBN-13: 978-3442362684
  • Originaltitel: Brûlée vive
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 190.085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Vorab gleich eine Warnung: Souads Bei lebendigem Leib ist nichts für schwache Nerven. Wer sich aber einlässt auf die Lebensgeschichte der Autorin, der bekommt ein Stück schockierender Literatur über das, was durch gesellschaftliche Zwänge bis heute auf der Welt -- in diesem Fall im Westjordanland in den 50er-Jahren -- im Namen der Gerechtigkeit an Ungerechtigkeit passiert.

Souad ist 17 Jahre, als ihre Eltern beschließen, sie umzubringen. Denn das unverheiratete Mädchen ist schwanger geworden und hat somit Schande über die Familie gebracht. Deshalb wird sie von ihrem Schwager mit Benzin übergossen und angezündet. Wie durch ein Wunder überlebt Souad den "Ehrenmord" -- ebenso wie ihr Kind -- und kann mithilfe einer Französin vor ihren Häschern fliehen. Heute lebt sie, inzwischen um die 50 Jahre alt, mit falscher Identität gemeinsam mit ihrem Mann und drei Kindern "irgendwo in Europa". Die Fragen ihrer Kinder zu beantworten ist ihr leichter gefallen, als die "verborgensten Erinnerungen aus meinem Gedächtnis hervorzuholen". Wie eindringlich ihr dies gelungen ist, davon zeugt dieses Buch.

"Ich hoffe, dieses Buch geht um die Welt und kommt irgendwann auch ins Westjordanland, wo es die Männer hoffentlich nicht gleich verbrennen", schreibt Souad am Ende ihrer schmerzlichen Erinnerungen. In Frankreich jedenfalls wurde Bei lebendigem Leib auf Anhieb zum Bestseller. Und auch in Deutschland sollte es dies werden. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eines der wichtigsten Bücher des neuen Jahres!" (Tilmann Jens in ZDF-aspekte)

"Atemlose, beeindruckende und bedrückende Prosa. Keine zweidimensionale Bekenntnisarbeit, sondern ein packendes Stück Literatur!" (Hamburger Morgenpost)

"Souads Geschichte zeigt: Der Krieg der Männer gegen die Frauen ist nicht vorbei. (…) ‚Bei lebendigem Leib' ist ein eindringliches Buch, bei dem jeder Leserin schlecht werden sollte, denn wir sind gemeint!" (Sibylle Berg in "Die Welt")

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegendes Werk einer erniedrigten Frau 16. Juni 2004
Von I. Wodni
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich dieses Buch zu lesen angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Souad (das Pseudonym dieser mutigen Frau, die sich noch heute vor ihrer Familie versteckt hält) erzählt in eindringlichen Worten ihre bewegende und beinah unfassbare Geschichte. Sie macht sämtlichen Menschen auf der ganzen Welt klar, dass es nach wie vor Länder gibt, in denen Frauen und Mädchen weniger zählen als ein Schaf oder eine Kuh. Vom Tag ihrer Geburt an wird ihnen eingeschärft, dass sie nur existieren um für Männer zu arbeiten und Söhne zu bekommen. Bis zum Tag ihrer Hochzeit müssen sie mit gesenktem Blick durch die Straßen gehen, immer in Begleitung einer erwachsenen Frau oder eines zumindest gleichaltrigen Mädchens. Sieht sie einem Mann in die Augen, hat sie die Ehre ihrer Familie beschmutzt und diese hat nun das Recht, das Mädchen zu töten. So etwas nennt man im Osten "Ehrenmord". Das Urteil wird von der eigenen Familie gefällt und von einem ausgesuchten Familienmitglied vollstreckt.
Souad lebt mit ihren Eltern, ihren drei Schwestern und ihrem kleinen Bruder, der in der Familie von allen wie ein Prinz verehrt wird, in einem Dorf im Westjordanland. Außer diesem Dorf kennt sie nichts von der Welt, hat kein Recht auf einen Schulbesuch und kann daher weder lesen noch schreiben. Ihr Alltag besteht von frühmorgens bis spätabends aus Arbeit, Arbeit und Arbeit. Mädchen müssen sehr hart und schnell arbeiten. Machen sie einen kleinen Fehler oder sind zu langsam, werden sie vom Vater oder Bruder verprügelt. Souad kennt ihren Geburtstag nicht, aber als sie ungefähr im Alter von 17 Jahren ist, verliebt sie sich in ihren Nachbarn Faiez, dem sie schon so gut wie versprochen ist.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben voller Leid und Angst 10. Juli 2005
Format:Taschenbuch
Souads Geschichte hat mich zutiefst erschüttert. Gerne hätte ich sie in die Arme genommen und getröstet um sie dann an der Hand zu nehmen und mit ihr aus diesem Schrecklichen Dorf am Ende der Welt zu fliehen. Als Mutter von zwei kleinen Mädchen zerreist es mich fast wenn ich lese wie viel seelische und körperliche Grausamkeit und Kälte Mädchen in anderen Teilen der Erde tagtäglich von ihrer Familie erfahren müssen.
Umso froher bin ich, dass Souads Geschichte ein einigermaßen glückliches Ende findet und ich habe den allergrößten Respekt vor dieser Frau.
Ich gebe fünf Sterne weil Souad mit ihrer Lebensgeschichte beweist, dass eben nicht nur alles Klischee ist. Frauen und kleine Kinder werden in Nahost unterdrückt, versklavt, geschlagen und für die „Ehre" der sie umgebenden Männer umgebracht. Und das in der heutigen Zeit!
Ein Bericht von Frauen denen der Kopf abgeschnitten wird, weil sie einmal zu oft beim Kaufmann um die Ecke einkaufen gehen und sich somit des Ehebruchs verdächtig machen. Von Neugeborenen, die erstickt werden, weil sie mit dem falschen Geschlecht geboren werden und von Mädchen, die in der ständigen Angst leben im Schlaf erstickt zu werden.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Mord legal wird 26. Oktober 2008
Format:Taschenbuch
Andere Länder, andere Sitten - das ist zu oft einfacher ausgesprochen, als es sich in der Wirklichkeit darstellt. Denn die Sitten und Gebräuche, die Traditionen in einigen Ländern dieser Welt sind menschenverachtend und grausam.

Mit Leichtigkeit könnte man sagen, als Roman wäre es ein wirklich guter Thriller.
Doch leider ist "Souad - Bei lebendigem Leib" kein Roman. Es ist eine wahre Begebenheit. Es sind die Geschehnisse, so wie Souad sie erleben musste und sie beschreibt sie mit so einfachen und doch sehr ergreifenden Worten. Es ist beklemmend zu wissen, dass es Realität ist.
Der Gedanke, dass es in unserer Zeit noch immer den so genannten Ehrenmord gibt, der zu der Tradition und der Normalität des Lebens in den entsprechenden Ländern dazu gehört, wie das Essen, das Schlafen, das Beten, dann versteht man die Welt nicht mehr. Wenn Mütter ihre Neugeborenen töten, mit einem Kissen ersticken, weil es keine Jungen sind. Wenn Mädchen hart arbeiten müssen und für den kleinsten Fehler, für das zu späte Nachhausekommen, selbst wenn es sich nur um ein paar Minuten handelt, mit schlimmen Schlägen mit dem Gürtel oder dem Stock bestraft werden. Wenn das bloße Gerücht, dass ein unverheiratetes Mädchen einen Mann auf der Straßen angesehen hat, das Todesurteil für sie sein kann. Wenn das alles legal ist - was ist dann noch normal?
Die Männer sind in diesen Kulturen die absoluten Herrscher. Frauen werden geduldet, um Kinder zur Welt zu bringen und den Haushalt zu führen. Bringt sie keine Söhne zur Welt, wird sie verachtet.
Keiner fragt danach, was mit Töchtern passiert. Es interessiert niemanden, wenn sie plötzlich verschwinden.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach unglaublich !!! 30. März 2004
Von Baerbel
Format:Gebundene Ausgabe
Für Europäer ist es unglaublich, was in diesem Buch geschildert wird. Um so mehr, da sich dieses Schicksal (nur eines von mindestend 5.500 bekannt gewordenen)in einem Land abgespielt hat, in dem die Religion groß geschrieben wird. Das Leben ist doch (je nach Glauben) ein Geschenk Gottes; wieso gilt ein Sohn so viel mehr als eine Tochter ? Es wird berichtet, dass Töchter nach der Geburt einfach ermordet wurden, wenn schon Töchter in der Familie waren. Die Söhne durften sich alles erlauben, die Mädchen waren nur für die Feld- und Hausarbeit bestimmt und durften nicht einmal das Haus verlassen. Oh, Herren der Schöpfung, wer hat euch das Leben geschenkt, wenn nicht die Frauen ? (jetzt klingt's "emanzenmäßig").
Aber zurück zum Buch: es ist echt aufwühlend, lesenswert und gehört einfach in jeden Bücherschrank. Wer anfängt, es zu lesen, hört nicht eher auf, bis es durchgelesen ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super!!!
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören.
Es war für mich super spannend und ich würde ich jedem weiter empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Kleene veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wahre Begebenheit
Buch ist gut zu lesen. Es handelt nach einer wahren Begebenheit. Ein trauriges Schicksal einer Frau, die ihr Leben nach "westlichen Regeln" führen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marina Reinboth veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geht einem sehr nahe.
Dieses Buch ist nicht nur zum Spaß Bestseller. Dieses Buch hat mich sehr schockiert. Ich bin sehr froh das "Souad" dieses Buch geschrieben hat, somit erfahren sehr viele... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von LisaAnna-Maria veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend, gut schrieben. Unglaublich
Ein Buch das fasziniert. Man taucht ein in eine fremde Kultur, Sitten von denen man gehört hat.
Es beruht auf Wahrheit. Kann ich nur empfehlen.
Vor 5 Monaten von Erich Konnerth veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen danke
es ist erschreckend aber leider sehr realistisch. Das Buch hat bei mir zur gänsehaut geführt.
gut geschrieben. kann es nur weiter empfehlen.
Vor 7 Monaten von Sarah G veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krasses Buch!
Dieses Buch war einfach wahnsinnig schwer zu lesen, da so krasse Sachen darin vorkommen. Man mag es kaum glauben. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Nina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Traurig, aber lesenswert!
Grausam, wie in manchen Ländern die Sitten und Bräuche 'missbraucht' und als Grund/Erklärung für Gewalt, Unterdrückung und Unmenschlichkeit werden! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nichts für mich
Mir hat das Buch nichts gesagt. Zwar ist es eine traurige Geschichte, welches auch der Wahrheit entspricht, aber auch der Schreibstil und die Sätze müssen passen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Melis veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen traurige wahrheit
ein zu tränen rührendes buch, dass traurig und wütend macht, wie in einigen regionen mit frauen umgegangen wird, unbedingt lesen
Vor 9 Monaten von Angela Rabach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Thriller
Ein super spannendes Buch, welches mir richtig unter die Haut ging. Will nicht draus erzählen, außer dass man Davon träumt, brrr
Vor 10 Monaten von tootzy veröffentlicht
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