Ein typischer Edgar-Wallace-Krimi. Die Geschichte ist flott und spannend erzählt, liest sich flüssig und ist unterhaltsam.
Die Kriminalgeschichte dreht sich in ihrem Kern um die Folgen einer lange zurückliegenden Tat. Zwei Männer, verbunden durch eine vor langer Zeit begangene Unterschlagung, leben in Furcht voreinander. Kurz nachdem der Detektiv und sein wesentlich jüngerer Bruder zu Besuch bei einem der beiden Männer eingetroffen sind, der eine junge und hübsche Stieftochter hat, kommt es zu nächtlicher Stunde zu einer Mordtat. Der durch Krankheit gehbehinderte Mann wird, weit von seinem Haus entfernt, an einem Baum erschossen aufgefunden. Sein betagter Komplize, der ein Auge auf die Stieftochter des Ermordeten geworfen hatte, findet sich wenig später gefesselt und geknebelt in seinem Arbeitszimmer . ...
Der Roman bietet schneller Folge alles, was ein Edgar-Wallace-Leser erwarten kann: eine spannende, wenn auch nicht immer geradlinig-logische Kriminalgeschichte, eine undurchsichtige Mordtat, eine Brandstiftung, ein verlassenes Haus im Moor, eine Entführung sowie eine zarte Romanze zwischen dem jungen Bruder des Detektivs und der Stieftochter des Ermordeten. Und alles findet nach Lösung des Kriminalfalles ein glückliches Ende.
Der Roman kann Edgar-Wallace-Freunden empfohlen werden. Er ist aber auch für Leser interessant, die zur Entspannung einfach einmal eine altmodische Kriminalgeschichte lesen möchten, fernab jeder Sozialkritik.