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Behind the Black Veil
 
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Behind the Black Veil

Shadow Theory Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (19. November 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Insideout Music (EMI)
  • ASIN: B00461VXX2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.630 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. I open up my eyes
2. The sound of flies
3. Ghostride
4. Welcome
5. By the crossroads
6. Selebrate
7. Snake skin
8. Sleepwalking
9. The black cradle
10. A candle in the gallery
11. A symphony of shadows

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deadsoul Waltz? 8. Dezember 2010
Von Mario Karl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Überraschend ruhig wurde es um Devon Graves (bzw. Buddy Lackey) in letzter Zeit. Still und leise ließ er seine Band Deadsoul Tribe verschwinden. Und fast wäre sein neuestes Projekt The Shadow Theory nach der Ankündigung der Psychotic Waltz-Reunion im Freudentaumel untergegangen. Aber das wäre schade! Denn Behind the black veil ist ein wirklich gutes Stück Musik und dürfte dem Progmetal-Fan ziemlich munden. Um seine Visionen auszuleben, hat Devon jetzt wieder eine richtige Band um sich geschart, anstatt alles selbst in die Hand zu nehmen. Und so beschränkt er sich neben dem Songwriting lediglich auf Gesang und Querflöte. Dafür gibt es mit ex-Pain of Salvation-Bassist Kristoffer Gildenlöw und dem hauptamtlichen Threshold-Schlagzeuger Johanne James ein bisschen Semi-Prominenz in der Band. Dazu kommen noch der deutsche Gitarrist Arne Schuppner (Complex 7), sowie der (noch) unbekannte Keyboarder Demi Scott.

Soviel zu den Rohdaten. Die musikalischem Wurzeln von Devon Graves kann man bei The Shadow Theory durchaus heraushören. So besitzen die Songs genauso die Raffinesse der ersten beiden Psychotic Waltz-Alben, wie die düstere Atmosphäre von Deadsoul Tribe. Das Gitarrenriffing ist allerdings um einiges härter und schwerer. Der stimmige Keyboardteppich sorgt für ein plus an Stimmung. Und da Behind the black veil ein Konzeptalbum ist, fühlt man sich bei der Erzählstruktur durchaus etwas an die Gruselgeschichten von King Diamond erinnert. Schließlich wird hier auch eine Horrorgeschichte von einem Mann, der von einem Albtraum in den nächsten und wieder nächsten Traum erwacht, bis sich schließlich Traum und Wirklichkeit miteinander vermischen, erzählt.

Soweit so verwirrend. Und passend zur textlichen Vorlage, erschließt sich auch das Album als ganzes erst Stück für Stück und lässt einen nicht selten mit einem leichten Fragezeichen auf der Stirn zurück. Als Beispiel seien hier nur der verschachtelte und etwas undurchsichtige Progmetal-Song "By the crossroads" oder das abschließende "A symphony of shadows" genannt, das wie ein wilder und vielschichtiger Psychotrip wirkt und einen an schizophrene Queen auf Koks denken lässt. Dagegen wissen der großartige Opener "I open up my eyes" und des melodische "Welcome" sofort mitzureißen - instrumental und vor allem gesanglich. Devons Stimme, welche sämtliche Texte durchlebt, sorgt immer wieder für den einen oder anderen Schauer. Wunderbar und einfach intensiv, sofern man sich darauf einlässt.

Hoffen wir, dass Behind the black veil keine einmalige Sache war und The Shadow Theory nicht einfach nur eine Randnummer in der Karriere des Sängers bleiben. Denn hier schlummert großes Potenzial vor sich hin, welches in Zukunft sicherlich für die eine oder andere Großtat sorgen könnte.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Behind the Black Veil 19. November 2010
Format:Audio CD
Lange hat es gedauert, viel wurde diskutiert, im Gesamten vier ganze Jahre ließen uns Mastermind Devon Graves und seine Mannen zappeln.
Doch gleich vorweg: Die Zeit hat sich gelohnt! Ab dem 19. November 2010 ist nun endlich das lang ersehnte Album 'Behind the Black Veil' von The Shadow Theory erhältlich. Die Band besteht ausschließlich aus absoluten Ausnahmemusikern, die ihr einzigartiges Können mit einbringen und perfekt miteinander harmonieren ' hörbar in jeder Sekunde. Devon Graves hat sich wirklich nur die Besten der Besten ausgesucht und eine perfekte musikalische Symbiose geschaffen. Sei es das absolut brillante Bassspiel von Kristoffer Gildenlöw ( Hört euch mal die Basslines im Opener des Albums an), die perfekte Drumarbeit von Johanne James und die hypnotische Gitarrenarbeit von Arne Schuppner, der besonders im 5. Song des Albums, 'By the Crossroads' zeigt, dass er zur absoluten Speerspitze der Gitarren Community gehört. Für die nötige Atmosphäre ist Demi Scott verantwortlich, der sich mit seinen Keyboard- Sounds perfekt einfügt, das nötige Fundament bietet, außergewöhnliche, interessante Töne generiert und mit seinem Spiel nie aufdringlich wirkt. Über allem thront jedoch die faszinierende, emotionale Stimme von Devon Graves, der manchmal hart, manchmal sanft verträumt, doch immer passend und vor allem einzigartig jeden einzelnen Ton intoniert und Gänsehaut pur erzeugt.
Was hier an musikalischer Raffinesse und Ideenreichtum abgefeuert wird, sucht seinesgleichen. Ultraharte, tonnenschwere, megagroovende Riffs wechseln ab mit leisen, wunderbar atmosphärischen Parts, das ganze jedoch sehr dunkel und mit einem düsteren, interessanten textlichen Konzept versehen, welches durch das Wechselspiel der musikalischen Arrangements perfekt 'in Szene gesetzt' wird und jederzeit authentisch klingt. Und genau da liegt die Stärke der Scheibe: Sie ergreift Dich und führt Dich in eine Welt voller Rätsel, eine Welt der Träume, zieht Dich als Hörer vollkommen in ihren Bann und lässt dich erst nach einer knappen Stunde wieder los. Behind the Black Veil ist fesselnd und hypnotisch, ausufernd genial und zu keiner Sekunde langweilig.
Natürlich denkt man bei dem Namen Devon Graves alias Buddy Lackey an die früheren Bands, die er mit seinem einzigartigem, extrem gefühlvollen Gesang bereicherte. Als alter Psychotic Waltz Fan höre ich doch einige Parallelen, im direkten Vergleich mit Deadsoul Tribe ist diese Musik doch um einiges differenzierter und vielschichtiger. Das soll nun aber nicht heißen, dass die fünf Scheiben, die Deadsoul Tribe veröffentlicht haben, schwach sind! Ganz im Gegenteil, auch die sind großartig. The Shadow Theory geht jedoch in eine andere Richtung. Behind the Black Veil will gehört werden, analysiert werden und fordert teils viel Konzentration, da der geschaffene Klangkosmos derart dicht und vielschichtig ist und ein genaues Zuhören erst die ganze Größe dieses Albums erkennen lässt. Nimmt man sich jedoch die Zeit, wird man dafür auch belohnt.
Ich habe das große Glück, Besitzer einer High End Stereoanlage zu sein, die mir förmlich jedes Detail der Musik um die Ohren donnerte. Behind the Black Veil wächst von Mal zu Mal, und immer wieder wird man als Hörer von Neuem überrascht.
Als Paten kann man King Diamond, Tool und die schon erwähnten genialen Psychotic Waltz nennen. Deren Einflüsse, ob gewollt oder nicht gewollt, sind mit Sicherheit herauszuhören.
Doch macht euch selbst ein Bild dieser grandiosen Band und gebt ihr die Chance, die sie verdient. So ehrliche und intensive Musik findet man nämlich nicht so oft in der heutigen Zeit.
Anspieltips sind 'I Open up my Eyes', das mit einem fantastischen Refrain versehene und mitreißende 'Welcome' und der furiose letzte Song der Scheibe 'A Symphony of Shadows', in dem die Musiker alle Register ihres Könnens und ihrer Songwritingkunst unter Beweis stellen. Großartig!!! Kaufen!!!Genießen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Generischer Prog-Metal 10. Januar 2011
Von N.N.
Format:Audio CD
Für mich ist das Album zwar gut hörbar, aber insgesamt doch eher enttäuschend. Aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Ich habe alle Alben von Psychotic Waltz und Deadsoul Tribe und bin sicher in die Musik von Devon Graves eingehört. Doch auch nach mehrmaligem Hören hängt sich kein Song in mir fest, wie es selbst beim als unzugänglich geltenden "A Social Grace" Album von PW schnell der Fall war. Den Songs fehlt irgendwie das Besondere, das sie vom Prog-Metal Einheitsbrei abhebt. Das liegt auch am Ersatz des bemerkenswerten und ungewöhnlichen Drummings von Adel Mustafa bei DST durch wenig charakteristisches Prog-Metal-Einheitsgetrommel. Das Album ist für meine Ohren überproduziert, die herausragende Stimme hat die zahllosen Effekte doch gar nicht nötig und liegt in der Abmischung oft zu weit im Hintergrund. Es fehlt die Klarheit der Produktion, die die letzten DST-Alben ausgezeichnet hat. Jetzt sind auch hier wie bei vielen anderen Bands dieses Genres zuviele Instrumente und Effekte auf einmal zu hören. Das erwähnte Jethro Tull Cover "Sweet Dreams", das offenbar in manchen Versionen des Albums fehlt, ist kein Verlust, es ist schlicht belanglos. Insgesamt ist das Album dennoch sicher kein schlechtes, aber es kommt für mich an keines der alten DST oder PW Alben heran.
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