Luzie (eigentlich Lucia) verguckt sich in einen mysteriösen Mann, der plötzlich verschwinden kann, und der ihr auf einmal im Krankenhaus begegnet - in dem kurz darauf Blut gestohlen wurde.
Als Luzie dann von ihm gebissen wird...
Das Buch liest sich wie ein typischer Frauenroman, nicht wie ein typischer Vampirroman. Daher könnten Vampirfans enttäuscht sein, denn erst nach etwa hundert Seiten kommt das mystische wirklich raus. Das Buch ist mit Eva Heller und Hera Lind vergleichbar, nicht mit Maryjanice Davidson oder Michele Bardsley. Wer das bedenkt, wird mit diesem Buch glücklich werden.
Besonders gut gefällt mir, wie Eva Völler immer wieder Andeutungen einwebt, die nicht gleich offensichtlich sind. Natürlich ist gleich beim ersten Auftreten klar, wer der Vampir ist, aber dann kommen viele Kleinigkeiten, die später mit einem "Aha"-Erlebnis klarer werden.
Alles in Allem ein gelungener, ein ganz klein wenig mystisch-vampirischer Frauenroman.