Aus: Berliner Behinderten-Zeitung Nr. A 11 803 /2002
Behinderte Menschen haben es schwer einen Partner zu finden und zu halten. Nur 4 % aller behinderten Menschen sind dies schon von Geburt an, 96 % werden erst im Laufe Ihres Lebens behindert. Für sie ist das Abschiednehmen von biologischen und sozialen Funktionen eine zutiefst bittereTrauerarbeit, die sie allein bewältigen müssen. Über all die Fragen in diesem intimen Bereich gibt es kaum Informationen, Die Neuerscheinung will damit beginnen, diese Lücke zu schließen. Autoren/innen unterschiedlichster Profession beleuchten die Behindertensexualität aus verschiedensten Blickwinkeln. Im Band "Behinderte Sexualität - verhinderte Lust?" geht es nicht nur um erotische Spielarten, letztlich geht es um die weit gehende Selbstbestimmung der behinderten Menschen, und zwar in jeglicher Hinsicht. Sexualität ist Psychohygiene, gehört zum Menschsein, zur Würde eines jeden Menschen.
Aus: IGA-Bote Nr.20/2002
Dieses Buch entstand in Folge des gleichnamigen Kongresses. Enthalten sind sowohl Beiträge, die Teil des Kongresses waren, als auch Artikel, die im Rahmen , der folgenden Diskussion entstanden. Da es für all die Fragen im intimen Bereich kaum Informationen gibt, will dieses Buch damit beginnen, diese Lücke zu schließen. Vertreterinnen der unterschiedlichsten Fachrichtungen beleuchten verschiedene Aspekte. Dabei geht es nicht nur um erotische Spielarten letztlich geht es um die weitgehende Selbstbestimmung des behinderten Menschen und zwar in jeglicher Hinsicht. Sexualität ist Psychohygiene, gehört zum Menschen, zur Würde eines jeden Menschen.