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Beethoven: "Egmont"; Wellington's Victory; Military Marches
 
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Beethoven: "Egmont"; Wellington's Victory; Military Marches

Gundula JanowitzMP3-Download
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Juli 2005
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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Wiedergabe   1. Music to Goethe's Tragedy "Egmont" op.84 Berliner Philharmoniker 8:23 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   2. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 1. Lied: "Die Trommel gerühret" Gundula Janowitz 2:54 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 2. Zwischenakt: Andante Berliner Philharmoniker 2:51 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 3. Zwischenakt: Larghetto Berliner Philharmoniker 5:14 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 4. Lied: "Freudvoll und leidvoll" Gundula Janowitz 1:40 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 5. Zwischenakt: Allegro - Marcia Berliner Philharmoniker 3:50 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 6. Zwischenakt: Poco sostenuto e risoluto Berliner Philharmoniker 3:20 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   8. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 7. Clärchens Tod Berliner Philharmoniker 3:12 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   9. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 8. Melodram: "Süßer Schlaf" Erich Schellow 4:06 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 10. Egmont - Complete Incidental Music, Op.84 - 9. Siegessymphonie: Allegro con brio Berliner Philharmoniker 1:17 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 11. Wellington's Victory or the Battle Symphony, Op.91 Berliner Philharmoniker 14:14 Nur Album
Wiedergabe 12. March for Military Music in D major Woo24 Berlin Philharmonic Wind Ensemble 7:34 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 13. Polonaise für Militärmusik in D major WoO 21 Berlin Philharmonic Wind Ensemble 2:44 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 14. Ecossaise for Military Music in D major WoO 22 Berlin Philharmonic Wind Ensemble 1:34 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 15. Zapfenstreich No.2 in C, Wo0 20 Berlin Philharmonic Wind Ensemble 3:55 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 16. March in B flat, WoO 29 Karl Leister 1:18 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 17. March for Military Music in F major "Yorck March" WoO 18 Berlin Philharmonic Wind Ensemble 1:29 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 18. March for Military Music in F major WoO 19 Berlin Philharmonic Wind Ensemble 1:50 EUR 0,99  Kaufen 
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5.0 von 5 Sternen Militärischer Beethoven 14. September 2010
Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Es dürfte für Ludwig van Beethoven wohl nicht gerade eine angenehme Erfahrung gewesen sein, dass beinahe keines seiner Werke, in denen das gesungene Wort eine Rolle spielt, zu größerer Berühmtheit gelangt ist. Seine Bühnenmusik zu Goethes Schauspiel "Egmont" op. 84 macht da keine Ausnahme. Dabei gab selbst Goethe der Musik seinen Segen und tatsächlich ist der hier eingespielte Auszug mehr als hörenswert.
Aber wie so oft bei Beethovens Vokalwerken wird das Stück auf die berühmte Ouvertüre reduziert, wohl eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik. Die Tatsache, dass gleich das erste Lied "Die Trommel gerühret" von erstaunlicher Prägnanz und mitreißend ist, der Umstand, dass die zahlreichen Zwischenakte es durchaus mit den großen Sinfonien aufnehmen können, und der Gesichtspunkt, dass Beethoven den Tod seiner beiden Protagonisten, Clärchen und "dieser Egmont", unter anderem durch ein originelles Melodram darstellt, werden da leicht(fertig) vergessen.

Ludwig van Beethoven war zeitlebens ein Freund der neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet des Militärs. Seine sogenannte Schlachtensinfonie "Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria" op. 91 beweist eindrucksvoll, mit welcher Fertigkeit er militärische Geschehnisse in Musik umzusetzen wusste. Das Werk behandelt eine der entscheidenden Niederlagen Frankreichs in einem paneuropäischen Krieg, der Frankreich nahezu ruinieren sollte.
Nachdem er Fanfaren auf beiden Seiten erklingen lassen hat, beginnt die Schlacht, die insbesondere deswegen bemerkenswert ist, da Beethoven hier erstmals Kanonenschläge nachahmt. Das besondere Highlight ist freilich die folgende Siegessinfonie, die uns den bekannten, heroischen Beethoven zeigt.
Es nimmt kaum Wunder, dass "Wellingtons Sieg" bei Beethovens Zeitgenossen äußerst beliebt war. Einerseits herrschte in Wien eine grundsätzliche Begeisterung für das Militärische, andererseits befand man sich im Krieg gegen die heranziehenden napoleonischen Truppen. Ähnlich wie das fünfte Klavierkonzert und die siebte Sinfonie ruft "Wellingtons Sieg" zum Widerstand gegen Unfrieden und Unterdrückung auf.

Als Zugabe gibt's einige Militärmärsche Beethovens, die dessen Geschick zeigen, Märsche abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Nicht umsonst verwandte er in seinen späten Streichquartetten und Klaviersonaten als Variante des Scherzos Märsche. Überhaupt spielt der Marsch im Schaffen Beethovens eine gewichtige Rolle.
Besonders hervorzuheben gilt der bekannte "Yorckscher Marsch" in F Dur WoO 18, dessen knappe Anlage einen genialen Plan im Hintergrund erahnen lässt.

Diese weniger bekannten Meisterwerke werden allesamt durch die Berliner Philharmoniker beziehungsweise die Bläser der Berliner Philharmonie (Märsche) dargeboten. Diese spielen unter der Leitung von Herbert von Karajan und Hans Priem Bergrath (Märsche) wie entfesselt. Selten beispielsweise habe ich die Schlachtensinfonie derart transparent und zugleich mitreißend, packend erlebt. Gundula Janowitz als Clärchen vermag es beeindruckend, Naivität und Leidenschaft zu verbinden. Auch Erich Schellow als Egmont überzeugt durch seine beruhigende Stimme. Die Aufnahme - in sehr guter Tonqualität angesichts ihres Alters - wirkt homogen, differenziert und majestätisch. Eine verdienstvolle Leistung um Werke, die im Gros der anderen epochalen Meisterstücke Beethovens beinahe untergehen.
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5.0 von 5 Sternen sehr gut 12. März 2013
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Vielen Dank - es hat wunderbar geklappt. Die Produkt sind so - wie es beschrieben war. Ich bin insofern sehr zufrieden.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tobias Fabian-Krause TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Den Ausführung der exzellenten Rezension von "Lateingott" ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Stünde sie hier allein, würde ich selbst wohl keine schreiben. Da aber auch ein Verriss dabei ist, möchte ich mich auch zu Wort melden und diese CD alles in allem loben.

Es ist gar nicht leicht, eine Aufnahme der kompletten Egmont-Musik zu bekommen. Neben dieser hier kenne ich nur noch eine von Claudio Abbado (Berliner Philharmoniker) mit Cheryl Studer als Klärchen und Bruno Ganz als Sprecher, die aber dieser Aufnahme hier nicht das Wasser reichen kann. Die Aufnahme von Thomas Dausgaard mit dem Schwedischen Kammerorchester kenne ich nur durchs Reinhören in die Downloadtracks. Ich weiß nicht, wer seine Sängerin ist, aber sie überzeugt mich weniger als Frau Janowitz.

Gundula Janowitz macht ihre Sache meines Erachtens sehr gut. Man nimmt ihr das tieftraurige Mädchen für meinen Geschmack auch gut ab. Gerade "Freudvoll und Leidvoll", die Quelle des rauf- und runterzitierten "Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt" singt sie formidabel und, weil das hier bestritten wurde, sie singt es eben wirklich. Es ist nicht nur die Instrumentalversion zu hören.

Am Spiel der Berliner Philharmoniker ist nicht viel auszusetzen. Es gibt allerdings sowohl von Karajan mit dem Orchester als auch von anderen Interpreten bessere Aufnahen der Egmont-Ouvertüre. Ist doch etwas arg viel Getöse und etwas zu wenig Transparenz was Karajan hier veranstaltet. Natürlich ist das typisch für Karajan, aber die Aufnahme in seinem vorletzten Symphonien-Zyklus, die wenige Jahre später aufgenommen wurde ist ein wenig besser. Das betrifft dann natürlich auch die "Siegessymphonie".

Ich bin an und für sich überhaupt kein Freund des Militärs, aber ich muss gestehen, für Märsche habe ich etwas übrig. So sind mir sämtliche Gelöbnis- und Zapfenstreichveranstaltungen suspekt. Aber der York'sche Marsch, vorschriftsmäßiger Teil solcher Zeremonien, gefällt mir. Herrlich den hier mal von einem Weltklasseorchester zu hören. Für die übrige Militärmusik gelten die gleichen Vorbehalte und das gleiche Kompliment.

Vor gut 2 Jahren kam ich einem an und für sich exzellenten Musikgeschäft an einem Verkäufer vorbei, der gerade von einem Kunden nach der "Schlachtensymphonie" gefragt wurde. Er bekam Empfehlungen für die "Eroica", hätte aber eigentlich genau dieses Album in die Hand gedrückt bekommen müssen (die einzige Aufnahme im Sortiment des Geschäfts), denn wie hier schon erwähnt handelt es sich Beethovens "Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria". Zu Beethovens Zeit berühmter und beliebter als seine Symphonien, Klaviersonaten bzw. -konzerte oder das Violinkonzert. Ein Treppenwitz der Geschichte, denn diese Komposition ist wahrlich nichts bedeutendes. Fanfaren, Kampfgeräusche, "Rule Britania"-Zitate usw.. Historisch interessant und ein nettes Kuriosum, aber im Grunde verzichtbar.

Egmont hätte 5 Sterne verdient, die Militärmusik ist sehr gut gespielt und auch nett anzuhören, aber jetzt auch kein Muss. Wellingtons Sieg ist aus meiner Sicht einfach keine gute Musik, so dass ich wohl hier einmal tatsächlich für die Beethoven-Komposition einen Stern abziehe und nicht wegen interpretorischer Mängel.

Schließlich aber noch eine Klarstellung: wer hier Mängel bei der Tonqualität hört, den verstehe ich nicht. Für eine Aufnahme aus den 70ern ist die Tonqualität exzellent. Von dem hier bemängelten räuspern, umblättern, notenständerrücken und was nicht alles bemängelt wurde, höre ich nichts und ich bin diesbezüglich eigentlich überdurchschnittlich empfindlich.
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