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Der Film nach dem Theaterstück "Still Life" von Noel Coward überzeugt durch seine unsentimentale, realistische und berührende Erzählweise. Optisch nutzt er Elemente des Film Noirs und bietet mit der schroffen Kulisse des Bahnhofscafés ein optimales Setting für die sensibel arrangierte Geschichte der Liebenden. Man kann sich genauso in den Film fallen lassen, wie seine raffiniert stilisierten Symboliken analysieren. Er bietet Raum für beides: Romantik und Reflexion. Fazit: Bemerkenswert!
Moviemans Kommentar zur DVD: Der Film weist altersbedingte Schwächen auf. Das Schwarzweißmaterial hat zahlreiche Kratzer, der Ton bleibt dünn, fast als handele es sich um eine Monofassung. Die Extras können da schon eher überzeugen, wenngleich sie ausschließlich in Textform rüberkommen.
Bild: Der Schwarzweißfilm von 1945 kann zwar in gut ausgeleuchteten Szenen mit großer Detailschärfe punkten (Wangenfalten, 00:07:54), dennoch überschatten insgesamt zahllose Kratzer, Dropouts und permanentes Rauschen (Tür, 00:32:33) das selbstverständlich etwas in die Jahre gekommene Bild. Kontraste bleiben stets schwammig (Mantel, 00:09:55), lediglich in Nahaufnahmen gelingt es Mustern, sich kontrastierend abzusetzen (Ornamente auf der Kasse, 00:37:38).
Ton: Die deutsche Tonfassung gestaltet sich, was die Stimmen betrifft, eher übersatt als nuanciert. Dennoch beweist das leicht stumpfe, englische Original mehr Ausstrahlung, da es eine authentischere Akustik anbietet. Stimmen wie Kulisse bleiben aber leider im Center verhaftet und beweisen nur wenig Vitalität. Effekte kommen deshalb auch kaum an, sondern untermalen lediglich eindimensional die Dialoge. Auch die Musik verteilt sich nicht sonderlich vital, sondern bleibt entweder flach oder gar plärrend unter den Dialogen verdeckt.
Extras: Die hintergründigen aber sehr textlastigen Extras bestehen aus einem Text zu Produzent und Autor Noel Coward, dem Trailer, Texten zu den Darstellern Celia Johnson und Trevor Noward, sowie einem Text zum Regisseur David Lean. Außerdem ist ein einblendbarer Kommentar zum Film anwählbar. Die Informationen, welche durch das Bonusmaterial vermittelt werden, sind umfangreich und durchaus interessant, in ihrer Vermittlung aber nicht besonders unterhaltsam. --movieman.de
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Haus- und Ehefrau Laura Jesson lernt durch Zufall in einem Bahnhofscafé den Arzt Alec Harvey kennen. Obwohl sie beide verheiratet sind, verlieben sie sich auf der Stelle. Sie treffen sich fortan jeden Donnerstag in dem kleinen Café - stets in dem Wissen, dass ihre Leidenschaft füreinander keine Zukunft haben wird - weil sie nicht voneinander lassen können.
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Meisterregisseur David Lean inszenierte nach der Vorlage des Theaterstücks "Still Life" von Noel Coward: eine fesselnde, schmerzvolle und zärtliche unerfüllte Romanze im England des Jahres 1945, ein intensives und in seiner Kompromisslosigkeit unglaublich realistisches und brutales Drama. "Begegnung" ist der vierte und letzte Film, den Lean gemeinsam mit Coward realisierte.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Meisterwerk von David Lean: Eine verheiratete Frau und ein verheirateter Mann verlieben sich ineinander, wissen aber um die Unmöglichkeit einer Beziehung.
Kurzbeschreibung
Sie begegnen sich zufällig: die glückliche verheiratete Londoner Hausfrau Laura Jesson und der ebenfalls begundene Arzt Dr. Alec Harvey. Schnell entwickelt sich eine verhaltene Liebesbeziehung abseits der gesellschaftlichen Konventionen...
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Eurovideo Begegnung - Brief Encounter, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 07.12.05