Aus der Amazon.de-Redaktion
In Amerika gehört Lou Marinoff zu den bekanntesten Vertretern dieser sich im wahrsten Sinne des Wortes praktisch verstehenden Philosophie. Im vorliegenden Buch zeichnet er die Wege nach, auf denen er seine Klienten zu ihrer eigenen Philosophie zu führen versucht. Dabei benennt er zugleich auch die Grenzen philosophischer Selbsthilfe. Das nimmt den Leser schnell für den Autor ein, der nirgends versucht, uns seine Perspektive als diejenige zu verkaufen, die auch wir einzunehmen hätten. Ihm geht es nicht etwa um irgendein konkretes philosophisches System, eine bestimmte "Wahrheit", sondern um das Philosophieren selbst.
Der Schulphilosophie steht Marinoff überhaupt eher kritisch gegenüber. Und kritisch nimmt er in einem gesonderten Kapitel auch die Stärken und Schwächen verschiedener psychologischer und psychiatrischer Therapieformen unter die Lupe, bevor er sein eigenes sokratisch-philosophisches "Programm" erläutert: den PEACE-Prozess. In fünf Schritten führt er uns durch diesen Prozess, der uns in die Lage versetzen soll, mit Problemen philosophisch umzugehen -- vom Problem und der damit verbundenen Emotion über die Analyse zur philosophischen Kontemplation auf die sich im Idealfall das seelische Equilibrium (Gleichgewicht) wieder einstellt. Fazit: Ein interessanter Einblick in eine philosophische Werkstatt, die dem philosophischen Laien die Tür zu einem philosophisch befreiten Leben einen Spalt weit öffnen kann. --Hasso Greb
Pressestimmen
Kurzbeschreibung
Für den philosophischen Selbst-Therapeuten hat er deshalb ein fünfstufiges Programm entwickelt, das er PEACE nennt und anhand vielfältiger Beispiele erläutert: Ausgehend vom Problem und der beteiligten Emotion gelangt man über die Analyse zur philosophischen Contemplation, woraufhin sich allmählich wieder das seelische Equlibrium einstellt.
Damit siedelt Marinoff die Philosophie wieder dort an, wo sie zu Zeiten Sokrates eigentlich beheimatet war: mitten im Alltag und Leben der Menschen.