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Behind the Mask
 
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Behind the Mask

Nathan Baesel , Angela Goethals , Scott Glosserman    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,49
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Produktinformation

  • Darsteller: Nathan Baesel, Angela Goethals, Robert Englund
  • Regisseur(e): Scott Glosserman
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 17. August 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000RHJLKG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.234 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Mit "Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon" werden die Konzepte des Slasherfilms in einer Art Pseudodoku aufs Korn genommen.
Es handelt sich um eine Welt, in der die Mordserien von Jason, Freddy, Michael und Chucky tatsächlich passiert sind und ein Kamerateam will eine Doku über einen aufstrebenden Serienkiller drehen: Leslie Vernon (Nathan Baesel). Dieser plant seine eigene Abschlachtorgie und will nun die Vorbereitungen für die Nachwelt erläutern...
Soweit das Grundkonzept von "Behind the Mask", welches auch für erquickliche zwei Drittel sorgt, in denen das Genre herrlich auf die Schippe genommen wird. Leslie bereitet seine eigene Legende vor, die nun die Kiddies eines kleinen Kaffs in Angst und Schrecken versetzt, sucht sich eine Location aus und hat sich bereits eine Gruppe Teens als potentielle Metzelmasse ausgesucht. Ironischerweise auch ein Survivor Girl, das ihn schlussendlich besiegen muss - aber eine übernatürliche Wiederkehr Marke Jason ist schon eingeplant.

So macht sich "Behind the Mask" über die Regeln des Slashergenres, die jeder Genrefan bewusst oder unbewusst kennt, lustig. Die abstinente Jungfrau ist potentielle Überlebende, man muss vorm Schlachten erst die Leute erschrecken usw. Selbst scheinbar dumme Zufälle sind Planung des Killers: Vor dem Schlachtfest werden potentielle Fluchtautos unbrauchbar gemacht, mögliche Waffen sabotiert, Fluchtwege blockiert, Äste in Fensternähe angesägt usw. Selbst für einen besonderen Logikfehler hat "Behind the Mask" die Lösung parat: Als Leslie ausgiebig seine körperliche Fitness trainiert, erklärt er, dass man den Opfern zwar nachrennen müsse, aber es muss so aussehen als gehen man gemütlich.
Selbst die akademische Forschung zum Slasherfilm von Leuten wie Vera Diker, Carol Clover und Barbara Creed bekommt ihr Fett weg: Geht es um die Benutzung von Äxten und anderen phallischen Objekten zur Beseitigung des Killers, meint Leslie: "She has to empower herself with cock." Das Ganze ist auch im dokumentarischen Stil gedreht, nur gelegentliche Szenen im Hochglanzstil zeigen wie das Final Girl die Chose wahrnimmt. Allerdings häufen sich in den ersten zwei Dritteln bereits die Anzeichen, dass Leslies Plan noch eine Besonderheit enthält, die er dem Filmteam nicht enthüllt.

So wandelt sich der Film im letzten Drittel dann dem Slashergenre, zeigt Leslies Bluttaten - aber mit einer signifikanten Änderung im Vergleich zum Ursprungsplan. Den Turn dahinter durchblickt der Zuschauer aber schnell und leider kaut sich der Film in dieser Phase extrem selbst wieder: Durch Leslies Ausführungen kann man erwarten, wen es wann und wie erwischt, besonders raffiniert sind die Mordszenen nicht und so läuft der Film dann überraschungsfrei bis zum Ende. Leider sehr schade, denn damit zerstört "Behind the Mask" viel vom guten Eindruck der ersten zwei Drittel und der Schlussgag im Abspann ist auch ausgelutscht.
Die Riege der weitestgehend unbekannten Darsteller schlägt sich dann auch recht gut, sicher nicht überragend, aber gut. Zwei bekannte Gesichter gibt es aber doch zu sehen. Zum einen Robert Englund, ironischerweise hier als Jäger des verrückten Killers (Parallelen zu Ahab und Dr. Loomis sind gewollt und werden teilweise sogar direkt angesprochen). Zum anderen Kane Hodder, der einen Cameoauftritt als Einwohner der Elm Street hat.

Schlussendlich fällt ein Urteil zu "Behind the Mask" schwer: Liebevoll sind die zahlreichen Referenzen gesät, die Mechanismen des Genres werden ironisch wie intelligent auf die Schippe genommen - und doch fehlt das gewisse Etwas. Zudem verkommt das letzte Drittel zum mäßig witzigen, überraschungsarmen Slasher, sodass "Behind the Mask" trotz vieler guter Ideen bei mir nur auf gutes Mittelmaß kommt.

--- Nils Bothmann (McClane)

Produktbeschreibungen

Sunfilm Behind the Mask, USK/FSK: KJ VÃ--Datum: 17.08.07

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gelungen!, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Behind the Mask (DVD)
Okay, einen Meisterwerk Orden wie auf der DVD Hülle zum Film prangend würde ich diesem Film nun nicht geben und er schrabbt auch nur knapp an der 4 Sterne Grenze vorbei.

"Behind the Mask" ist Low Budget Horror auf höchsten Niveau , inzenatorisch solide aber mit einer durchaus ansprechenden Story samt einigermaßen neuer Idee.

Auch der Handlungsablauf und die damit verbundene Erzählweise ist ganz ordentlich, aber in der letzten halben Stunde schwächelt der Film dann doch etwas , denn dann wird es irgendwie langweilig und vorhersehbar!

Dennoch ist dies wirklich mal eine gelungene Alternative zum momentan im Sado Maso Folter Bereich stangnierenden Horror Genre (Gruß an alle HOSTEL Fans!) und hier trifft man auf ein Wiedersehen mit Horrorlegende Robert Englund aka Freddy Krueger!

Die DVD ist okay , das Bild ist nur solide aber der Ton haucht es raus:ganz schön druckvoll und klar.Bei den extras hätte es mehr sein dürfen!

Film:***

Bild:***

Ton:****

Extras:**
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen coole Persiflage die am Ende mit nettem Twist überzeugt, 5. September 2011
Von 
Thorsten (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Behind the Mask (DVD)
Das Slasher Genre wurde in den 70ern und 80ern von Filmen wie "Halloween", "Nightmare On Elm Street" oder "Freitag der 13." und deren Vielzahl an Fortsetzungen geprägt. Daneben gab es noch einen Unzahl von guten und schlechten Kopien des Themas "Teenagergruppe wird von maskiertem Irren abgeschlachtet". In den 90ern hatte das Genre durch die "Scream" Reihe wieder ein Revival, was auch eine Menge schlechter Epigonen und Remakes hinter sich herzog. Jetzt kommt "Behind The Mask- The Rise of Leslie Vernon" und dieser Film hat es in sich! Es wird die Geschichte von einem jungen Mann namens Leslie Vernon erzählt, welcher einem Reporterteam aus Studenten seine Vorbereitungen und Tricks als Serienmörder preis gibt. Stopp! Hier müsste jedem Zuschauer eine Ungereimtheit auffallen! Das würde doch keiner mitmachen, sondern die Polizei alarmieren. Auch beim Kaffeekränzchen mit dem befreundeten Seriemörder in Rente nebst Gattin wird über die Taten wie über ein Hobby gesprochen. Dabei werden noch Tipps und Tricks erzählt. So bekommt das Ganze eine leicht satirische Note. Seine Vorbilder sind die Killer aus oben erwähnten Vorreiterfilmen. Der Film hat so zwei Handlungen, eine mit wackligen Handkameras erzählte Doku und eine Geschichte mit einem Mörder aus Rache, der umgebracht wurde usw.. Am Ende kommt alles anders als man denkt und die Filmcrew erlebt wie der Zuschauer einige Überraschungen. Einen Miniauftritt als Psycho Doc hat Robert "Freddie Krüger" Englund, welcher aber kaum Text hat. Seine Rolle ist wohl eine Hommage an den kampferprobten Widersacher von Michael Myers in "Halloween". Die Story verläuft wenn man von der Reportergeschichte absieht wie ein typischer Slasherfilm ab und auch das Ende im Abspann ist da nicht anders. Auf jeden Fall ist die Geschichte fintenreicher als man zu Beginn annimmt und der Blut und Gorefaktor ist normal. Die Morde sind zwar blutig, aber nicht so plakativ wie andere Filme in der Vergangenheit. "Behind The Mask" hat zwar bei den Dialogen kleine Längen und keine bemerkenswerten Schauspieler, besitzt dafür aber Witz und versucht zu erklären wie Slasherfilme ablaufen und erklärt die Klischees in dem diese als Regeln zelebriert werden. Herrlich! Für Fans des Genres ein Geheimtipp! Alle anderen können hier etwas über solche Filme lernen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Innovativer Slasher mit Schwächen in der Umsetzung !!!!, 23. Juni 2011
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Behind the Mask (DVD)
INHALT

Der sympathische Serienkiller Leslie Vernon wird von einem Filmteam bei den Vorbereitungen bei seinem ersten Amoklauf beobachtet, wie er Teenager auswählt und sie dann später hinrichtet. In teils witzigen Dialogen und Filmzitaten von Leslie und seinem Umfeld verrät er die teils lustigen, teils absurden Tricks von Serienkillern.

BEWERTUNG

Ja ja, wir haben es also mit einer Art Doku Drama über einen Serienkiller zu tun, in einer Welt wo Freddy Krueger und Jason wirlkich gelebt haben und sozusagen die Vorbilder für Leslie sind. Der Stil ist tatsächlich ca. 2/3 des Films dokumentarisch und entsprechend dialogorientiert. Erst im letzten Teil kommt dann Spielfilmhandlung auf. Das Filmteam und Leslie machen Ihre Sache schauspielerisch wirklich gut und wirken authentisch. Robert Eglunds Rolle ist leider nicht gut gewählt und er wirkt blass und fade.

ACHTUNG SPOILER: Zum Ende kippt dieser Storyfaden und die Dokufilmer mischen sich selbst ins Geschehen ein. Das Filmteam kann es dann irgendwann nicht mehr mitansehen, dass Menschen systematisch getötet werden und greift in das Geschehen ein und versucht Leslie - mit dem Wissen das er ihnen vorher geben hat - aufzuhalten. BItte Abspann bis zu Ende schauen...es geht weiter....SPOILER ENDE

Ein Schwachpunkt des Films ist es, das durch die nackte Präsentation der Fakten ein nüchterne Stimmung aufkommt und im letzten Teil in dem es "zur Sache geht" kein Suspense, Thrill oder tatsächliche Spannung aufkommt. Die Darstellung ist aber auch wirklich sehr einfach gestrickt. Die Idee des Films und die Umsetzung alles in allem sind sehr interessant und weitestgehend innovativ. Gorehounds kommen leider nicht auf Ihre Kosten. Ein paar Hakenschläge hier und da, nichts aussergewöhnliches.

Wer also einen reinrassigen Horrorfilm - wie viele im Kino - erwartet hatte wurde sehr enttäuscht. Aber das kann man ja dem Film an sich nicht anlasten und der grundsätzlich Plot ist wirklich innovativ, die Umsetzung hat leider die o.g. Schwächen und deswegen erhält er von mir 3/5 Sterne.

3/5 Sternen
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