Dieses Buch schafft es auf eine sehr packende Weise den Leser zu fesseln, indem man durch den einfachen Stil das Gefühl hat, der Autor würde vor einem sitzen und mit einem sprechen. Craig Kielburger beschreibt ohne Ausschweifung die schreckliche Lage der Kinderarbeiter ohne sich dabei in Allgemeinheiten zu verlieren, sondern er berichtet detailliert die Geschichten einzelner Kinder, die als Beispiel für Tausende Leidensgenossen stehen. Gleichzeitig schafft Craig Kielburger aber auch immer wieder einen Bezug zu seinem eigenen Leben, das wahrscheinlich dem seiner Leser sehr ähnelt, so dass der Leser die Empfindungen hautnah nachvollziehen kann. Dieses Buch gehört zu den Büchern, die man schlecht wieder aus der Hand legen kann, sondern die man anstelle dessen nicht eher hinlegt, bis man nicht bis zu letzten Seite vorgedrungen ist. Der Umstand, dass Craig Kielburger selber noch ein Jugendlicher ist, macht sein Buch noch eindringlicher und ruft den Leser dazu auf, sich ebenfalls zu engagieren. Alles in allem ein sehr aufwühlendes Buch, dass es wert ist, von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden.