Schon dass selbstbetitelte Debüt konnte allerorts überzeugen, auch beim Nachfolger wird es nicht anders sein.
Zu zwingend ist die Mischung aus der Schwere des Crowbar Sounds (immer da) und der Aggression von Jamey Jasta's Hatebreed (gezielt eingesetzt).
Das Album beginnt mit "Enlightened to Extinction" zwar druckvoll, aber unspektakulär.
Dann erklingen die ersten Töne von "Gods Law in the Devil's Land" und man ist verliebt, geile Harmonien - ein Ohrwurm.
Die Offenbarung dann bei Track 4 "Behind the Blackest Tears" - wie der Name bereits vermuten lässt, wieder schwermütig...bis im letzten Drittel Jasta schreit "No One should ever see what's behind the Blackest Tears" und damit einen der fettesten Moshparts des Jahres 2010 einleitet, Gänsehaut pur !
Egal ob es Stampfer wie "Envision the Divide" oder Doom Monster wie "From Heroes to Dust" sind, alles klingt homogener und einfach noch besser als auf dem Erstling.
Melodie gegen Gewalt, Depression gegen Wut, Jasta und Windstein zelebrieren ein Fest der Emotionen und der Zuhörer sitzt gebannt davor.
Weiter erwähnenswert Song 10 "Sleeping Beast" der in Hatebreed Manier in 2:34 min alles plättet, inkl. Moshpart am Ende....für Windstein sicher eine Herausforderung, in dem Tempo hat der Gute noch nicht singen müssen :-)
Für Fans von Hatebreed und Crowbar ohnehin ein muss, jedoch auch für alle anderen Metaller unbedingt empfehlenswert, die Platte macht richtig Spass !