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Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie [Gebundene Ausgabe]

Niko Paech
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

3. April 2012
Noch ist die Welt nicht bereit, von der Droge "Wachstum" zu lassen. Aber die Diskussion über das Ende der Maßlosigkeit nimmt an Fahrt auf. Der Umweltökonom Niko Paech liefert dazu die passende Streitschrift, die ein "grünes" Wachstum als Mythos entlarvt. Nach einer vollen Arbeitswoche möchte man sich auch mal etwas gönnen: ein neues Auto, ein iPad, einen Flachbildfernseher. Ruckzuck steckt man im Teufelskreis aus Konsumwunsch und Zeitmangel. Und nicht nur das: der stete Ruf nach "mehr" lässt Rohstoffe schwinden und treibt die Umweltzerstörung voran. Dabei gelten "grünes" Wirtschaftswachstum und "nachhaltiger" Konsum als neuer Königsweg. Doch den feinen Unterschied hier "gutes", dort "schlechtes" Wachstum hält Niko Paech für Augenwischerei. In seinem Gegenentwurf, der Postwachstumsökonomie, fordert er industrielle Wertschöpfungsprozesse einzuschränken und lokale Selbstversorgungsmuster zu stärken.
Das von Paech skizzierte Wirtschaften wäre genügsamer, aber auch stabiler und ökologisch verträglicher. Und es würde viele Menschen entlasten, denen im Hamsterrad der materiellen Selbstverwirklichung schon ganz schwindelig wird.

Wird oft zusammen gekauft

Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie + Selbst denken: Eine Anleitung zum Widerstand + Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
Preis für alle drei: EUR 47,89

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 155 Seiten
  • Verlag: Oekom (3. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865811817
  • ISBN-13: 978-3865811813
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.571 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Buch hat das Zeug zu einer Bibel der Wachstumskritik zu werden. (Süddeutsche Zeitung)

Nachhaltigkeit befreit von Überfluss, sagt Volkswirtschaftler Niko Paech. Die gute Nachricht dabei: Das kann uns glücklicher machen (taz)

Die wachstumskritische Wirtschaftsanalyse nimmt den meisten Platz ein. Sie liest sich wie ein Essay von David Foster Wallace. (südlink)

Autorenkommentar

Die viel beschworene bessere Welt ist nicht käuflich, sondern nur durch eigenes Tun und Üben herzustellen. (Niko Paech)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter
Format:Gebundene Ausgabe
Bin gerade mit Niko Paech seinem wirklich gelungenen Werk fertig geworden. Was mich so erstaunt hat, dass Niko Paech in seinen Thesen nicht nur am Rande mal über den Tellerrand schaut sondern den kompletten Blick auf die Wirklichkeit wagt. Er schildert in einem leicht zu verstehenden deutsch die Komplexität unseres Wirtschaftssystems und stellt die ausufernden Missstände sehr klar und eindeutig dar. Er entlarvte große Teile der allgegegenwertigen Öko-Industrie als bloße Green-Washer und zeigt auf wie leicht sich der Ottonormalverbraucher von losen Versprechen austricksen lässt. Wie Paech auf Erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen eindrischt kann ich nicht ganz nach vollziehen, meiner Meinung nach etwas zu spekulativ und gewagt. Jedoch auch die einzige Stelle im Buch die ich etwas einseitig dargestellt finde. Besonnders das letzte und vorletzte Kapitel finde ich äußerst gelungen, weil sie sinnvolle Alternativen aufzeigen und den eigentlichen Knackpunkt unserer heutigen Missstände darlegen. Ich kann nur sagen auf in den Weg in eine Postwachstumsökonomie :D .
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger ist mehr 21. April 2012
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel deutet schon an, worum es in dem Buch geht: um den Rückbau eines Wirtschaftssystems, das nur auf ruinösem Wachstum auf Kosten der Umwelt und der Ausbeutung von Menschen und Ressourcen in anderen Teilen der Welt beruht.

Der Autor ruft nun nicht gleich zum totalen Verzicht auf alle Annehmlichkeiten auf, sondern zu einem Hinterfragen der eigenen Gewohnheiten und Reduzierung der Wünsche auf ein gesundes Maß. Er nennt dies "kreatives Unterlassen". Ist es wirklich immer notwendig, den neuesten Flachbildschirm, das neueste Handy zu besitzen? Die kaum noch zu bewältigende Reizüberflutung, die uns über alle möglichen Kommunikationskanäle ereilt, ließe sich in einer einfacheren, überschaubareren Welt mildern. Die stundenlange Vertiefung in eine Sache, wie etwa das Lesen eines Buches, erlaubt stattdessen einen tieferen Genuss, statt fader Oberflächlichkeit.

Und so ist auch das Bild auf dem Buchcover zu verstehen: Raus aus dem goldenen Käfig der von der Werbeindustrie geschickt angestachelten, immer größeren Bedürfnisse nach Konsum - stattdessen Konzentration auf die Quellen des Glücks, die jeder in sich trägt, und die nichts kosten.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenig neues - schwer verdaulich 4. Februar 2013
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Auf den Autor bin ich durch mehrere Hinweise in Zeitungen, Rundfunkbeiträgen aufmerksam und neugierig geworden. Die dadurch geweckten Erwartungen werden mit dem Buch leider nicht erfüllt. Anstatt des versprochenen Weges in die Postwachstumsökonomie findet man die hundertste Kritik an der Idee eines immerwährenden Wachstums, wobei es dem Autor vor allem darum geht, zu zeigen, dass auch die Idee eines grünen Wachstums nicht funktioniert.

Das wäre noch akzeptabel, wenn die Argumentation schlüssig und gut lesbar wäre. Das ist aber leider nicht der Fall. Die Argumentation besteht im wesentlichen aus Klischees, die mit schiefen Beispielen belegt wird. So argumentiert der Autor gegen verbrauchsarme Autos, weil mit diesen angeblich mehr gefahren wird, als mit Spritfressern. Passivhäuser sind auch schlecht, weil mit Ihnen der Flächenverbrauch steigt. Der "demonstrativ in Sack und Asch daherkommende Subsistenzaktivist aus der Berliner Alternativscene" wird des Greenwashings bezichtigt, weil er, dank RyanAir, dazu neigt, seine Beine im New Yorker Jazz-Club auszustrecken, und die Biosupermarkt-Stammkundschaft weil sie Geländewagen fährt u.s.w.. Ohne Belege kann ich dem nicht folgen und so richtig lustig ist das auch nicht.

Dafür schwer lesbar.

In bester Professorenmanier versucht der Autor, fehlende Substanz mit Schachtelsätzen und Fremdwortkonstruktionen auszugleichen. Hier eine zufällig ausgewählte Kostprobe: "Die nie versiegende Quelle für gesellschaftspolitischen Handlungsbedarf speist sich aus der Aufdeckung sozialer Differenzen, die sodann in den Imperativ ihrer Beseitigung durch zusätzliches Bewirken und Steigern transformiert werden. So erhält jegliches politische und wirtschaftliche Agieren eine nie zum Ende gelangende, nämlich sich selbst verstärkende Legitimation." Alles klar? (Antwort: es geht hier um Wachstumszwang)

Oder: "Wer das spektakuläre Scheitern der Entkoppelungsstrategie untersucht, stößt nicht nur auf die vielfältige Rebound-Problematik, sondern auf ein Phänomen, das sich als Objektorientierung des Nachhaltigkeitsdiskurses bezeichnen lässt" (ein Beispiel dafür ist das oben erwähnte Biosupermarktparadoxon).

Nach der ziemlich schrägen Wachstumskritik kommen am Schluss die Umrisse einer Postwachstumsökonomie. Die bestehen im wesentlichen aus "Verkürzung von Produktionsketten" bis hin zur regionalen Selbstversorgung anstelle weiterer Globalisierung, Lokalwährungen anstatt Euro und Genossenschaften anstelle Aktiengesellschaften. Das ist alles schön und gut. Aber leider sehr oberflächlich und nicht ganz stimmig. Gezeichnet wird eine Idylle, in der Autos geshared und defekte Festplatten vom Nachbarn repariert werden. Offen bleibt, wo und von wem diese zuvor verteufelten Wachstumsfetische produziert und mit was sie betrieben werden sollen (Solarstrom ist nämlich auch nur ein unökologisches Täuschungsmanöver). Der Anbau von Gemüse im eigenen Garten wird propagiert, wo ein paar Seiten vorher das Eigenheim als verwerflicher Landfraß gebrandmarkt wird. Wichtige strategische Fragen, wie die Ablösung der Wachstumsgesellschaft durch eine Postwachstumsökonomie von statten gehen kann, welche Schwierigkeiten es dabei geben und wie diesen begegnet werden kann, und ob so eine Postwachstumsökonomie selbst überhaupt krisenfest und überlebensfähig ist, werden erst gar nicht angesprochen. Alles in allem: ziemlich enttäuschend
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Überblick
Dieses Buch gibt einen guten Überblick über den Sachverhalt Postwachstum. Für vertiefteres Wissen allerdings nicht unbedingt geeignet. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von A. Knorpp veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Inhaltlich gut, schwer verständlich geschrieben.
Das Buch hat einen guten Inhalt. Ist jedoch geschrieben durch jemand der sich selbst gerne reden hört. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von E P Koenders veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es werden die richtigen Fragen gestellt und auch mögliche...
Das es im Ökosystem Erde nicht so weiter gehen kann wie bisher, ist jedem klar, der sich auch nur im entferntesten mit Ökologie beschäftigt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Ties Latendorf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ..........denkansätze für jeden einzelnen..........
Weniger ist mehr...... und grenzenloses Wachstum gibt es nicht.

Viele wissen das, tief im Inneren zumindest, ohne es wahrhaben zu wollen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von J. Fromholzer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kritik am Wachstum ohne echte Perspektive
Die Gefahr eines grenzenlosen Wachstums ist für mich problemlos nachvollziehbar.
Aber: Sie wird hier nur pauschal argumentiert und nicht mit Zahlen und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von dirk veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein geistreicher Traum vom Genügsamwerden des Menschen ...
Der Autor plädiert für eine Reduktion des Wohlstandsballastes sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene - nur so könne die ökologische... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Robert Wentz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein lesenswertes, wichtiges Buch zur Ökonomie nach dem Wachstum
Prof. Paech muss man zwar live erleben (z.B. an der LMU in München), aber das Buch gibt auch viele unterschiedliche Denkanstösse zum Thema "brauchen wir das... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bettina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buchgeschenk
Das Buch wurde mir von einem konsumkritischen Freun empfohlen und wurde von mir weiterverschenkt. Es kommt gut an und NIko Paechs Standpunkte scheinen sehr zu überzeugen,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Johanna Knobel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Befreiung vom Überfluss
Das Buch gefällt mir sehr, es kam rechtzeitig an und ist schon auf dem Weg zu vielen meiner Freunde. Gruß Helga Kaiser
Vor 4 Monaten von helga kaiser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top
Klasse Produkt. Schnelle Lieferung, guter Preis.
Kann ich weiter empfehlen bin voll und ganz zufrieden mit dem service!
nichts zu meckern!
Vor 4 Monaten von Stefan Marxer veröffentlicht
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Postwachstumsökonomie 4 16.10.2012
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