Adam und Barbara Maitland (Alec Baldwin und Geena Davis) sind ein junges Yuppie Pärchen, die ihre Ferien damit verbringen, ein altes Haus zu renovieren, das sie gerade gekauft haben. Ihr Leben verläuft ziemlich normal, bis zu dem Tag, an dem alles in einem tödlichen Autounfall endet. Es stellt sich jedoch heraus, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern ein neuer Anfang. Adam und Barbara müssen sich plötzlich mit ihrem doch sehr komplizierten Leben nach dem Tod auseinander setzen. Wäre alles halb so schlimm, wenn da nicht auf einmal die Familie Deitz auftauchen würde, eine versnobte New Yorker Familie, die gerade das Haus der Maitlands gekauft hat. Da wäre der leicht verkrampfte Vater Charles, Stiefmutter und „Kunstfreak" Delia, und die aufmüpfige Gothic-Tochter Lydia (Winona Ryder). Doch der schlimmste von allen ist „Innenarchitekt" Otho, ein Besser- und Alleswisser, der Delia hilft, das Maitland Haus in eine Kunst-Deko-Hölle zu verwandeln. Während dies alles geschieht, müssen Adam und Barbara macht- und hilflos zusehen, denn ihre Versuche, die unliebsamen „Eindringlinge" zu vertreiben, sind eher peinlich (und für den Zuschauer SEHR lustig) als angst einflössend. Aus lauter Verzweiflung wenden sich die beiden Hilfe suchend an „Bio Exorzist" Beetlejuice (Michael Keaton), einen Geist, der seltsam, bizarr, unhöflich, „leicht gestört" und extrem lustig zur gleichen Zeit ist. Und bald haben die Maitlands ein noch größeres Problem als die neuen Hausbewohner - Beetlejuice ist ein enormer Unruhestifter, der nach seinen eigenen Regeln spielt (eigentlich HAT er gar keine Regeln). Und was dabei herauskommt ist Comedy und schwarzer Humor vom Feinsten!!
Dieser Film ist ein absoluter Klassiker. Keaton hätte für die Rolle des Beetlejuice wirklich einen Oscar verdient. Als Beetlejuice ist er fies, frech, unhöflich, ordinär, primitiv...einfach der Inbegriff des schlechten Benehmens. Und Keaton sieht man den Spaß an dieser Rolle förmlich an. Die Atmosphäre des Films ist manchmal unheimlich und düster und manchmal erinnert sie an einen Cartoon. Die Spezialeffekte sind alles andere als gut, aber ich glaube, das sollte so sein, um dem Film ein wenig mehr Comic-Flair zu verleihen. „Beetlejuice" ist gewiss nicht für jeden etwas. Der Film ist albern, der Humor manchmal unterste Schublade und unter der Gürtellinie. Außerdem würde ich sagen, dass manche Szenen für die jüngeren Zuschauer zu unheimlich sind. Doch für mich ist dieser Film einfach ein Erfolg auf voller Linie, hier stimmt alles von Anfang bis Ende. Und auch nach dieser langen Zeit hat „Beetlejuice" kein bisschen an Witz und Originalität eingebüßt, und gehört definitiv zu den Filmen, die ich mir immer und immer wieder ansehen und mich darüber amüsieren kann!! Auf jeden Fall empfehlenswert!