Dr. Benjamin Solomon Carson, besser bekannt als Dr. Ben Carson wurde am 18. September 1951 in den Slums von Detroit in Michigan, USA geboren. Im Alter von 8 Jahren trennten sich seine Eltern. Seine Mutter, eine schwarze Analphabetin, die sich und ihre beiden Söhne mit Gelegenheitsjobs als Putzhilfe und Babysitter über Wasser hielt und unter quälenden Depressionen litt, war eine unglaublich kluge Frau. Auf wirklich beeindruckende Art und Weise hat sie es trotz Armut und Not geschafft, ihren Söhnen einen unerschütterlichen Glauben an die eigenen Fähigkeiten zu vermitteln. Ihr Credo war: "Du kannst alles, was andere auch können, nur viel besser." oder "Dein ganzes Wissen steckt in Dir." Unermüdlich hat sie für eine gute Schulausbildung gesorgt und ihre Söhne wiederholt zum Lesen von Büchern, denn Wissen ist Macht, und Lernen animiert. "Wenn du lesen kannst, mein Schatz, dann kannst du lernen, was du wissen willst. Die Türen der Welt stehen offen für den, der lesen kann. Und meine beiden Buben werden im Leben Erfolg haben, weil sie die unschlagbaren Leseratten der Schule sind."
Seit seinem 10. Lebensjahr träumte Ben Carson davon, Art zu werden. Vom schlechtesten Schüler der Schule mauserte sich Ben so zum Klassenprimus, absolvierte ein Studium der Psychologie und Medizin, um schließlich im weltberühmten Johns Hopkins Hospital in Baltimore als Assistenzarzt mit eine Weiterbildung zum Neurochirurgen absolvieren zu dürfen. 1984 wurde er im Alter von 33 Jahren zum Chefarzt der pädiatrischen Neurochirurgie ernannt. Damit war er der jüngste Chefarzt in den USA. Eine lebende Legende zum Anfassen.
Am 5. September 1987 führte er die erste erfolgreiche Trennung siamesischer Zwillinge in einer 22-stündigen Marathon-Operation mit drei verschiedenen Chirurgenteams aus Neurochirurgen, Herz- und Gefäß- sowie plastischen Chirurgen, zwei Anästhesieteams und zahlreichen Medizintechnikern und OP-Schwestern durch.
Wie ein roter Faden zieht sich der unerschütterliche Glauben an die eigenen wundersamen Fähigkeiten durch die Autobiografie dieses außergewöhnlichen Mannes. Ein Glaube, der ihm seit frühester Kindheit von seiner Mutter, einer einfachen aber wunderbar warmen und lebensklugen Frau, implementiert wurde.
Mich hat dieser Film zu Tränen gerührt. Als jemand, der ebenfalls seiner Berufung gegen viele Widerstände gefolgt ist, ging das Herz auf. Ich habe einen Seelenverwandten gefunden. Dieser Film macht Mut, gibt Hoffnung und bestärkt uns Menschen darin, unseren Träumen zu folgen. Denn nichts ist unmöglich !!!