Sicher nicht die beste Einführung in die Erkenntnistheorie, aber ein Werk das es vielleicht schafft, in anderen Sprachräumen schön längst heißdiskutierte Zweige der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, auch einem deutschen Publikum zugänglich zu machen. Z.B. die Kohärenztheorie.
Posterkenntnistheoretisch ist es deshalb, weil es dem Autor um Begründungen geht und nur sekundär um Wahrheit.
Eine Flucht, die er nur mit Faulheit begründen kann und es daher unterlässt.
Und zudem eine Flucht, die ihm zum Gewinn des Lesers nicht gelingt. Man kann nur hoffen, dass wir in Deutschland bald eine bessere erkenntnistheoretische Diskussion führen können, statt unsere Energien in anderen Bereichen zu verschwenden.
Dass in Deutschland weniger das Subjekt zählt als der Diskurs.
Ich denke da an die aufgeblasenen Ego's a la Sloterdijk, Roth etc.